Persönlichkeiten
· Prägende Persönlichkeiten und Geschichten aus Taiwans Entwicklung 296 Artikel Aktualisiert 2026-10-20Als Morris Chang 1987 in der Hsinchu Science and Technology Park TSMC gründete, entwarfen und fertigten alle Halbleiterunternehmen der Welt ihre eigenen Chips. Niemand glaubte, dass ein reines Auftragsfertigungsunternehmen überleben könnte. Achtunddreißig Jahre später übersteigt der Börsenwert von TSMC den der meisten Unternehmen weltweit, und die fortschrittlichsten Chips der Welt werden in Taiwan produziert.
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- Regulärer Artikel2026-10
Edward Yang: Mit der kältesten Logik eines Ingenieurs die heißeste Einsamkeit des menschlichen Herzens gefilmt
In den frühen 1980ern trug Edward Yang bei der CMPC ein T-Shirt mit „Herzog, Bresson, Yang“ – neben zwei Meistern. Der frühere U-Boot-Ingenieur kehrte mit Anfang dreißig nach Taiwan zurück, wurde als erster Taiwaner mit dem Cannes-Regiepreis geehrt – doch „Yi Yi“ lief siebzehn Jahre nicht in taiwanesischen Kinos. Er filmte kühl, was wir am wenigsten ansehen wollen: unseren eigenen Hinterkopf.
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- Regulärer Artikel2026-09
Stan Shih: Vom Enteneier-Stand in Lukang zu einer Marke namens Taiwan
Stan Shih (geb. 1944 in Lukang), vom Enteneier-Stand zum Weltkonzern: Er baute Acer zu einer der fünf größten PC-Marken auf und zeichnete die international erforschte Smile Curve. Öffentlich sagt er: „Ich bin der größte Verlierer.“ Mit über achtzig Jahren arbeitet er weiter mit Wagniskapital und KI-Avatar. Woran ihm am meisten liegt: unsichtbare Werte – Talente, Marken, der „Königsweg“.
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- In Entwicklung · Community-Beitrag2026-09
Audrey Tang: Jede ihrer berühmten Entscheidungen war eine Ablehnung des Etiketts „Genie“
Mit 8 wird sie von Mitschülern bewusstlos getreten, mit 14 lehnt sie die Empfehlung für die Jianguo-Oberschule ab, mit 24 outet sie sich als transgender, will aber keine Sprecherin sein, und mit 35 ist ihre erste Bedingung beim Amtsantritt „kein Büro“. 2020 ändert sie mitten in der Nacht mit Chiang Ming-tsung Code im g0v-Slack für die Maskenkarte; am 2. Dezember 2025 nimmt sie in Stockholm den Right Livelihood Award entgegen – alle erwarten ihre persönliche Geschichte, doch sie betont auf der Bühne nur das Wort „wir“. Die Welt sieht sie als Genie; jede ihrer berühmten Entscheidungen war eine Ablehnung dieser Position.
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數位與媒體 33
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Daptoper: Vom „dunklen“ Laptop zum Millionär – die datengetriebene Präsenz, die eine Roblox-Generation prägt
2023 erreichte der YouTuber Daptoper (gebürtig Zhou Zhixuan) eine Million Abonnenten. Vom Minecraft-Streamer zum Roblox-Experten entwickelte er eine digitale Community, die physische Bücher und Discord-Interaktionen umfasst – angetrieben von selbstironischer Pünktlichkeit und datenbasierter Disziplin.
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Tseng Po-en: Pointen lassen sich berechnen, die Gesellschaft nicht
Der 1990 geborene Tseng Po-en, von den Kopfhörern auf den Schultischen der Chien-Kuo-Oberschule über ein Doppelstudium in Fremdsprachen und Psychologie an der Nationalen Taiwan-Universität, Brain and Cognitive Sciences an der University of London bis zum Master in Integrative Biology an der Universität Paris VI, schlug kurz vor der Bewerbung für ein Doktoratsstudium eine andere Richtung ein und widmete sich dem Stand-up-Comedy. Gemeinsam mit Hsieh Cheng-hao gründete er Satire Entertainment und brachte Taiwans Stand-up-Szene von den Open-Mic-Abenden im Comedy-Club „Cammy“ in die 13.000 Zuschauer fassende Taipei Arena. Doch mit derselben Präzision eines Neurowissenschaftlers berechnete er die gesellschaftliche Tragweite des Cheng-Nan-jung-Witzes, des Lieferfahrer-Videos und des Vergnügungssteuer-Prozesses falsch.
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Howhow: Der Mann, der Sponsoring ins Sonnenlicht stellt, und sein immer teurer werdender Alleingang für Ehrlichkeit
2015 wurde ein YouTuber mit unter 100.000 Abonnenten von Samsung nach New York geflogen – er glaubte, man wolle ihn als Kameramann; er speicherte den Kontakt als „Wohltäter“. Später machte Chen Tzu-hao mit dem Satz „Direkt zum Sponsoring-Thema!“ das, was Creator am liebsten verstecken, zu seinem Markenzeichen. Er stemmt 1,54 Mio. Abonnenten allein als Autor, Regisseur, Darsteller und Cutter. Doch er hasst die Einsamkeit, sehnt sich nach einem Team; und seine langformigen Videos geraten genau in die Bahn, die von Shorts am härtesten überrollt wird.
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Bao Jiong: Vom Kamerastand bis zum Kade-Platz – Als der Enthüller selbst zu einer politischen Botschaft wurde
Im Dezember 2024 brachten Bao Jiong und Chen Bo-yuan die Themen aus dem Xiamen-Taiwan-Jugendzentrum, Startkapitalfonds und Influencer-Rekrutierung in die öffentliche Diskussion Taiwans. Später marschierte er auf den Kade-Platz und sah sich Drohungen sowie eine Belohnung von Quanzhou gegenüber. Dies ist keine bloße Geschichte eines Anti-Kommunismus-Influencers, sondern wie ein Schöpfer seine Neutralität verliert, während er enthüllt, mobilisiert und benannt wird.
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Ceylan: Berühmt durch Sichtbarkeit, verlässt Taiwan wegen dieser Sichtbarkeit
Die Geschichte des belgischen YouTubers Ceylan (錫蘭), der in Taiwan lebte, kommentierte und dann abreiste, spiegelt wider, wie Online-Prominente zwischen öffentlicher Beobachtung und alltäglicher Freiheit neu wählen müssen – ein Ringen zwischen fremder Kritik, gesellschaftlicher Reaktion und persönlichen Grenzen.
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Tsai Tsai-p‘ei: Der Junge, der sich die U-Bahnhöfe auswendig gelernt hat, und die 260.000 Abonnenten, die Taiwan verbinden
Tsai Tsai-p‘ei (geb. 2002), der mit Selbststudium begann, „Geheimnisse der Taipeher U-Bahn“ zu filmen, trat zwölf Jahre später auf der Preisverleihung des „Oscars des Verkehrswesens“ (Kun-ming Award) auf und erhielt den Sonderpreis. Nach Namenswechsel und Pause kehrte er mit „Taiwan 360“ zurück – eine Mischung aus Daten, Karten und Schnitten, die Taiwan als Wissenschafts-YouTube-Kanal verfestigt.
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A-Shen: Warum gibt es nach elf Jahren täglicher Veröffentlichung immer noch neue Werke, obwohl eine „permanente Pause“ angekündigt wurde?
Im Juli 2026 zeigte A-Shen auf seinem Hauptkanal widersprüchliche Botschaften – einerseits „Ich mache Videos nur, wenn ich Spaß habe und im Ruhestand bin“, andererseits ein neues Minecraft-Video von gestern. Warum ist die „permanente Pause“ von vor drei Jahren nicht zu einem dauerhaften Abschied geworden?
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Ku's Dream: Vom Blickwinkel ausländischer Beobachter zu einer für die Welt verständlichen taiwanesischen Produktion
Der Franzose Ku, der 2017 nach Taiwan zurückkehrte und ab 2018 Vollzeit schuf, entwickelte von Herausforderungen mit taiwanischem Essen und Chinesisch zum Reality-Show „Chinese Monster“; 100 ausländische Teilnehmer und ein Budget von 5 Millionen TWD machten interkulturellen Konsum zu einem Prüfstein für die taiwanesische Medienproduktion.
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Nickstar: Wie der Livestream zum Ring wird – und die Haltung vor die Kamera tritt
Seit 2024 verbindet Nickstar Boxtraining, Gaming, Video-Dating und Livestream-Interaktion zu einer hochdichten Internet-Performance. 2025 brachte er mit „Ich bin bisexuell“ und einem grenzüberschreitenden Stream seine private Identität und seine Taiwan-Haltung vor dieselbe Linse. Der Artikel reduziert ihn nicht auf einen Traffic-Influencer, sondern verfolgt, wie ein Creator Ring, Chatroom, Musik und Kontroversen in ein und derselben Echtzeit-Bühne versammelt – und zeigt, was öffentliche Quellen belegen können und was nicht.
- Regulärer Artikel
Chang Zhi-qi: Vom Ungereimten zur „Zhiqi 77“ – Ein „Informationskurator“ auf der Suche nach Dialog in einer polarisierten Ära
Der Informationsdesigner, bekannt für seine siebenjährige tägliche Veröffentlichung und die 1,65 Millionen Abonnenten von „Zhiqi 77“, übersetzt komplexe gesellschaftliche Themen in leicht verdauliche Zusammenfassungen. Er sucht kontinuierlich nach Möglichkeiten zum Dialog in einer polarisierten Gesellschaft.
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Die „Dummköpfin“-Prinzessin: Vom Mosaic zum Produzenten – Lachen ist nicht ihr Einziger Wert
Die „Dummköpfin“-Prinzessin begann mit Voice-Over-Arbeiten für das Taiyuan University of Arts und entwickelte aus der anfänglichen Verkleidung hinter dem Mosaik einen eigenen Workflow, bei dem sie Skript, Dreharbeiten und Schnitt selbst erledigte. Später baute sie ein Team auf, produzierte Sendungen und eröffnete ein Café und stieg in den Film ein, wobei sie stets ihren Platz zwischen „dummes Lachen“ und ernsthaftem Sprechen suchte.
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Meister Black Cat: Von einer überhitzten Grafikkarte zu zwanzig Jahren, in denen er den Lesern Traffic zurückgab
Im Sommer 2015 ließ eine überhitzte und abgestürzte Grafikkarte Meister Black Cat (黑貓老師) von Livestreams aufgeben, doch sie hinterließ unerwartet eine Fanseite. Von Katzenfotos und Geschichtserzählungen bis hin zu Podcasts und dem Magazin „Black Cat Creation Report“ durchquerte er unbekannte Webseiten, Facebook, YouTube und E-Mail-Newsletter und fragte immer wieder: Dient der Schöpfer den Lesern oder füttert er den Algorithmus?
- Regulärer Artikel
Bo Wang: Vom „Flirtsender“ zum „Roten Detektiv“ – Ein digitaler Akteur im Kampf zwischen Recht und Souveränität
Die berufliche Entwicklung von Bo Wang (Chen Jia-jin) dokumentiert den Wandel taiwanischer Kreativer vom Konsumenten des transregionalen Geschäftsavantages zum Verteidiger der digitalen Souveränität, wobei die rechtlichen, urheberrechtlichen und finanziellen Komplexitäten der Bindung zwischen Schöpfern und Kapitalstrukturen offengelegt werden.
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Cheap: Wer Geschichte mit «Age of Empires» erzählt, landet am Ende auf dem Zebrastreifen
2021 nutzte Cheap «Age of Empires»-Kriegsszenen, um Weltgeschichte zu erklären, sein Kanal hatte 810.000 Abonnenten. 2023 stand er auf der Ketagalan-Boulevard und forderte «Straßen zurück an die Menschen». Vom Geschichtenerzähler zum öffentlichen Fürsprecher: Er muss sich dem Problem stellen, dass Reichweite Türen öffnet, aber Verifikation, konsequente Verantwortung und Augenmaß gegenüber Betroffenen nicht ersetzen kann.
- Regulärer Artikel
Die Huang-Gebrüder: Hinter dem frischen Etikett liegt die gezwungen offengelegte Wahrheit und die Sanftmut
Beginnend mit einem Streichvideo im Jahr 2017 stiegen die Huang-Gebrüder mit „frisch und positiv“ in der YouTube-Szene erfolgreich vor. Doch ein Bericht 2020, der sie gezwungen hat, ihre Privatsphäre vor der Kamera preiszugeben, zwang sie inmitten von einer Million Abonnenten, ihre Privatsphäre zu zerlegen und zeichnete dabei zufällig das sanfteste kollektive Echo Taiwans auf die Themen Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit nach.
- Regulärer Artikel
Tsai A-ga: Vom Urvater der Influencer zum Sozialarbeiter aus Berufung – der Mann, der 18 Jahre Reichweite in Schicksalwandel verwandelte
2022 verkaufte Taiwans erster Millionär-Influencer Tsai A-ga sein Haus und gründete die „Hao Li Jia Sozialwohlfahrtsvereinigung“, um 18 Jahre angesammelten Einfluss in eine soziale Lebensaufgabe umzuwandeln. Vom Flaggenverbrennungs-Video 2008 bis zum Weltrekord seines Sohnes Tsai Tao-kuei als jüngstem Millionär-Influencer 2022 bewahrte Tsai A-ga mitten in Reichweite, Kontroversen und Verrat stets die Seele eines Sozialarbeiters, der benachteiligten Kindern Hoffnung schenken will.
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Gua Ji: Vom „Wahlvorstand“-Projekt zum „Nicht-anschauen“-Shutdown – Was hinterließ das politische Experiment?
Gua Ji entwickelte sein ursprünglich als Reality-TV geplantes Projekt „Wahlvorstand“ zu einer Demokratie-Offenlegung, die aus dem Internet in den Stadtrat führte. Seine Geschichte handelt nicht nur von Influencern im Politikbetrieb, sondern auch davon, wie persönliche Anziehungskraft zur öffentlichen Kommunikation wurde und wie ein Content-Team an der Schnittstelle zwischen Reichweite, politischer Haltung und Organisationskosten erschöpft war.
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Mokuyo 4 Superplay: Die unsichtbare Professionalität gewöhnlicher Arbeit als Online-Unterhaltung inszeniert
Die seit 2015 laufende Sendung „Mokuyo 4 Superplay“ entwickelte sich von Makabelis Livestream zu YouTube; eine 58-minütige Folge des „Tagestags-Assistenz“-Formats erreichte in vier Tagen über 3 Millionen Zuschauer. Was sie oberflächlich als Arbeit für Stars darstellt, verändert tatsächlich die Sicht der Zuschauer auf Techniker, Berater und Veranstaltungsmitarbeiter in Taiwan.
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Bailingguo News: Die Welt in die Ohrung Taiwanesischer
Wie Kylie und Ken mit Zweisprachigkeit, Lachen und unaufgeregelten Gesprächen fremde internationale Nachrichten zu einem hörenden Taiwanesen machen, der sie nicht nur bis zum Schluss hört, sondern neu denkt.
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Die „Science Lady“: Wenn Populärwissenschaft zu Traffic und Fachwissen zur öffentlichen Verantwortung wird
Die Science Lady (Chen Ying-tong) wurde durch ihre Videos aus dem Bereich Biomedizintechnik und Lebenswissenschaften bekannt, bevor sie in die Kommerzialisierung von Gesundheitsprodukten, Online-Kursen und Self-Media eintrat. Ihre Geschichte handelt nicht nur vom Ruhm, sondern davon, warum Zuschauer einem scheinbar wissenschaftlichen Menschen vertrauen und wie dieses Vertrauen überprüft, reguliert und der öffentlichen Debatte zurückgegeben werden muss. Dieser Artikel verfolgt den Konflikt zwischen Traffic, Fachwissen und öffentlicher Verantwortung bei taiwanesischen Wissensschaffenden anhand des Kanalbeginns, der Wissensübersetzung, von Gerichtsverfahren bezüglich Medizinprodukten und Lebensmittelwerbung bis hin zur Umwandlung kostenpflichtiger Inhalte in kostenlose Podcasts.
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Jiaoxingren: Ein falscher Schnurrbart verdeckt die Zähne, doch Taiwan beginnt, für Wissen zu zahlen
Yu Yue ging von einem Blog-Autoren für Filmkritiken zu einem der frühen wissenschaftlichen YouTubern Taiwans. Mit einem falschen Schnurrbart, Bücherbesprechungen und einer Erzählhaltung, die sich nicht als Lehrerin aufspielt, erkundete sie den Wert der Inhaltserstellung und stellte die Frage, ob Abonnentenfinanzierung die Unabhängigkeit der Schöpfer beeinflusst. Der Text verknüpft Blog, Film- und Buchkritiken, Crowdfunding und die Verantwortung für Inhalte, um zu verstehen, wie taiwanesische Wissens-Influencer ihre Arbeitsweise und Grenzen entwickelten.
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Tausenden Bissen: Wie „sehr gut essen“ eine taiwanesische Note bekommt
Sie wurde zunächst durch ihren großen Hunger entdeckt, später wandelte sie den Traffic in verantwortungsvolle Inhalte und Marken rund um Essen, Zuschauer und den Geschmack Taiwans.
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Diese Gruppe: Sieben Menschen, die zusammen berühmt wurden, bis sie sich trennen mussten
2011 brachten Chan Zhan-jung, Chan Zhan-rui und fünf Partner ihre Performance-Chemie auf YouTube. Von »Super Absurd Karaoke« zu 3,57 Millionen Abonnenten verwandelten sie alltägliche Momente in gemeinsame Erinnerungen und machten den Kanal zu einem kleinen Unternehmen mit Arbeitsteilung, Gewinnverteilung und Management. Nach der Ankündigung der Einstellung 2023 kamen Geld, Erschöpfung, Plattformverschiebung und persönliche Entwicklung endlich gleichzeitig ans Licht. Dies ist eine taiwanische Internetgeschichte darüber, wie gemeinsames Schaffen zu einer Karriere heranwächst und dann wieder aufgelöst werden muss.
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Shengkai Shi: Vom Steamed-Egg-Video zum gefrorenen Neujahrsmenü – der Vertrauenskosten eines Koch-Influencers
Huang Sheng-kai stieg mit sechzehn als Kellner ein, gründete mit vierundzwanzig per Erspartem und Kredit sein erstes Restaurant und erreichte mit einem einzigen Steamed-Egg-Video Millionen Handys. Die Geschichte von Shengkai Shi handelt nicht nur davon, wie Gastronomie-Gründung durch Content skaliert wird, sondern auch davon, wie sich das Vertrauen der Zuschauer in Qualitätsverantwortung der Marke verwandelt, wenn Gerichte aus der Küche zu Tiefkühlprodukten werden.
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Von der Nachtmarkt-Stand-Szene zur Kühltür: Wie Muscles Mountain seine koreanische Heimat in die taiwanesische Alltagsroutine brachte
2023 drehte Muscles Mountain in der Nachtmarkt-Atmosphäre von Tonghua seine erste Dokumentation als neuer Taiwanesier – von der Ablehnung von Stinktofu bis zur Liebe zum Papayamilch-Rezept, das er nach Hause in Südkorea bringen wollte. Drei Jahre später hat er koreanische Reisgerichte, Chuncheon-Gegrilltes und Hähnchenbrust-Protein in die Regale von RT-Mart gebracht und ist vom Reise-YouTuber zum Immobilien- und Einwanderungsthemen-Experte geworden. Der spannendste Aspekt dieser Entwicklung ist nicht, dass koreanisches Essen nach Taiwan exportiert wurde, sondern dass die Perspektive eines „Ausländers, der Taiwan sieht“ schließlich zur täglichen Lebensrealität der taiwanesischen Bevölkerung wurde.
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Zun: Vom Zimmer eines Mittelschülers zum Millionen-YouTuber – Die Erwachsenengeschichte eines Content Creators
Von der Gaming-Livestreaming in der Mittelschule bis zur Erreichung einer Million Abonnenten mit dem Nebenkanal. Über vierzehn Jahre Daten, die den Prozess zeigen, wie er mit den Lasten des Schaffens, familiären Turbulenzen und Werbefehlern erwachsen wurde.
- Regulärer Artikel
A-Di: Vom englisch ablehnenden Austauschstudenten zum „Dorftürer“ der taiwanesischen YouTube-Szene
Im Jahr 2020 startete der YouTuber A-Di eine Kampagne für die New York Times, um Taiwan zu zeigen; im Jahr 2021 offenbarte er öffentlich seine Depression und nahm so seinen Lebenstiefpunkt an. Von seiner englischen Erziehung in Singapur bis zur Gründung eines Kreativverbandes ist A-Di nicht nur ein Wissens-Influencer, sondern auch eine treibende Kraft der taiwanesischen neuen Medienlandschaft.
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Chen Zixian (Retina) – Ein Satirebau auf den Ruinen staatlicher Medien, der sie selbst in ihrem Höhepunkt abbaute
Von der Volksreaktion in Fujian bis zum jüngsten Nachrichtensprecher von HNA; Chen Zixian beendete seine achtjährige Dekonstruktionsreise unter dem Namen „Retina“ mit der eigenmächtigen Schließung seines Kanals. Nach 2023 wechselte er zu Kinderprogrammen bei Gongshi und teilte sein Leben in Tokio mit seinem Hund Yuzu, während er auf Instagram und YouTube über „Retina News“ und seine extreme Koriander-Abneigung berichtet.
- In Entwicklung · Community-Beitrag
Domidolora: „Fehlerkorrektur“ als öffentliche Performance – Wer hat das Recht, wen zu korrigieren?
Ein Video aus dem Jahr 2024, in dem er japanische Texte von Hayao & Tea korrigierte und damit zum bekanntesten Charakter des Domidolora-Universums wurde; im Jahr 2026 wurde er durch seine Kritik an Werken von Huangshan Liao noch präsenter. Von der japanischen Sprache und Popkulturkritik bis zu juristischen Auseinandersetzungen um sexuelle Belästigung ist sein Ansatz nicht nur bissig, sondern inszeniert die „Ich zeige, was falsch ist“-Aussage als gemeinsames Spektakel für das Publikum.
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Liu Ziyuan (六指淵): Die Benutzeroberfläche von After Effects, die komplett auf Englisch ist, wird zum Zugang für taiwanische Kreative
Im Jahr 2011 begann Lu Ziyuan mit dem Selbststudium der rein englischsprachigen After-Effects-Oberfläche; später brachte er diese oft unsichtbare Hintergrundtechnik durch Effektvideos, Lehrwebseiten und die Infinite Design Academy nach Taiwan auf YouTube. Von hunderttausend Abonnenten im Jahr 2019 bis zu einer Million im Jahr 2024 hat er Kreation, Lehre, Auftragsarbeit, Teamarbeit und Unternehmertum an einem Schreibtisch vereint und gezeigt, wie ein taiwanesischer Digitalcreator die Hürde der Software in einen öffentlichen Zugang verwandelt.
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Zhu Geliang
Repräsentant der taiwanesischen Bühnenshow-Kultur, nationale Komödienlegende, 2017 an Krankheit verstorben
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He Feipeng
Ein Medienprofi, der dem Markt acht Jahre voraus war, sieben Jahre in Folge Verluste machte und schließlich Taiwans größten Verlags- und Mediengruppenkonzern aufbaute.
- In Entwicklung · Community-Beitrag
Ray (YouTuber)
Der 2005 in Taiwan geborene Oberschüler Hsu Chen-jui (Ray) wurde 2023 während einer Studienreise in Japan mit dem Satz „My name is Ray, I'm from Taiwan“ gegenüber dem US-Streamer Kai Cenat viral. Mittlerweile über 2,7 Mio. Twitch-Follower, 1,43 Mio. YouTube-Abonnenten (RAY LIVE); er brachte taiwanesischen Pass, Rindfleischnudeln und Bubble Tea in ein GQ-Viralvideo, unterschrieb bei Adidas für die Eigenmarke RUEI und gab später den Rückzug vom Streaming bekannt, um in eine Zahnarztpraxis in Atlanta zu investieren – ein Beispiel für die internationale Sichtbarkeit taiwanischer Jugend.
音樂與表演 32
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Chou Tzu-yu
Ein Mädchen aus Tainan, das nie Politik gesprochen hat, wurde durch eine 8-sekündige Flagge zum Wendepunkt des Schicksals Taiwans. Zehn Jahre später las sie im Taipeh Dome einen handgeschriebenen Brief: „Ich bin nicht gegangen – nicht, weil ich brav bin, sondern weil ich es wirklich will.“
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Bad Te?te: Das Mädchen, das neun Jahre Medizinstudium absolvierte und die Pause-Taste drückte – ein Auszeit-Jahr
Am 21. August 2021 trat Bad Te?te, gestylt mit schwarzem Hut und Sonnenbrille, auf, um den 32. Goldenen Musikpreis in der Kategorie ‚Bester Neuzugang‘ entgegenzunehmen. Sie sagte ins Kameralicht: ‚Fürchtet euch nicht.‘ Ihr echter Name ist Lin Chih-yi, sie stammt aus Hsiangshan in Hsinchu, besuchte das Hsinchu Mädchen-Mittelschulgebäude und studierte neun Jahre an der Medizinischen Fakultät der Nationale Verteidigungsmedizin-Universität – einschließlich eines einjährigen Auszeit-Jahres während des dritten Jahres und einer Abschlussverlängerung (zwei Jahre Praktikum, drei Jahre unvollendet, weil sie nicht aufpasste). Nach Abschluss der ärztlichen Weiterbildung und Erwerb des Medizinstudienabschlusses war sie zum Zeitpunkt der Auszeichnung noch tagsüber als Praktikärerin im OP unter OP-Maske tätig. Auf dem Weg des fleißigsten Lernens in Taiwan drückte sie die Pause-Taste – in diesem Jahr.
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Hebe Tien: Nach S.H.E's Millionenverkäufen die Sängerin, die das Idol-System Stück für Stück ablegte
Im September 2010, als Hebe Tien ihr erstes Soloalbum „To Hebe“ veröffentlichte, lautete der Slogan auf dem Poster „Super-Newcomer nach zehn Jahren Debüt“ – in jenem Jahr hatte S.H.E bereits über zehn Millionen Tonträger verkauft. Elf Jahre später rief sie auf der Bühne der 32. Golden Melody Awards ihrer Mutter zu: „Mama, ich habe die Wasserrechnung nicht umsonst bezahlt, ich habe den Golden Melody Award gewonnen.“ Von einer kleinen Hakka-Stadt in Hsinchu bis auf die Bühne der Taipei Arena brauchte dieses von HIM International Music geförderte Idol fünfundzwanzig Jahre, um Werbeverträge, Varietéshows, den chinesischen Markt und das Label „Literatur-Jugend-Diva“ Stück für Stück aktiv abzulegen.
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Cicada: Sechzehn Jahre Feldaufnahmen – von Taifun Morakot 2009 bis zu den Gletschern beider Hemisphären 2025
Die 2009 in Taipeh gegründete Band Cicada ist eine rein instrumentale Independent-Band ohne Gesang. Gründungspianistin Jesy Chiang (M.A. in Kunstgeschichte, Taipei National University of the Arts) schrieb ihre ersten Stücke, nachdem sie in jenem Jahr die Nachrichten über Taifun Morakot gesehen hatte. In den folgenden sechzehn Jahren verwandelten sie das Verschwinden von Taiwans Küsten, die Meeresökologie sowie Bergwälder und Quellgebiete in eine Reihe wortloser Alben – von der Westküste (Coastland, 2013) über den Pazifik vor der Ostküste (Light Shining Through the Sea, 2015) bis zu den Quellgebieten des Zentralgebirges (Seeking the Sources of Streams, 2022, eine 15-tägige, 120 Kilometer lange Expedition). Sie komponierten die Filmmusik zum japanischen Film A Man und erhielten dafür den Japan Academy Film Prize für herausragende Musik. 2025 führte Gazing the Shades of White ihre Feldarbeit erstmals über Taiwan hinaus: Sie folgten Gletschern durch Grönland, Island und Neuseeland, bevor sie zum Xueshan zurückkehrten, um Spuren uralter Gletscher zu suchen.
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Crowd Lu: Der Triple-Crown-König, der von einem Bus überrollt wurde
2003 fuhr ein Junge aus Tainan mit dem Fahrrad, um einen Mitternachtssnack zu kaufen, ein Bus fuhr ihm über das Bein, komplizierter Bruch. Aus Langeweile im Krankenhaus griff er zur Gitarre, die ihm sein Cousin geschenkt hatte. 22 Jahre später ist er der jüngste Triple-Crown-Gewinner in Taiwans Geschichte: Golden Melody, Golden Bell, Golden Horse – den Weg ging er mit einer Gitarre und einem Paar Beine, die einmal gebrochen waren.
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Enno Cheng: Mit der fremdesten Sprache die ehrlichsten Lieder geschrieben – Von der 2016-Identity-Offenbarung bis zum 2023-Goldton-Preis in Zweierpackung
Enno Cheng (1987), Tochter des neuen Filmregisseurs James Cheng. 2007 Schauspiel-Debüt, 2016 Facebook-Ausschweifung und gleichzeitigliche Scheidung, 2022 erstes völlig taiwanesisches Album „Wassertropfen“ (Mercury Retrograde), 2023 Goldton-Preis 34 mit Bester taiwanesischer Sängerin + Bestes taiwanesisches Album in doppelter Auszeichnung. Sie sagte: „Also habe ich direkt mit einer Sprache, die ich nicht so gut kann, angefangen, mir selbst schwieriger zu machen.“
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Stefanie Sun: Mit einer Stimme Vorsprung vor Jay Chou, 1000 Songs mit KI nachgeahmt – sie sagt „sich selbst zu bleiben, genügt“
Am 9. Juni 2000 debütierte ein singapurisches Mädchen mit „Heavenly Black“ in Taiwan; das Debütalbum erreichte mit 330.000 Exemplaren den Jahresverkaufschampion. Im folgenden Jahr besiegte sie bei den Golden Melody Awards Jay Chou um eine Stimme und gewann den Preis für den besten Newcomer; vier Jahre später war sie mit „Stefanie“ die erste Doppelpreisträgerin in der Geschichte der Golden Melody Awards – „bester Newcomer und beste Sängerin“. 2023 ließen KI-Stimmen sie über 1000 Lieder singen; ihre einzige Antwort war: „Sich selbst zu bleiben, genügt.“
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Waa Wei: Von der „Wawa“-Sängerin von Sodagreen zu zweifacher Golden-Melody-Königin – zwanzig Jahre, in denen sie nur gehört werden wollte
2003 Sängerin „Wawa“ von Sodagreen, 2006 nach Stimmbandverletzung Solokarriere als „Waa Wei“, 2020 und 2025 zweimal Golden Melody Award für die beste Mandarin-Sängerin. Vom viersprachigen Gedenksong „Bi Ge Suo Zai“ für Lu Kai-tong über den weiblichen Widerstand in der Kinderstimmen-Version von „Ophelia“ bis zum Mut, der in „Pearl Punishment“ aus Schmerz erwächst – sie ging zwanzig Jahre lang einen der gegenintuitivsten Pfade des chinesischsprachigen Pop: die Stimme berühmter machen als das Gesicht, die Werke länger leben lassen als die Person.
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Abao (Aljenljeng): Die Future-Pop-Sängerin, die die Paiwan-Sprache ins Album des Jahres der Golden Melody Awards brachte
Der 31. Golden Melody Award 2020 für das Album des Jahres ging an das vollständig auf Paiwan gesungene Electro-Album »kinakaian – Muttersprache«. Abao (Aljenljeng Tjaluvie, geboren 1981 in Jinfeng, Taitung) debütierte als Teil des R&B-Duos Abao & Brandy, arbeitete zehn Jahre als Krankenschwester und verwandelte 2019 mit Dizparity ihre Muttersprache in Future Pop – damit schrieb sie die Gleichung »indigene Musik = Bewahrung« neu.
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Chen Chien-chiao: Vom Rechnungswesenstudium zum Dreifach-Goldkugel-Produzenten – der Mann, der die rote Linie „Fremde Töne“ aus der chinesischen Popmusik entfernte
Geboren 1973, Absolvent der Fachrichtung Rechnungswesen an der Tamkang-Universität, ist Chen Chien-chiao (Chén Jiànqiáo) ein seltener „unsichtbarer Autor“ in der Geschichte der chinesischen Popmusik: Man kennt seine Produktionen von Wei Ruoxuan, Xu Jiaxing, Tian Fuxing und Peng Jiahui, aber wahrscheinlich nicht seinen Namen. 2021 wurde er erstmals mit dem 32. Goldkugel-Preis für den besten Album-Produzenten ausgezeichnet, 2023 gewann er mit „An einem ruhetag“ den Goldkugel-Preis für den besten filmischen Original-Song, und 2025 erhielt er mit „Unter dem Sternenhimmel, Blackcurrent Island“ den Goldkugel-Preis für den besten dramatischen Original-Song – ein seltener Dreifach-Gewinner. Er hat 20 Jahre lang daran festgehalten, für Sänger mit ungewöhnlichen Stimmen Raum zu schaffen, wodurch die Grenzen der chinesischen Popmusik breiter wurden als je zuvor.
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Grass Dong Has No Party: Zwölf Jahre von der Cao Dong Street am Yangming-Gebirge zu zwei Golden Melody Awards als beste Band
Bei der 28. Golden Melody Awards 2017 besiegte eine vier köpfige Band, die 2.000 CDs in Eigenregie gepresst hatte, überwältigend Mayday und gewann drei Preise. Sie verschwanden sieben Jahre lang, überlagert von der Todesfällen des Schlagzeugers Fan Fan 2021 in einem Quarantänehotel und zwei Jahren Stille. 2023 kehrten sie mit »Wa He« zurück, 2024 gewannen sie bei der 35. Golden Melody Awards drei Preise: Album des Jahres + beste chinesischsprachige Platte + beste Band, wobei der Manager die Auszeichnung entgegennahm: »Grass Dong Has No Party war nie nur die vier Menschen auf der Bühne.«
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Rainie Yang: Vom Wetter-Mädchen zu „Ambiguous 2025“ – die Autorin, die sich selbst definiert
Am 9. September 2025, zum 20-jährigen Jubiläum von Rainie Yangs Durchbruch mit „Ambiguous“, veröffentlicht sie eine von ihr selbst produzierte Neuauflage. Eine 25-jährige Karriere, in der sie immer wieder mit „wer ich bin“ verhandelte – bis sie die Produktionszeile selbst in Besitz nahm.
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Konstantans Changewave: Zehn Jahre, in denen „die Band nicht durch Beharrlichkeit, sondern weil es keinen Spaß machte, zerbrach“
Die vierköpfige Indie-Band aus Taipeh (Taiwan), gegründet 2013, kombiniert Heraklits Philosophie des Wandels mit dem Changewave eines Baseballwerfers. Der Bassist Jinmao sagt: „Die Band lebt nicht von Beharrlichkeit, sondern davon, ob es Spaß macht.“ Sie wuchsen von zwei zu fünftausend Zuhörern ohne einen großen Durchbruch oder einen Hit-Song – nur eine zehnjährige stetige Entwicklung.
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HUR+: DD52-Außenseiterin bis Zepp New Taipei – fünf Jahre, neun Köpfe, eine überlebende Frauenband
Bei der 2020er-Show-DD52-Auswahl verlor sie mit 2,5 Punkten den Sieg. Sechs Jahre später ist der Siegenden-Block verschwunden – doch die Außenseiterin überlebte. Produzent Felipe.Z investierte 50 Millionen Taiwan-Dollar und sagte: „Je anders, desto besser.“ Eine Geschichte über das Überleben einer taiwanesischen Frauenband.
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Von der Kellerhölle zum Präsidentenpalast: Die Geschichte der Selbstbestimmung von Nymphia Wind und Taiwans drag-queen-Szene
Wie ein taiwanesischer Junge, der wegen seiner Geschlechtsidentität mobbingopfer war, die als Untergrundkultur angesehene Drag-Art auf die internationale Bühne trug und mit dem Symbol der Banane Taiwans Vielfalt und Selbstbewusstsein sichtbar machte.
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Chao Tzu-ch’eng: Von der Lankling-Bühne zur unbeugsamen Seele des Obst- und Milchraums
1984 stieß Chao Tzu-ch’eng durch eine „ganzjährig kostenlose“ Anzeige zur Lankling-Bühne und begann eine ikonische Karriere in Theater, Film und Kinderkunst. Mit „Obst- und Milchraum“ (Fruit Milk Grandma) erwärmte er unzählige Kinderherzen, doch in der Realität gründete er die „Wenn Kinder Theater“ und stand trotz Millionen-Schulden und finanzieller Krisen während der Pandemie fest zu seinem „niemals kapitulieren“-Geist. Dies ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit einem Schauspieler, der drei Jahrzehnte lang die Träume taiwanesischer Kinder beschützte.
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Xiao Huang-chi: Mit dem Humor des „Niemand im Blick“ die widrigen Umstände zum Golden Melody Award durchbrochen
Der in Taiwan geborene Künstler Xiao Huang-chi, der aufgrund von Katarakt zweimal blind wurde. Er ist nicht nur viermaliger Gewinner des Golden Melody Awards für Taigi-Sänger, sondern auch ehemaliger Bronzeanwärter im Judo bei den Paralympics. Mit seiner „Allround-Band“ ebnete er den Weg für professionelle blinde Musiker und durch seine „Höllen-Gags“ hinterfragte er Klischees über Menschen mit Behinderungen in der chinesischen Musikszene und wurde zu einer Legende.
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Lian Wun: Von „einem Frauen-Duo, das den nötigen Tanzstandard hat“ zu einem Solo-EP – sechs Jahre
2020: Ein 21-jährliches Mädchen aus Taichung tritt auf der Casting-Bühne vor Pan Weibo und sagt: „Ich will, dass alle wissen, welches Tanzniveau eine Frauen-Gruppe haben muss.“ Sechs Jahre später hat sie eine Solo-EP veröffentlicht, Fans finanzieren eine Geburtstags-Bühne im Dadaocheng, und in drei Ländern laufen simultane Fan-Anzeigen. Sie hält ihr Versprechen.
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Lin Jia-chen: Vom Songtext des "Earth Group" bis zum Meme-Tanz im Frühstücksladen – Wie er das Perfekte in seine eigene Entspannung verwandelt hat
Im Jahr 2022 trat Lin Jia-chen als Mitglied der Earth Group von *Atomic Youth* ins Rampenlicht und beteiligte sich an der Textgestaltung des Finale. Im Jahr 2026 veröffentlichte er mit 〈Love Me Again〉 eine Demo, die vom Rockschrei zum Tanz im Taipeier Nachtslummel führte. Das Interessanteste daran ist, dass er nicht aus dem Idol-Rahmen ausbrach, sondern das Gefühl des Alltäglichen in seine individuelle Schöpfung integrierte.
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Au und Shan: Zwei Tech-Angestellte erschaffen mit Synthesizer das, was sie im Büro nicht sagen dürfen
Au und Shan (Our Shame) ist ein Duo aus Taiwan; nach dem Tod einer engen Freundin veröffentlichten sie 2022 ihr Debütalbum „Modern Problem“ und 2025 das zweite Album „Hidden Album“, das Themen wie Selbstverletzung, Taburomanzen und weibliche Körpererfahrungen behandelt.
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Hsu Chia-ying: Von der Krankenschwester zur Golden Melody Award-Gewinnerin – die Frau, die ihren Casting-Sieg zur Komposition machte
2008 verließ Hsu Chia-ying ihren Krankenpflegeberuf, meldete sich heimlich bei „Super Star Avenue" Staffel 3 an und hätte fast ein Ticket zurück nach Taichung gekauft. Mit „Auf weißem Pferd reitend" brachte sie Taiwanese Oper auf die Casting-Bühne; 2018 gewann sie mit dem Album „Psychologie" sowohl die Golden Melody Award für beste weibliche Sängerin als auch für bestes Mandarin-Album. Von „Für dich" bis „Wenn wir nicht zusammen sind, können wir uns nicht trennen" – sie verwandelte ihr bewertetes Leben schrittweise in ihre eigene Geschichte.
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Huang Shaoyong: Verzicht auf Biochemie, die Muttersprache mit Elektronik in ein Golden Melody Album verwandelt
Auf den Backstage-Bereich der 33. Golden Melody Awards im Jahr 2022 stach Huang Shaoyong nach dem Preis für beste Arrangements eine Trompete aus seiner Tasche. Der Produzent, Sohn von Huang Rong-chun (Präsident des Prüfungsausschusses) und Absolvent der Biochemie an NTU, der seit etwa 30 Jahren seine Promotion beendet hat, gründete Dark Paradise Records vor zehn Jahren und produzierte das Golden Melody Album „kinakaian Mütterliche Zunge“ für A-Bao im Jahr 2020. Seine Arbeit war immer dieselbe: einen Weg zum Mainstream für die kleinsten Stimmen zu ebnen.
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Chang Yu-sheng: vom Idol zum Prophet – ein musikalischen Experiment über die Zeiten hinweg
1989 debütierte der Sohn des Pegasus-Truppenkommandeurs mit „Jeden Tag an dich denken“ (35.000 Verkäufe) als Idol; 1994 antwortete er dem Markt mit einer 73-minütigen Live-Aufnahme seiner Band – die Verkäufe waren miserabel, doch man nannte sie eine Prophezeiung. Chang Yu-sheng rieb sich neun Jahre lang zwischen Idol-Identität und künstlerischem Gewissen; vier Tage nach dem Erscheinen von „Lippenbekenntnisse und Herzlichkeit“ (口是心非) überschlug er sich in Tamsui in den frühen Morgenstunden – und wachte nie wieder auf.
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Dwagie: Der taiwanesische Rap-Schulleiter aus dem Trainingsraum in Tainan
Dwagie (bürgerlich Tseng Kuan-jung) ist ein aus Tainan stammender taiwanesischer Rapper und Gründer des Studios „Everyone Has Kung Fu“. Vom Master-U-Forum und dem Magic-Stone-Album „She Can Lian Hua“ über „Taiwan SONG“, „Human“, Tierrechte, „The Rap of China“ bis hin zur Hip-Hop-Ausbildung in Tainan – er vereint taiwanesisches Rap, lokale Szenen, öffentliche Themen, die Förderung der neuen Generation und das taiwanesische Subjektbewusstsein in einem Mikrofon und macht Tainan zu einem unverzichtbaren Ort in der Geschichte des taiwanesischen Rap.
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Guo Jin-fa: Die tiefe Seele hinter dem „Shao Rou Zong“ (Faschierteage)
Von einem Schuhmacherlehrling in Taodai zu einem Basskönig von Taiwan; Guo Jin-fa verkörperte die Bitterkeit und Widerstandsfähigkeit des gewöhnlichen Volkes nach dem Krieg mit seinem Lied „Shao Rou Zong“ und verbrauchte am Ende seines Lebens auf der Bühne seine letzte Kraft.
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Hello Nico: Nach acht Jahren Stille – „Ich vermisse die Bühne“
2014 mit „Flower“ StreetVoice-Jahrescharts-Sieger, 2016 Goldene Melodie-Nominierung für Neuheiten – unabhängiges taiwanesisches Duo. Danach acht Jahre Stille. 2024 kehrt das Duo mit „Plan B“ zurück.
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Liao Chiung-chih: Vom „Kinder des Theaterdienstes“ zur Methode der Bewahrung von Opern
Liao Chiung-chih (geboren 1935 in Keelung), die ab dem Alter von 15 Jahren in das Jinshan-Theaterhaus aufgenommen wurde und durch Innentheater, Außentheater, Rundfunk und Fernsehen operierte; ihr Lebenswerk bestand darin, ein auf Körpergedächtnis basierendes Theater zu einer Kunstform zu machen, die von Schülern gelernt, gelesen und visuell archiviert werden konnte.
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Shen Wencheng: Vom Flugzeugmechaniker am Qingshuǎngǎng-Flughafen zum Doppel-Gold-Songkönig
Shen Wencheng, ein taiwanesischer Künstler, der sich in Musik und Moderation einen Namen gemacht hat. Vom Flugzeugmechaniker am Ende des Vietnamkrieges bis zur Hit-Show „Xīnsī Shuírénzhī“ – er hat sich mit Ehrlichkeit und Humor in den Musikpreisen und Fernsehpreisen einen Namen gemacht.
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Fish Stick: Namen wie Straßenessen, Sound für Schläge
Am 31. Dezember 2019 veröffentlichte Fish Stick ihr erstes Studioalbum „Antidote“. Drei ehemalige Schüler der Taipeher Mittelschule Zhongzhong, die von Ende 2011 bis 2019 zusammenspielten, durchliefen eine Verkleinerung von fünf auf drei Mitglieder, erhielten 2016 beim Earth Music Awards den vierten Platz und wurden nach Shanghai eingeladen – und sagen: „Wir predigen nicht. Jedes Lied ist direkter als jede Predigt.“
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VH (Vast & Hazy): Fünfzehn Jahre Kalibrierung der „Export-Ästhetik“
Nach dem Erfolg beim Tamsui Golden Award 2011, der Pause 2014 und der Rückkehr als Duo 2017 nahmen sie dreimal den Golden Award für das beste Gesangsgruppen-Album in der Taiwan-Szene ein. In einer Zeit des Tumults in der taiwanesischen Indie-Szene wählten Vast & Hazy, eine Ansammlung von anonymer Angst zu sein – die Fans nannten sie „Export-Ästhetik“. Als Yi Qi 2026 hinter die Kulissen trat, setzte KaKa diesen Namen fort.
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Jam Hsiao (蕭敬騰)
Im Jahr 2007 wurde ein Restaurant-Sänger für die „Challenge“-Runde von „Super Star Avenue“ ausgewählt; seine drei Auftritte brachten Rekordquoten und veränderten die Mandopop-Szene. Er war der erste Künstler, der als Herausforderer den Golden Melody Award als bester männlicher Sänger gewann, und ist der Mann, der in Taiwan als „Regengott“ bekannt ist, da es bei jedem seiner Auftritte regnet.
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Jay Chou
1997 hat ein schüchterner 18-jähriger Junge die Geschichte der chinesischsprachigen Popmusik neu geschrieben
體育 25
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Li Yang
Der Jugendliche, der mit gebissenen Zähnen in der Gruppe A kämpfte, kämpft nun mit seinem Körper: Zwei olympische Goldmedaillen im Doppel beim Badminton, jüngster Minister, 34,01 Millionen Ersparnisse, 36,38 Millionen Schulden und eine zehn Millionen große Prämie gespendet
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Jeremy Lin: Der Basketballweg vom 15-Tage-Doppel-Cut zum TPBL-Doppel-MVP-Rücktritt
Highschool-Staatsmeister ohne Stipendium, im Draft übergangen, innerhalb von 15 Tagen zweimal gefeuert – dann lernte die ganze Welt „Linsanity“ kennen
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Wang Chilin und Lee Yang (Lin-Yang-Paarung): Vom Mitschüler zum Olympiasieger
Von Schülern zu Goldmedaillengewinnern: „Lin-Yang-Paarung“ besiegt China in 34 Minuten und gewinnt die erste olympische Goldmedaille für Taiwan im Badminton.
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Tai Tzu-ying
Rekordhalterin mit 214 Wochen als Weltranglistenerste, die taiwanesische Badminton-Königin von Qianzhen, Kaohsiung, bis zur olympischen Silbermedaille
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Chou Tien-chen: Taiwans Badminton-„Einser“, der die Höhe der Weltnummer zwei erreichte
Taiwans erster Herrenspieler auf Weltranglistenplatz zwei, der erste, der „Super-Dan“ Lin Dan besiegte. Vom Zehn-Niederlagen-Tief nach dem Nationalmannschaftseintritt über die Blinddarmentzündung mit Durchbruch und Taufe zum Christen bis zum frühzeitigen Darmkrebsbefund 2023 mit 34 Jahren, Operation und fast einjährigem Formtief, um im Jahr darauf in Paris ins olympische Viertelfinale vorzudringen. Chou Tien-chen setzt nicht auf rohes Talent, sondern hebt mit einem als „Schleifen“ bezeichneten Zieh- und Abwehrspiel die Antwort darauf, wie hoch Taiwans Badminton stehen kann, stetig an.
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Kuo Hsing-chun: Vom Gewicht von 141 kg, das sie traf, zur dreifachen olympischen Medaillengewinnerin im Gewichtheben
Taiwanesische Gewichtheberin, Medaillengewinnerin bei drei Olympischen Spielen (Bronze 2016, Gold 2021, Bronze 2024), Weltrekordhalterin in der Klasse bis 59 kg, Nachfahrin des Amis-Stammes Malan
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Lin Yu-ting: Vom Kellerkampf in New Taipei bis zum Goldmedaillon in Paris – die alleingestellte Titanin und das, was sie für Taiwan trägt
Am 11. August 2024, im Roland-Garros-Stadion in Paris, setzte sich Lin Yu-ting mit 5:0 gegen die polnische Boxerin Julia Szeremeta durch und sicherte Taiwan zum ersten Mal olympisches Boxengold. Vom Untergrundkämpfen in der Schule in Yingge über die Niederlage in Tokio, die X-Geste der Konkurrenzen bis hin zu internationalen politischen Machtspielen und globalen Cyber-Mobbing – diese Analyse beleuchtet ihre "Magier"-Philosophie, die Rolle ihres Trainerassistenz Li Cheng-wei, technische Entwicklungen, Geschlechterwissenschaft, akademische Karriere, soziale Kohäsion und emotionale Revolutionen im Frauenboxen. Enthält auch aktuelle Entwicklungen bezüglich der Anerkennung durch World Boxing im Jahr 2026.
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Chuang Chih-yuan: Sechs Olympische Spiele, Weltmeister 2013, die eine verpasste Olympiamedaille
Geboren am 2. April 1981, ist Chuang Chih-yuan der am längsten aktive Tischtennisspieler Taiwans. Von Sydney 2000 bis Paris 2024 vertrat er Taiwan bei sechs aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen; 2013 gewann er mit Chen Chien-an den Weltmeistertitel im Herrendoppel. Die Olympiamedaille blieb sein einziger Karrierebedauern, zuletzt verpasste er sie 2012 in London im Bronzematch. Nach seinem Rücktritt wurde er 2025 Associate Professor für Sport an der Nationalen Sun-Yat-sen-Universität.
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Chi Cheng: Zehn Weltrekorde, fünfzig Jahre lang weiter für Taiwan gelaufen
Geboren am 15. März 1944 in Hsinchu, wurde Chi Cheng mit dem Spitznamen „der springende Hirsch“ zur herausragendsten weiblichen Läuferin in der taiwanesischen Leichtathletik-Geschichte. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko gewann sie im 80-Meter-Hürdenlauf in 10 Sekunden 51 mit der Bronzemedaille – das erste olympische Leichtathletik-Medaille Taiwans überhaupt. Ihr Karriere-Rekord: zehn Weltbestzeiten. Nach ihrem Karriereende setzte sie sich für den Laufsport ein und ist heute, im Alter von über achtzig Jahren, weiterhin aktiv im taiwanesischen Namensrechtsgehorsam-Bewegung.
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Wang Chien-ming: Von der Chien-hsing Junior High School, mit dem Sinker zwei Spielzeiten für die Yankees gewonnen
1980 in Tainan geboren, ist Wang Chien-ming der repräsentativste Pitcher in der Geschichte des taiwanesischen Profibaseballs in Amerika. Er besuchte die Chien-hsing Junior High School in Tainan und debütierte 2005 in der MLB. 2006 gewann er mit 19 Siegen und 6 Niederlagen zusammen mit Johan Santana den Titel des Sieg-Königs der American League (erster Asiate), 2007 folgten erneut 19-7. Nach einer Verletzung beim Laufen im Juni 2008 wendete sich seine Karriere. 2018 kam der Dokumentarfilm „Late Life: The Chien-Ming Wang Story“ heraus; 2023 beim WBC und 2024 bei der WBSC Premier12 war er Bullpen-Coach der chinesischen Taipei-Nationalmannschaft.
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Lu Yen-hsun: Vom Wimbledon-Viertelfinale zu fünf Olympischen Spielen – der Taiwaner, der im Tennis am weitesten kam
Bei Wimbledon 2010 besiegte Lu Yen-hsun den an Nummer 7 gesetzten Andy Roddick und wurde zum ersten taiwanesischen Herrenspieler, der ein Grand-Slam-Viertelfinale erreichte. Von Athen 2004 bis Tokio 2021 nahm er an fünf Olympischen Spielen in Folge teil – der erfolgreichste Spieler in der modernen taiwanesischen Tennisgeschichte. Nach seinem Rücktritt gründete er eine Tennisakademie und wartet weiter auf einen taiwanesischen Jugendlichen, der seinen Wimbledon-Rekord übertrifft.
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Wang Kuan-hung: Der Trainer ist der letzte taiwanesische Schwimmer, der auf dem Asienspiele-Podest stand
Bei den Asienspiele 2026 in Nagoya gewann Wang Kuan-hung das Finale über 200 m Schmetterling mit 1:55,05 und sicherte sich damit Taiwans erste Goldmedaille im Männerschwimmen bei Asienspielen – die zweite Goldmedaille im Schwimmen für Taiwan seit 28 Jahren. Sein Trainer am Beckenrand, Huang Chih-yung, war 1998 bei den Asienspielen in Bangkok Bronzemedaillengewinner und der letzte taiwanesische männliche Schwimmer auf dem Podest; Meister und Schüler verbinden damit eine unterbrochene Linie.
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Cheng Chao-tsun: 91,36 Meter im letzten Wurf bei den Universitätsspielen 2017 – Die Asiatische Speerwurfgeschichte verändert sich
Geboren am 17. Oktober 1993 in Taichung, ist Cheng Chao-tsun einer der herausragendsten Athleten in der Geschichte des Speerwurfs in Taiwan. Mit seinem letzten Wurf bei den Männern beim Universitätsspiel in Taipeh 2017 gewann er mit 91,36 Metern und schuf damit einen asiatischen Rekord als erster Speerwerfer, der die 90-Meter-Marke überschritt.
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Yang Chuan-kwang: Der Asien-Titan aus dem Stamm in Taitung, Silbermedaille in Rom und Weltrekord von 9121 Punkten
Geboren am 10. Juli 1933 im Maran-Stamm der Amis in Taitung, war Yang Chuan-kwang die erste olympische Medaillengewinnerin Taiwans. Bei den Olympischen Spielen in Rom 1960 gewann er Silber mit 8334 Punkten; 1963 stellte er mit 9121 Punkten einen Weltrekord auf und sprang 4,83 Meter hoch, was die internationale Leichtathletik-Föderation zur Änderung ihrer Bewertungsskala zwang. Er starb am 27. Januar 2007 in Kalifornien, USA, im Alter von 73 Jahren. Im April 2025 wurde er vom Kulturministerium als nationales Kulturerbe eingestuft.
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Hsieh Su-wei: Hsinchu 1986, Taiwans erste Grand-Slam-Siegerin und sieben Frauen-Doppel-Trophäen
Geboren am 4. Januar 1986 in Hsinchu. Vater Hsieh Tzu-long (Busfahrer bei der Taiwan Motor Transport) starb im Oktober 2023. Karrierehöchste WTA-Einzelplatzierung: Nr. 23 (2013). Sieben Grand-Slam-Titel im Frauen-Doppel (2013 Wimbledon / 2014 French Open / 2019 Wimbledon / 2021 Wimbledon / 2023 French Open / 2023 Wimbledon / 2024 Australian Open). Erste Taiwanerin im Grand-Slam-Einzelhalbfinale (2021 Australian Open). 2025/7 Zweite im Wimbledon-Frauen-Doppel.
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Hsu Shu-ching: Lunbei 1991, Taiwans erste Doppel-Olympiasiegerin im Gewichtheben der 53-kg-Klasse
Geboren am 9. Mai 1991 in eine Hakka-Familie in der Gemeinde Lunbei im Landkreis Yunlin; 159 cm groß. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London in der Frauenklasse bis 53 kg erreichte sie 219 kg (96 + 123) und gewann Silber; nachdem die Goldmedaillengewinnerin Zhao Changling (Kasachstan) die Doping-Nachkontrolle nicht bestand, wurde sie im Dezember 2020 zur Goldmedaillengewinnerin aufgewertet. 2016 in Rio gewann sie mit 212 kg (100 + 112) direkt Gold. Taiwans erste Doppel-Olympiasiegerin. Rücktritt am 3. Juni 2018. 2019 wegen einer Dopingprobe von 2017 für drei Jahre gesperrt (berührt die beiden Olympiasiege nicht).
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Kuo Hong-chih: Taiwans erster MLB-Heimtritt und Allstar, der Ellbogen sagt nicht, aber er wirft weiter
Geboren am 23. Juli 1981, ist Kuo Hong-chih der vierte taiwanesische Spieler, der die MLB erreichte, und der erste, der einen Home Run schlug und zum MLB Allstar gewählte wurde. In den Los Angeles Dodgers war er ein wichtiger Linkshänder im Bullpen, 2010 mit einer ERA von 1.20, aber die Ellbogenverletzungen zwangen ihn immer wieder zum Stopp, doch jedes Mal kehrte er zurück.
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Yang Dai-kang: Taitung 1987, der Amis-Outfielder von zehn Jahren Golden Glove bei den Nippon Ham Fighters bis zum Giants-Free-Agent
Geboren am 17.01.1987 in Taitung, Amis, früherer Name Yang Chung-shou. Absolvent der Mittelschule der National Taitung University Affiliated Athletic High School, danach Besuch der Fukuoka Daiichi High School in Japan. Im Draft 2005 der NPB von Ham/SoftBank doppelt als Erste genannt, Ham gewann die Auslosung. 2012 Golden Glove als Outfielder der Pacific League (erster Taiwaner Feldspieler). 2016 FA-Wechsel zu den Yomiuri Giants. NPB-Karriere: 1322 Spiele, 105 Homeruns, 482 RBIs, Schlagdurchschnitt .270. Ende 2021 verließ er die Giants und wechselte in unabhängige Ligen.
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Fu Chao-hsuan: Der Sprung, auf den Taiwans Männer-Leichtathletik 60 Jahre wartete
Bei der Männer-Hochsprung-Endrunde der Nagoya-Asienspielen 2026 sprang Fu Chao-hsuan im Regen beim ersten Versuch über 2,25 Meter und besiegte den indischen Konkurrenten, der die gleiche Höhe erst beim zweiten Versuch schaffte, um Gold zu gewinnen. Dies ist Taiwans dritte Goldmedaille bei diesen Asienspielen und die erste Goldmedaille Taiwans in der Männer-Leichtathletik seit Wu A-mins Zehnkampf bei den Bangkok-Asienspielen 1966 – nach 60 Jahren steht wieder ein taiwanischer Athlet auf dem höchsten Podium. Mit 16 Jahren gewann er bereits eine Goldmedaille bei den Nationalen Spielen, danach kämpfte er lange Jahre mit Verletzungen und Genesung.
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Hao-Yu Lee: Sein Ziel in Amerika ist nicht, der beste taiwanesische Spieler zu sein
2026 wird der 23-jährige Hao-Yu Lee zum 19. taiwanesischen Spieler in der MLB. In seiner ersten Saison absolviert er 114 Spiele, schlägt 10 Heimläufe und bricht fünf Rekorde taiwanesischer Spieler. Er sagt, sein Ziel sei nie gewesen, der beste taiwanesische Spieler zu sein – er wolle nur ein guter Spieler in Amerika sein. Dieses Jahr trifft er auch zum ersten Mal im Schlagfeld auf den taiwanesischen Pitcher Deng Kai-wei – das erste Pitcher-Batter-Duell zwischen zwei Taiwanesen in der MLB-Geschichte.
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Chen Wei-yin
Der Linkshänder, der einen 2,5-Milliarden-NT$-Höchstvertrag unterschrieb, aber nur 47 % tatsächlich erhielt
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Li Zhikai: Vom „Markt-Kai“ in *Flip It! Boy* bis zur Silbermedaille bei den Olympischen Spielen – Die sechzehnjährige Achterbahnreise des Taiwaner Reck-Prinz
Li Zhikai, der 1996 geboren wurde, entwickelte sich vom "Markt-Kai" im Dokumentarfilm *Flip It! Boy* zum silbermedaillengewinnenden Recker bei den Olympischen Spielen. Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 erreichte er mit 15,400 Punkte das beste Ergebnis der taiwanesischen Turngeschichte; seine Thomas-Flairs wurden vom Internationalen Turnerbund als Standardlehrplan übernommen.
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Lin Yijie: Vom als zu dünn abgelehnten Kind zum Extremwanderer, der die Sahara durchquerte und Geschichte schrieb
Die Geschichte von Lin Yijie, einem schlanken Jungen aus einer Grundschule, der von Sportlehrern abgewiesen wurde, bis er 111 Tage lang 7500 Kilometer wanderte und damit als einer der ersten Menschen gilt, die die Sahara durchquerten.
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Tseng Ya-ni: Die Königin der LPGA mit 15 Titeln und 5 Majors, die eine Ära definierte
In Woche 109 Weltspitze, 15 LPGA-Titel und 5 Major-Siege; Mit 22 Jahren wurde sie die jüngste Spielerin mit fünf Major-Titeln und übertraf damit Tiger Woods' Rekord; Im Oktober 2025 beendete sie eine 11-jährige Titelpause.
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Yang Yung-wei
Silber bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio im Judo bis 60 kg, erster olympischer Judo-Medaillengewinner Taiwans, im November desselben Jahres erstmals Weltranglistenerster
政治與民主 24
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Lai Ching-te: Vom Bergarbeiterhaushalt ins Präsidentenamt – ein Public-Health-Arzt
Taiwans 16. Präsident, die erste politische Persönlichkeit in der Verfassungsgeschichte der Republik China, die als Vizepräsident kandidierte und erfolgreich gewählt wurde
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Cheng Nan-jung: Der Mann, der Benzin in seiner Zeitschrift anzündete
Als 1947 das 228-Ereignis ausbrach, versteckte sich eine Familie in der Hankou-Straße in Taipeh zitternd im Haus. Der Vater Cheng Mu-sen war ein „Festländer“ aus Fuzhou – auf der Straße jagte man gerade Festländer. Erst die taiwanesischen Nachbarn von nebenan versteckten sie und retteten der Familie das Leben. Sieben Monate später wurde der älteste Sohn des Paares geboren und auf den Namen Nan-jung getauft. Einundvierzig Jahre später, dieser von Taiwanern gerettete „Festlandsjunge“, zündete für das Recht aller Taiwaner zu sprechen in seiner eigenen Zeitschriftenredaktion Benzin an.
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Chiang Wan-an: Der Anwalt-Bürgermeister von Taipeh und die Debatten um das Taipei Dome, Stadterneuerung, den Gongguan-Kreisverkehr und das Gesetz über die Finanzplanung der Verkehrsinfrastruktur
Chiang Wan-an ist der Bürgermeister von Taipeh von der Kuomintang (KMT). Er war als Anwalt in den USA tätig, diente zwei Amtszeiten als Legislator und wurde 2022 in einem Dreikampf gewählt. Während seiner Amtszeit erhielt der Taipei Dome die Betriebserlaubnis, die Stadtverwaltung strich die Flächennutzungsboni für das Jinghua City Projekt, trieb die Stadterneuerung voran, verdoppelte die Geburtsbeihilfen, veranstaltete die Taipei-New Taipei City Universiade, ließ die Heping-Xinsheng-Fußgängerbrücke und den Gongguan-Kreisverkehr entfernen, stritt mit dem Exekutiv-Yuan um MRT-Subventionen nach der Änderung des Gesetzes über die Finanzplanung der Verkehrsinfrastruktur und entschuldigte sich mehrfach als Bürgermeister bei der Gedenkfeier zum 228-Zwischenfall.
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Chen Chih-chung: Zweimal in den Stadtrat von Kaohsiung gewählt, zweimal endete die Amtszeit per Gesetz
2008 verlor Chen Chih-chung wegen Fernbleibens die Zulassung der University of Virginia. Danach wählte ihn sein Wahlkreis dreimal in den Stadtrat von Kaohsiung; zweimal endete die Amtszeit mit der Urteilsrechtskraft. Das Urteil von 2023 enthielt keine Aberkennung der Ehrenrechte – doch die Blacklisting-Klausel der Wahlgesetze schloss ihn von neuer Kandidatur aus.
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Ma Ying-jeou: Harvard-Jurastudium ins Büro von Chiang Ching-kuo als Englischübersetzer – acht Jahre Präsident mit dem Image der „Sauberkeit“, hinterließ die Beziehungen über die Taiwanstraße, die Sonnenblumenbewegung und 22K
Am 7. November 2015 schüttelte er im Shangri-La-Hotel in Singapur Xi Jinping die Hand – 1 Minute 20 Sekunden lang, das erste Treffen der höchsten Führungsfiguren beider Seiten der Taiwanstraße seit 1949. Dasselbe Foto wird in der taiwanesischen Gesellschaft bis heute auf zwei gegensätzliche Weisen erinnert: die einen sehen darin einen historischen Durchbruch, die anderen ein Nachgeben in der Frage der Eigenständigkeit. Das über acht Amtsjahre aufgebaute Image der „Sauberkeit“, die Beziehungen über die Taiwanstraße, 22K und die Sonnenblumenbewegung – dazu sein zweiter China-Besuch ein Jahrzehnt nach dem Amtsende und die Familienerklärung von 2026 – sind bis heute nicht abschließend bewertet.
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Tsai Ing-wen: Von der Nacht der Niederlage zu 8,17 Millionen Stimmen – acht Jahre Präsidentschaft in Zurückhaltung
Am 14. Januar 2012 verlor Tsai Ing-wen die Präsidentschaftswahl mit einem Rückstand von 797.561 Stimmen; acht Jahre später gewann sie mit 8.170.231 Stimmen und stellte damit den höchsten Stimmenrekord in Taiwans Geschichte der direkten Präsidentschaftswahl auf. Von der Gelehrten für internationales Handelsrecht zur ersten Präsidentin hinterließ sie Errungenschaften mit der Entschuldigung gegenüber den indigenen Völkern, dem Sondergesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe, der Rentenreform und der Aufrechterhaltung des Status quo – und ließ zugleich unerledigte Fragen zu Justiz, Wohnen, Energie und den Beziehungen über die Taiwanstraße zurück. Es waren acht Jahre, in denen ruhige Führung zur Institution wurde und die Institution ihre eigenen Lücken hinterließ.
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Su Chiao-hui: Im Schatten von „Chong Chong Chong“, die Kuratorin, die Neu-Taipeh mit Recht und Details zusammenfügt
Von der Tochter des Formosa-Vorfall-Verteidigers zur 16-fach ausgezeichneten Abgeordneten: Wie Su Chiao-hui das „Vater-Connection“-Label ablegt, im Parlament mit dem Krebsbekämpfungsgesetz und dem Sportindustrienförderungsgesetz rechtliche Wärme schafft und vor Ort mit U-Bahn, Wasserleitungen und Schulverbesserungen ihre eigene politische Landkarte zusammenfügt.
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Su Jen-chang: Vom Verteidiger der Beilidhainz bis zum „Turbo“-Premierminister
Im Jahr 1979 verteidigte er politische Gefangene im Schatten des Kriegsrechts; im Jahr 1997 gewann er die Wiederwahl durch das „Schockknie“ von Lu Shih-ih. Mit seiner „Turbo“-Durchschlagskraft prägte Su Jen-chang Pingtung, Taibei County und das Kabinett, von der Eindämmung des Afrikanischen Schweinepest bis zur „Klimaanlage in Banban“, und zeigte in Kontroversen eine starke Führung, was ihn zu einem repräsentativen „Blitz“ im demokratischen Wandel Taiwans machte.
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Lin Hsien-tang: Aus einem Familienstudierzimmer einen öffentlichen Eingang für die Taiwaner machen
1881 in die Wufeng-Lin-Familie geboren, entschied sich Lin Hsien-tang für den nicht bewaffneten Widerstand und führte die Bewegung der Petitionen für ein Taiwan-Parlament (1921–1934). Seine 378-tägige Weltreise wurde zu einer Unterrichtsstunde über Selbstregierung. Was er hinterließ, war nicht nur ein Familienname, sondern eine Methode, die Bildung, Kultur und Selbstverwaltung miteinander verband.
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Chen Chu: Von der Hingerichteten in „Hua Ma“ bis zur Bewunderung – Die lebendige Zeugin des demokratischen Wandels Taiwans
Von einer Hingerichteten bei der Meilidama-Affäre zu „Hua Ma“ ist Chen Chu die deutlichste Zeugin des demokratischen Übergangs Taiwans.
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Der „Gym Boss“: Wie ein Fitnessstudio zu einem politischen Mikrofon wurde
Chen Zhi-han, bekannt als Gründer der "Conqueror Fitness", etablierte sich durch lange Livestreams und verschmolz Fitness, Geschäft und Politik zu einer persönlichen Marke. Die Entwicklung von frühen Anti-Red-Media-Mobilisierungen bis zum Besuch in China 2025 muss getrennt betrachtet werden: die Selbstbeschreibung des Protagonisten, Medienberichte, offizielle Aussagen und die Interpretation der Zuschauer.
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Shih Ming-teh: 25 Jahre hinter Eisengittern, und am Ende hob er die Fahne gegen seine eigene Partei
Shih Ming-teh saß in seinem Leben zweimal im Gefängnis, insgesamt über 25 Jahre. Nach dem Formosa-Zwischenfall 1979 verweigerte er vor dem Militärgericht das Schuldbekenntnis, bat um die Todesstrafe und wurde schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach der Haftentlassung trug er zum Aufbau der Demokratischen Fortschrittspartei bei und war von 1994 bis 1996 deren Parteivorsitzender. 2006 initiierte er die Millionen-Menschen-Bewegung gegen Chen Shui-bian (die Rothemden) und hob die Fahne in jene Richtung, für die er einst gekämpft hatte. Am 15. Januar 2024 starb er an einem 83. Geburtstag an Leberkrebs.
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Sun Yun-suan: Der Ingenieur-Premier, der Taiwan aus der Dunkelheit ins Licht führte
Vom Fünf-Monats-Wunder der Stromwiederherstellung in den Trümmern der Nachkriegszeit bis zur umstrittenen Wette auf die Halbleiterindustrie: Sun Yun-suan legte mit ingenieurhafter Pragmatik und beispielloser Integrität das Fundament für Taiwans Modernisierung.
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Tsai Tung-rong: Wer die Volksabstimmung in das Gesetz brachte, sah sie zuerst durch die Hürde begrenzt
Im Jahr 1990 kehrte Tsai Tung-rong (蔡同榮) unter dem Vorwand der Beerdigung nach Taiwan zurück und gründete den Pro-Referendum-Verein; im Jahr 1997 ließ er Minshi (民視) mit einem privaten Aktienmodell starten. Die Volksabstimmungsgesetze wurden 2003 verabschiedet, doch sie hinterließen Spuren von hohen Hürden und Parteienverhandlungen. Tsais Geschichte ist daher nicht nur die Biografie einer unabhängigen Persönlichkeit, sondern auch der Prozess, wie Taiwan „Volksentscheidung“ in Gesetze schrieb und danach das Gesetz selbst hinterfragte.
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Huang Yu-chiao: Die stille Kraft von der Zivilgesellschaft im Chinzhu-Vorfall (1977)
Zu dem entscheidenden Moment des Chinzhu-Vorfalls 1977: Diese 58-jährige, in Japan ausgebildete Apothekerin mahnte die Menge vor dem Polizeipräsidium; sie wurde später zu einer vierfachen Provinzabgeordneten der Kuomintang (KMT) und bleibt eine oft übersehene Figur in der historischen Erzählung.
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Chiang Ching-kuo: Der Mann, der das Tor der Autorität einen Spalt weit öffnete
Chiang Ching-kuo war sowohl Hüter des autoritären Systems als auch derjenige, der in seinen letzten Jahren die Abschaffung des Kriegsrechts und die politische Öffnung einleitete; erst wenn man diesen Widerspruch versteht, kann man die taiwanesische Demokratie als etwas sehen, das niemandem als Gnade geschenkt wurde.
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Fujien-kuei: Die Machtspirale vom Hinterhof „König von Hualien“ zum Fraktionsvorsitzenden im Parlament
Von der Börsenmagnate der 1990er Jahre ‚Kai-Ju-Xiao-Fu‘, der 2001 ins Parlament eintrat und 2009 Hualien bezog, baute Fujien-kuei über zwei Jahrzehnte eine ‚Fujia-Dynastie‘ auf, die selbst die Zentralregierung nicht zu schütteln war. Von Börsenhandelsdelikten, Haftstrafen während des Amts, Scheidung zur Nominierung seiner Frau als Stellvertretende, bis er 2024 erneut ins Parlament zurückkehrte und die Fraktionsvorsitzende der Kuomintang wurde, führte er eine Delegation nach Beijing – ein Paradebeispiel für die äußerste Ausdauer und Kontroversen der taiwanesischen Politik.
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Chen Shui-bian: Vom Bauernsohn zum Präsidenten – Die komplexe Transformation Taiwans
Der zehnte und elfte Präsident Taiwans, der die erste politische Rotation im Jahr 2000 ermöglichte. Von einem Sohn eines Pächters in Tainan über den ersten Präsidenten aus der DPP bis hin zum ersten ehemaligen Staatschef, der festgenommen wurde – seine Biografie spiegelt die komplexesten Spannungen der demokratischen Transformation Taiwans wider: Inspiration, gesetzliche Grundlagen, Sturm und Spaltung.
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Lin Yi-hsiung: Vom taiwanesischen Provinzabgeordneten zum moralischen Symbol der Anti-Kernkraft-Bewegung
Lin Yi-hsiung, geboren 1941 in Yilan, Abschluss der Rechtswissenschaft an der Nationaluniversität Taiwan, war 1977–1979 Provinzabgeordneter und Mitglied der „Beautiful Island“-Bewegung. Am 28. Februar 1980 ermordet seine Mutter und Zwillingstodder im Lin-Skandal, bis heute ungelöst. 1984 Haftentlassung, anschließend Studium der Public Administration an der Harvard Kennedy School (1987). 1998–2000 erster direkt vom Parteiapparat gewählter Vorsitzender der Demokratischen Fortschrittspartei. 2006 Austritt aus der DPP. 2014 durch unermüdliche Fastenaktion erfolgreiche Stoppung des Atomkraftwerks 4. Gründer der Stiftung für Zi-Lin-Bildung, eine der einflussreichsten Gestalten der taiwanesischen Demewegung. 2026 im Alter von 84 Jahren aktiv.
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Chen Jen-ren: Leiter des SARS-Gesundheitsamtes, Vizepräsident und 31. Premierminister
Geboren am 6. Juni 1951 in Qishan, Kaohsiung, ist Chen Jen-ren ein international bekannter Epidemiologe. Er leitete das Gesundheitsamt während des SARS-Ausbruchs im Jahr 2003 und war von 2016 bis 2020 der 14. Vizepräsident. Am 31. Januar 2023 wurde er zum 31. Premierminister ernannt und trat am 20. Mai 2024 mit Zhuo Rong-tai ab.
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Annette Lu
Von der „Aufrührerin“ zur Vizepräsidentin: Das legendäre Leben der ersten Vizepräsidentin der chinesischsprachigen Welt
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Ko Jun-myung: Ein Fremder, der den Pastor zum Einsatz seines Lebens und der Kirche zwang – Die Glaubensentscheidung hinter dem Beilitzer-Ereignis
Ein fremder Mann zwang Pastor Ko Jun-myong dazu, vier Jahre zu verurteilen, weil er Shi Ming-te versteckt hatte; es geht um die ethische Wahl zwischen moralischer Pflicht und realem Risiko.
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Ko Wen-je
Vom ECMO-SOP-Architekten zum Kandidaten der Dritten Kraft: Die wechselvolle politische Karriere des ersten unparteiischen Bürgermeisters von Taipeh
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Lee Teng-hui
Das widersprüchliche Leben vom Agrarökonomprofessor zum ersten demokratischen Führer der chinesischen Welt
科技與企業 22
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Stan Shih: Vom Enteneier-Stand in Lukang zu einer Marke namens Taiwan
Stan Shih (geb. 1944 in Lukang), vom Enteneier-Stand zum Weltkonzern: Er baute Acer zu einer der fünf größten PC-Marken auf und zeichnete die international erforschte Smile Curve. Öffentlich sagt er: „Ich bin der größte Verlierer.“ Mit über achtzig Jahren arbeitet er weiter mit Wagniskapital und KI-Avatar. Woran ihm am meisten liegt: unsichtbare Werte – Talente, Marken, der „Königsweg“.
- Vertieft kuratiert
Frank Huang: Er studierte Medizin, rettete aber sein Leben lang Unternehmen wie Patienten
Frank Huang erwarb in den USA einen Doktortitel in Medizin und gab erst mit 38 Jahren seine Lehrtätigkeit auf, um ins Scanner-Geschäft einzusteigen. 2012 wurde Powerchip zu 0,29 neuen Taiwan-Dollar je Aktie von der Börse genommen, die Aktien von rund 270.000 Aktionären wurden zu wertlosem Papier. Das Bankenkonsortium stellte ihn vor die Wahl: persönlich mit 80 Milliarden Taiwan-Dollar zu bürgen oder zurückzutreten. Er wählte keines von beidem, schrieb an 43 Banken, dass er keine Rettung annehmen werde, und verkaufte Vermögenswerte Stück für Stück, um die Produktionslinien zu retten. Neun Jahre später kehrte das Unternehmen an die Börse zurück. Dieselbe Logik, niemals zu liquidieren, rettete die Fabrik – und ließ ihn zu einem Kurs von 30 Taiwan-Cent seine eigenen Aktien zurückkaufen.
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Morris Chang: Der „Vater des Halbleiters“ – Unternehmer, der die globale Technologieindustrie mit dem Wafer-Foundry-Modell revolutionierte
Der legendäre Unternehmer Morris Chang (Chiang Kai-shek), Gründer von TSMC, der durch das reine Auftragsfertigungsmodell die weltweite Hightech-Industrie neu gestaltete.
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Jensen Huang
Von einem Internat in Kentucky zum Fünf-Billionen-Dollar-Imperium – wie ein Junge aus Tainan, der Toiletten putzte, auf eine Zukunft setzte, die erst zehn Jahre später eintreffen würde.
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Ed H. Chi: Der Taiwanese, der der KI das „Schritt-für-Schritt-Denken“ beibrachte – und kognitive Psychologie in die Maschine brachte
Ed H. Chi, Forschungs-Vizepräsident bei Google DeepMind und Co-Autor der Chain-of-Thought-Arbeit, ließ KI über kognitive Psychologie (Piagets Schema-Theorie) schrittweise schließen – ein Durchbruch, der nur rund 5.000 Dollar Rechenleistung kostete.
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Ethan Tu (杜奕瑾)
Mit einem 486-Computer baute er Taiwans größtes Forum auf, führte bei Microsoft Cortana ein und verzichtete dann auf ein hohes Gehalt, um nach Taiwan zurückzukehren und gemeinnützige KI zu betreiben — die dreißigjährige Digitalgeschichte des PTT-Schöpfers
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Cao Hsing-cheng: Vom Silizium-Titan zum „Acht-Nicht-Geist“ im Kampf gegen Kommunismus und für Taiwan
Der Gründer von UMC, der 1984 bei Morris Chang eine Auftragsfertigung vorschlug, aber ignoriert wurde, und der 1995 mit einem Joint Venture TSMC herausforderte. Nach dem Scheitern im Westen und den Veränderungen in Hongkong vollzog dieser ehemalige Gründungsvertreter von UMC im Jahr 2022 einen dramatischen Wandel vom Technologiegiganten zum Anti-Kommunismus-Krieger, indem er 3 Milliarden Taiwan-Dollar für die nationale Verteidigung spendete.
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Chi Chia-hung: Aufgestiegen aus dem Web-2.0-Scheitern, mit Ingenieursdenken Taiwans digitale Werbeökologie neu gestaltet
Der Informatik-Doktor der Nationalen Chiao-Tung-Universität Chi Chia-hung zog Lehren aus dem Scheitern der Web-2.0-Website funP und gründete 2009 cacaFly; mit Ingenieursdenken führte er Daten und Technologie in die Werbebranche ein und wurde zum taiwanesischen Agentur-Riesen für Plattformen wie Facebook und Google; zugleich trieb er als Entscheidungsausschuss-Mitglied der New Power Party, als Berater der Stadtregierung Taipeh und als DMA-Vorsitzender die Innovation und Regulierung der taiwanesischen digitalen Werbebranche voran.
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Chi-Wei Lin: Vom physischen Brettspielmarken zum Softwareplattform für 200.000 Kreative
Chi-Wei Lin (bekannt als CW) ist ein taiwanesischer Unternehmer. Im Jahr 2014 gewann sein pädagogisches Brettspiel in den „Parents' Choice Awards“ in den USA die Silbermedaille; zehn Jahre später gründete er Portaly, eine der größten Kreativunternehmer-Plattformen Taiwans, auf der 200.000 Nutzer Einfluss in Einkommen umwandeln konnten. Seit 2025 ist das Unternehmen profitabel und nutzt keine bezahlte Vermarktung, sondern wächst durch organische PLG (Product-Led Growth).
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Jerry Yang: Vom Mann, der nur ein englisches Wort kannte, zum Vater von „Yahoo“ und Wegbereiter des Webportal-Zeitalters
Als der 10-jährige Jerry Yang 1978 in die USA auswanderte, beherrschte er lediglich das englische Wort „Shoe“. 1994, während er sich während seiner Promotion an der Stanford University vor der Arbeit drückte, erstellte er gemeinsam mit Partnern in einem Wohnwagen manuell eine Kategorisierung von Webseiten. So entstand Yahoo!, das die chaotische Internetwelt in ein strukturiertes Verzeichnis verwandelte und das goldene Zeitalter der Webportale einläutete. Der Marktwert des Unternehmens überschritt zeitweise 100 Milliarden US-Dollar, und 2005 schrieb er mit einer „riskanten Wette“ – der Investition in Alibaba – die globale Internetlandschaft neu.
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Tsai Yen-ming: Will man seinen eigenen Wikipedia-Eintrag schreiben, fragt der Gericht zunächst, wer die Feder hält
2024 verklagte Tsai Yen-ming die Taiwaner Wikimediar-Gesellschaft, weil ihm die darin stehenden Angaben zu seinen Medienkäufen und den Beziehungen zu Festlandchina nicht gefielen; sowohl das erste als auch das zweite Instanzgericht wiesen ihn ab. Auf der Oberfläche ging es um Reputationsschutz, doch der Fall riss die deutsche Debatte um Machtverhältnisse zwischen Plattform, Vereinigung, Administratoren und anonymen Editoren auf.
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Liu Der-yon: Der Berkeley-Doktor, der Morris Chang ablöste – sechs Jahre strategischer Entscheidungen in der Taiwitschmelze der Halbleiter
Im Juni 2018 trat Morris Chang zurück, und Liu Der-yon und CC Wei übernahmen gemeinsam das Ruder bei TSMC. Der Elektrotechnik-Doktor von Berkeley steuerte mit ingenieurmäßiger Präzision das wichtigste Halbleiterfabrik der Welt durch den US-China-Technologiekrieg: Erweiterung des Arizona-Investments von 12 Milliarden auf über 165 Milliarden US-Dollar, wiederholte diplomatische Aktionen zur Unverzichtbarkeit von TSMC, und 2024 übergab er das Zepter an CC Wei mit den Worten: „Bitte kaufen Sie TSMC.“
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Ye Kuo-yi: Vom Abschluss der Shilin High School zum Aufbau eines halbständigen Fertigungsimperiums
Geboren am 21. April 1941, ohne Hochschulabschluss, gründete Ye Kuo-yi Yingda in Shilin und entwickelte sie von einem Elektronikunternehmen zu einem weltweit führenden Server-ODM-Hersteller für Facebook, Microsoft und Google. Im Jahr 2023 übergab er das CEO-Amt an seinen Sohn Li-cheng Ye und trat zum Vorstandsvorsitzenden zurück.
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Hsu Wen-lung: Geboren in Tainan 1928, Gründer des Museums mit der weltweit größten Sammlung von Violinen seit 1959 bei Chimei Industries
Geboren am 25. Februar 1928 in Tainan, verstorben am 18. November 2023 (im Alter von 95 Jahren). Er gründete 1959 mit einem Kapital von 2 Millionen Dollar die Chimei Industries und sammelte ab 1990 insgesamt 1362 Instrumente – die größte private Sammlung weltweit. Das Chimei Museum eröffnete am 1. Januar 2015 im Tainan Metropolitan Park.
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Terry Gou: Banqiao 1950, Hon Hai Plastics 1974 und der Gründer eines Auftragsfertigungs-Imperiums
Geboren am 18. Oktober 1950 in Banqiao im Landkreis Taipeh. 1974 gründete er die Hon-Hai-Plastics-Gesellschaft (10 Mitarbeiter). 1981 stieg er in PC-Steckverbinder ein, 1982 wurde die Firma in Hon Hai Precision umbenannt. 2019/6 übergab er den Vorsitz an Young Liu. 2021 kooperierten die Yonglin-Stiftung, TSMC und Hon Hai bei der Spende von BNT-Impfstoffen. 2023 zog er sich drei Stunden vor der Registrierung aus einer unabhängigen Präsidentschaftskandidatur zurück. 2024 Platz 32 der Fortune 500, 2026 Taiwans reichster Mann (15,3 Mrd. US-Dollar).
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C. C. Wei: 1953, von Chiao-Tung-Elektronik zum Yale-Doktor zum TSMC-Vorsitzenden und CEO
Geboren 1953. Bachelor/Master in Elektronik an der Nationalen Chiao-Tung-Universität, Doktor in Elektrotechnik an der Yale University. Texas Instruments → STMicroelectronics → Chartered Semiconductor Manufacturing (Singapur) → Eintritt bei TSMC 1998. 2012 gemeinsam mit Mark Liu zum COO von TSMC ernannt. Am 5.6.2018 nach Morris Changs Ruhestand zum stellvertretenden Vorsitzenden und CEO ernannt. Am 4.6.2024 nach Mark Lius Ruhestand zum Vorsitzenden ernannt, derzeit TSMC-Vorsitzender und CEO.
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Chang Ming-cheng: Vom Mathematikstudium der Fu Jen Catholic University zur weltweiten Veräußerung von Antivirensoftware
Geboren 1954, absolvierte Chang Ming-cheng das Mathematikstudium an der Fu Jen Catholic University und erwarb einen Master in Informatik an der Lehigh University in den USA. Er gründete im Jahr 1988 mit Chen Yi-hua in Los Angeles die Trend Micro und führte 1998 ein Börsengang in Tokio (4704) und gleichzeitig am Nasdaq durch, wodurch sie zum ersten taiwanesischen Softwareunternehmen wurde, das in Japan gelistet war. Im Jahr 2007 gründete er Ruoshui International und im Jahr 2019 die Mingyi Foundation und wechselte von der Cybersicherheit zu einem sozialen Unternehmen.
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Lin Bai-li: Shanghai 1949, Gründer von Quanta Computer und der Notebook-ODM-König im zwanzigjährigen Kampf gegen Krebs
Geboren am 24. April 1949 in Shanghai. Gründete 1988 gemeinsam mit Liang Ci-zhen u. a. Quanta Computer. 2005 wurde Lungenadenokarzinom diagnostiziert (inzwischen über 20 Jahre Krebskampf). Quantas Umsatz überstieg 2025 die 2 Billionen NT$; wichtiger Serverpartner von NVIDIA; in der Fortune 500. Die Nachfolge durch seinen Sohn rückt in den Fokus. 2026 ist er weiterhin Vorstandsvorsitzender.
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Tong Tzu-hsien: Von der Taipei Institute of Technology zu Pegatron, Apples größtem Zulieferer
Geboren am 25. Juni 1960, schloss er sein Studium an der Taipei Institute of Technology (heute National Taipei University of Technology) und gründete 2008 Pegatron, einen wichtigen Auftragsfertiger für Apple, Sony und Nintendo. Er investierte 2019 in das Bookstore Chunghwa and vertritt bis heute die Energiepolitik „Kern-Grün-Koexistenz“.
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Wang Yung-ching: Vom Reisladen zur zwanzigjährigen Schlacht um die Sechste Naphtha-Spaltanlage und zum Erbstreit nach dem Tod
Geboren am 18. Januar 1917 in Xindian, Taipeh; mit 15 brach Wang Yung-ching die Schule ab und eröffnete mit geliehenem Geld einen Reisladen. 1954 gründete er die Formosa Plastics. 1973 schlug er der Regierung die Sechste Naphtha-Spaltanlage vor; erst nach fast zwanzig Jahren Kampf wurde sie genehmigt, 1998 begann die Massenproduktion in Mailiao, Yunlin. Am 15. Oktober 2008 starb er in den USA im Alter von 92 Jahren – zurück blieb ein Familienstreit um das Erbe, der sich über zehn Jahre hinzog.
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Chien Li-feng: Bevor er nach Taiwan zu Google kam, suchte er bereits für Taiwan
Der hintere Mann der Online-Suchsysteme für Master- und Doktorarbeiten in Taiwan, bevor diese über Google verfügbar waren, ist Chien Li-feng. Er entwickelte sich vom Pionier der chinesischen Informationssuche am Academia Sinica zum ersten Mitarbeiter von Google Taiwan und baute aus einem Büro ein F&E-Zentrum mit über zweitausend Mitarbeitern auf. Nach seinem Ruhestand im Jahr 2020 wurde er zu einer kritischen Stimme: „Innerhalb von fünf Jahren findet Taiwan keine Talente, innerhalb von zehn Jahren keinen Konsumenten.“
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Xiao Shang-nong: Vom Gaming-PM zum INSIDE-Gründer – Der Dorfvorsteher der taiwanesischen Internetszene
Im Jahr 2009 starteten sechs Internetpersönlichkeiten einen gemeinsamen Blog, aus dem die Trendbeobachtungen von INSIDE entstanden. Xiao Shang-nong (fOx) war Mitbegründer zweier bekannter taiwanesischer Plattformen – beide wurden an dasselbe Unternehmen verkauft. Er berät Taiwan weiterhin als Beobachter: Keine Angst vor der Technologie.
藝術與設計 19
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Jimmy Liao: Die Bilder, die als „heilsam“ gelten, hat ein Leukämie-Überlebender aus einem Glasaquarium zurückgebracht
1995 wurde der 37-jährige Werbe-Art Director Liao Fu-bin mit akuter myeloischer Leukämie diagnostiziert und winkte Freunden im sterilen Zimmer durchs Glas zu. Nach der Entlassung wurden die „kleinen Menschen“, mit denen er sonst Geld verdient hatte, lebendig, und er begann „Der lächelnde Fisch“, „Der Mond vergisst“, „Nach links, nach rechts“ und „Die U-Bahn“ zu zeichnen. Hinter dem, was Taiwaner mit „heilsam“, „Kult“ oder dem Jimmy-Platz in Luodong, Yilan, verbinden, steht ein Mensch, der in der Hölle war und Tod und Einsamkeit in eine lesbare Form übersetzt hat – ein Werk, das später zu einem Imperium aus Film, Musical, Zirkus und öffentlicher Kunst wurde und 2026 noch eine 25-Jahre-Sonderausstellung in Hongkong eröffnete.
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Nie Yongzhen: Taiwans erstes AGI-Mitglied – Zwanzig Jahre von Golden-Melody-Verpackungen bis zum nationalen Identitätssystem
Nie Yongzhen (geb. 1977) ist der erste taiwanische Designer, der der Schweizer International Graphic Design Association AGI beigetreten ist, und dreifacher Gewinner des Golden Melody Award für beste Albumverpackung. Seine Designarbeiten umfassen Popmusik-Cover (Lee Tsung-sheng, Lin Yu-cheng, Lu Wei), Buchveröffentlichungen, Bürgerbewegungen (2014 Sunflower-Bewegung Anzeige um 4 Uhr morgens in der New York Times, 2020 Anti-Tedros-Kampagne „Taiwan Can Help“ mit achtständiger Crowdfunding-Aktion für zehn Millionen), politische Wahlkampagnen (Tsai Ing-wens 2016 „Light Up Taiwan“ und visuelle Identität zweier präsidialer Amtseinführungen), Identitätssysteme von Staatsunternehmen (Wirtschaftsministerium, Tourismusbehörde, CPC, Taipower), Kunstraumgestaltung (Taichung Green Carpets Museum, Taiwan-Pavillon der Biennale von Venedig). Niezhen Jizhi Studio hat Niederlassungen in Taipei und im Pier-2 Art Center in Kaohsiung; er studierte in Belgien und London, brach alle drei Studien ab; er beschreibt sich selbst als „vor allem Bürger Nie Yongzhen, bevor er Designer Nie Yongzhen war“. Seit 2024 gewann er nacheinander vier Identitätsprojekte von Staatsunternehmen; 2026 entstand eine Kontroverse über „politische Gefälligkeit“, als das Taipower-Logo online ging.
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Wānwān: Die kahloppige Figur, die der Generation der Angestellten ein Gesicht gab, und Hu Jiawei, die sie „zu einer historischen Persönlichkeit“ gemacht hat
In einer Ära, in der Büros noch über MSN kommunizierten, ersetzte eine Mitarbeiterin das Firmenlogo durch einen nackten, kahlen Kopf mit einem einzelnen lockigen Haar, um für sie zu rufen: „Ich will Feierabend machen.“ Hu Jiawei, die diese Figur zeichnete, entwickelte sich von einer Designassistentin mit 9.000 Taelen pro Monat zum Pionier der taiwanesischen Online-Grafik und Textkreativität, deren Blog einst über hundert Millionen Aufrufe erreichte. Die kahle Figur bleibt ewig jung, aber die Künstlerin reift; daher ließ sie die Figur gemeinsam mit sich „als historische Persönlichkeit“ aussteigen.
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Tsai Jui-yueh: Vom Gefängnis auf Grüninsel zu einem unzerstörbaren Tanzhaus
Tsai Jui-yueh, geboren 1921 in Tainan, lernte mit 16 Jahren in Japan tanzen. Nach politischer Verfolgung durch ihren Ehemann im Jahr 1949 wurde sie verhaftet und nach Grüninsel deportiert. Nach ihrer Entlassung lehrte sie weiterhin an der Zhongshan North Road. Sie hinterließ nicht nur eine Tanztechnik, sondern auch ein Tanzhaus, das gerettet, niedergebrannt und bis heute geprobt wird – und die Herausforderung, wie Taiwan Gedenken an Leiden bewahrt.
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Wang Da-hong: Der Architekturpoet, der den Geist des Bauhaus nach Taiwan brachte und mit moderner Architektur die östliche Seele betrachtete
Der 1965 beim Wettbewerb für das Sun Yat-sen Memorial Hall herausragende Schüler des Bauhaus-Meisters Walter Gropius versuchte sein Leben lang, die Spannung zwischen Tradition und Moderne in Taiwan zu lösen.
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Wu Ji-gang: Wer darf was mögen – vom Barbie-Kleiderschrank bis zum Klassenzimmer
Wu Ji-gang, geboren 1982 in Taipeh, begann im Alter von fünf Jahren, Kleider für Puppen zu entwerfen; 2009 kleidete er Michelle Obama in seinem weißen Ein-Schulter-Kleid. In taiwanesischen Klassenzimmern wird seine Geschichte zur Diskussion über Geschlechterstereotype genutzt, doch die wichtigere Frage ist: Warum muss ein Kind erst erfolgreich sein, um erlaubt zu werden, was es gerne mag?
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Chen San-huo: Gebrochene Vasen an das Schicksal übergeben, um die Dachdekoration am Tempel zum Leben zu erwecken
Nach dem Erdbeben von 1999 sammelte der Künstler Chen San-huo (陳三火) in Tainan Scherben einer Vase und entwickelte sich vom Lehrling für Tempelrestaurierung zum „Dachkünstler“, der aus Abfallkeramik kreiert. Er formte die Tradition neu, indem er die Brüche, Zufälle und recycelten Materialien anstelle der ursprünglichen Form nutzte.
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Wei Zong-cheng: Die Dämonen von Sanxia in Ximending gezeichnet, Mazu entkommt dem Comicrahmen
Mit „Ma Huang Jiang Lin“ (Der Anmarsch des Kaiserlichen Monarchen) im Jahr 2009 gelangte Wei Zong-cheng vom Fan-Fiction-Bereich zum professionellen Zeichner. Mit „Ming Zhan Lu“ (Chroniken des Geisterkriegs), das 2010 erschien, wurden Sanxia, Ximending, Daoismus und Mazu in ein Jugendabenteuer integriert. Kontraintuitiv ist er nicht zuerst auf „Taiwan-Geschmack“ entworfen, sondern zeichnete Märkte, Busse und lokale Legenden, aus denen eine Welt entstand, die auf Laternenfesten und Opernbühnen zu sehen war und den Comicfiguren Leben schenkte.
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Zhuge Sìráng: Wie der rote Junge die Zensur durchschlug und zurückkehrte in die Kindheit der Taiwaner
1958 zeichnete Yè Hóngjiǎ in „Manhua Dàwáng“ den Zhuge Sìráng. Der in roten Gewändern mit Schatzklinge gekleidete Junge wurde zunächst zum Helden der Kinder im Verlagsmarkt nach der Blutigen Ära, später jedoch zum Schweigen durch das Comic-Zensursystem gezwungen. Von Handschriften über Plastikfiguren bis zum 2022 erschienenen Animationsfilm bleibt der Zhuge Sìráng kein bloßes Nostalgieobjekt, sondern ein Kapitel darüber, wie taiwanesische Originalkreation unterdrückt, bewahrt und neu entdeckt wurde.
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Chen Chun-liang: Der Dichter der Gestaltung und Übersetzer der östlichen Ästhetik
Chen Chun-liang, 1958 in Tainan geboren, gründete mit 29 Jahren „Freeimage Design“ und gilt als „Dichter der Gestaltung“. Er interpretiert moderne Design-Sprache durch Calligraphie, Leerraum und östliche Symbolik. Seine Arbeiten erstrecken sich von Buchcovergestaltung über Corporate Identity bis hin zu Staatsbankett-Essgeschirr. 2005 erhielt die Serie „Tianyuan Diyu“ (Kaiserliches Bankett-Essgeschirr) den Preis der Macao International Design Biennale. Er engagiert sich seit langem in Design-Bildung und zählt zu den einflussreichsten flachen Designern Taiwans nach den 1980er Jahren.
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Joe Fang: Der visuelle Gestalter von der Wohnsiedlung in Pingtung bis zu den Goldenen Preis-Zeremonien
Der Gründer von Joe Fang Studio, gebürtig aus der Wohnsiedlung Donggang in Pingtung (1978), absolvierte die Abendstudiengänge an der Fachhochschule und der National Taiwan University. Seit 2016 gestaltet er die Hauptvisualisierungen der Goldenen Musik-, Glocken- und Filmpreise und wurde siebenmal für das beste Albumcover nominiert.
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Stan Lai: Brücke zwischen Theater auf beiden Seiten der Taiwanstraße
Stan Lai, am 25. Oktober 1954 im US-Bundesdistrikt Columbia (Washington, D.C.) geboren, ist ein taiwanesischer Theaterschaffner. Sein Vater Lai Chia-ch’ü (Lai Chia-chi) war Diplomat der Republik China (Taiwan) in den USA. 1983 Promotion in Theaterkunst an der UC Berkeley. 1984 gründete er mit seiner Frau Teng Pei-chun (Ding Nai-chu), Li Li-ch’un (Li Lichun) und Li Kuo-hsiu (Li Kuo-hsiu) die Performing Arts Workshop (buket neng xue). 1986 Premiere von „Dark Love in the Peach Blossom Land“, 1992 Verfilmung mit Lin Qing-xia (Lin Qingxia) in der Hauptrolle. 2007 und erneut erhielt er den nationalen Kulturpreis (11. Ausgabe). Mai 2013 gründete er gemeinsam mit Chen Hsiung-hung (Chen Xiang-hong), Huang Lei (Huang Lei) und Meng Jing-hui (Meng Jing-hui) das Wuzhen Drama Festival, eine der einflussreichsten Theaterfestivals der chinesischsprachigen Welt. 2015 eröffnete er das Shanghai Upper Theatre (Shangju Chang). BBC bezeichnete ihn als „den führenden chinesischsprachigen Dramatiker der Gegenwart“.
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Xiao Qing-yang
Gewinner der Grammy-Auszeichnung für die beste Albumverpackung; nach sieben Nominierungen gewann er schließlich in der Zusammenarbeit Vater–Tochter – der Repräsentant, der taiwanesisches Design auf die Weltbühne brachte.
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Fang-Yi Hsu: Yilan 1971, vom Principal der Graham Company zum Key-Visual-Tänzer des Golden Horse Film Festival 2024
Geboren 1971 in Yilan. Tanzstudium an der Nationalen Universität der Künste Taipeh, 1995 in die USA, Eintritt in die Martha Graham Dance Company, 1999 zur Principal Dancer befördert. 2007 Rückkehr nach Taiwan, Gründung von LAFA (Ende 2010). Dokumentarfilm „Mein Herz, mein Weg“ (2020). 2024 Gestaltung des Key Visuals für das Golden Horse Film Festival. 2025 Interview zu Körperalterung und Karrierewandel.
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Li Guoxiu: Der König der taiwanesischen Komödie
Gründer von Píngfēng Theater Group, König der taiwanesischen Komödie; starb am 2. Juli 2013 an Darmkrebs im Alter von 58 Jahren
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Ming Hwa Yuan: 1929 in Tainan gegründet – das Taiwan-Opern-Imperium der Familie Chen über vier Generationen
1929 von Chen Ming-chi in Tainan gegründet, 1962 nach Chaozhou, Pingtung, verlegt. Die zweite Generation mit Chen Sheng-fu führte moderne Bühnentechnik ein und brachte die Taiwan-Oper (Koa-á-hì) ins Nationaltheater. Acht Unterensembles (Himmel, Erde, Mystik, Gelb, Sonne, Mond, Sterne, Drachen). Mit „Das Ende des Spiels“ (2024) in die vierte Aufführungsserie zur Feier des 95. Gründungsjahres.
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Huang Sheng-yuan: Yilan als Stadt im stetigen Wandel, Architektur ohne Mauern
Seit 1994 betrachtet der in Taipeh geborene Architekt Huang Sheng-yuan die Stadt Yilan als ein fortlaufendes Projekt. Sein „Vaskularsystem-Plan“ schafft offene Räume zwischen Gebäuden und Straßen.
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Chu Tsung-ching (朱宗慶)
Der Schlagzeuger, der aus dem Wiener Konservatorium zurückkehrte und über vier Jahrzehnte hinweg eine Nischenkunst in den taiwanischen Mainstream brachte; er gründete das erste professionelle Schlagzeugensemble Taiwans, etablierte ein umfassendes Bildungssystem und prägte die Gesellschaft durch Musik von der Kleinkindförderung bis zum Konzertsaal – als „Vater des Schlagzeugspiels in Taiwan“ mit dem Nationalen Kulturpreis ausgezeichnet.
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Shen Sheng-po
Obwohl er Informatik studierte, brachte er Programmiersprachen in die taiwanesische Gegenwartskunst. In seinen 34 Jahren hinterließ er nicht nur digitale Kunstwerke, sondern auch eine experimentelle Haltung, die Programmierung als Lebensweise und Freie-Software als kreative Ethik versteht.
文學 18
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Lin Liang: Flach, aber voller Geschmack
Vom Sohn des Jangtsekiang-Ufers von 1944, der seinen Vater verlor, bis zum 95-jährigen Großvater, der 2019 im Schlaf starb. Lin Liang bewies in 73 Jahren: Kinder verdienen es, als vollwertige Leser behandelt zu werden.
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San Mao: Die, die Flucht als Freiheit schrieb
Gebürtig Chen Ping, 1943 in Chongqing geboren, 1948 mit der Familie nach Taiwan ausgewandert. Aufgrund einer öffentlichen Schande durch einen Mathematiklehrer endete ihre Schullaufbahn; nach sieben Jahren der Isolation begann sie wieder zu schreiben. 1973 heiratete sie José María Quero y Ruiz im West-Sahara, wo sie als Schriftstellerin berühmt wurde und für taiwanesische Leser das Fenster zum fernen Reich wurde. 1979 starb José in einem Tauchunfall. 1990 erhielt sie für ihr einziges Drehbuch „Rollende rote Wolken“ den Goldenen Löwen-Preis. Am 4. Januar 1991 beging sie Selbstmord im Taipeh Veteranen-Krankenhaus im Alter von 47 Jahren.
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Lai Ho: Der „Mazu von Changhua“ im Inselkleid und sein unverbiegsamer Waagebalken
Kurz vor dem Neujahrsabend 1943 verbrannte der berühmte Arzt Lai Ho aus Changhua wie jedes Jahr die Schuldenrechnungen seiner armen Patienten. Dieser als „Vater der neuen taiwanesischen Literatur“ gefeierte Arzt rettete unter dem Druck der Kolonialherrschaft mit dem Skalpell Menschen und kritisierte mit dem Stift das Unrecht; sein Werk „Ein Waagebalken“ (一桿「稱仔」) ist bis heute das kulturelle Symbol Taiwans im Widerstand gegen Gewalt der Macht.
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Chen Si-hong: Vom Yongjing nach Berlin geflohen, doch immer wieder von der Heimat eingeholt
Er brauchte über zwanzig Jahre, um Yongjing in Changhua zu verlassen, doch in der Distanz Berlins zur Welt schrieb er über Familie, Geschlecht, Körper und jene Heimat, die nicht verschwinden will.
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Liao Hongji: Vom Harpunenboot zur Passatschiffahrt – Ein Leben als Meeresdichter Taiwans
Liao Hongji wandte sich 1992 vom Land ab und wurde ein Berufspeschenfänger. Er gründete die „Haiyun Bildungsstiftung“ (1998) und den Verein „Fulongmoxia Hualien“ (2022). Mit dem Projekt „Haiyun 101“ und dem„Delfin-π-Projekt“ veränderte er die taiwanesische Sicht auf das Meer. Er ist eine treibende Kraft in der Meeresliteratur und Ökologie.
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Chung Chao-cheng: Ein Mensch ohne abgeschlossenen Universitätsabschluss, der den langen Fluss der Taiwaner schrieb
Chung Chao-cheng, 1925 in Longtan, Taoyuan geboren, musste sein Studium an der Nationalen Taiwan-Universität wegen Sprachbarrieren und Krankheit abbrechen, wurde aber vom Grundschullehrer zum Romancier, Herausgeber und Hakka-Aktivisten; mit „Lǔbīnghuā“ schrieb er über ländliche Gebiete, mit zwei Trilogien bewahrte er das historische Gedächtnis der Taiwaner – sein literarisches Erbe lebt nicht nur in Büchern, sondern in einem Lebenspark in Longtan weiter.
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Hong Xingfu: Der früh untergegangene Stern der ländlichen Literatur
Hong Xingfu (1949–1982), geboren in einer armen Bauernfamilie in Erlen, Chianghua, unterrichtete tagsüber an der Danan- und Shekou-Grundschule in Taichung und schrieb nachts für die in industrialisierung zerstörten taiwanesischen Dörfer und ihre bescheidenen Helden. Mit „Schwarzer Maske Qingzi“ und „Spielende“ erschütterte er die Literatur nach dem Krieg; seine Werke wurden in die Lehrbücher aufgenommen, doch er starb im Alter von 32 Jahren in einer Autounfährt während eines Taifuns, hinterließ eine der ehrlichsten und tiefsten Bilder einer Insel.
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Hung Chieh-ni: Drei Namen, eine Feder – von der Fangyuan-Bibliothek zur HahaTai-Straße
Hung Chieh-ni, 1996 an der Changhua-Küstenlinie geboren und in Fangyuan aufgewachsen, arbeitet als „Jiani" bei HahaTai als Straßeninterviewerin. Als Schriftstellerin veröffentlicht sie unter dem Namen „Hong Ni" Essays über Familie, das Leben in Taipei, ihre Ausbildung als Bäckerin und ihre Reifung. Von „Ist die Wassermelone süß?" bis zu „Die Melonenkäuferin" verbinden drei Namen die Art, wie eine Künstlerin öffentliche Arbeit und private Schrift auf derselben Landkarte des Lebens organisiert.
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Chen Yingzhen: Das konfessionelle Literaturgewissen von Zhunan bis Peking
Chen Yingzhen (1937–2016), ursprünglich Chen Yongshan, geboren in Zhunan, Miaoli, und aufgewachsen in Yingge, Taipei. Er wurde durch das Drama der Soldaten und der jungen Prostituierten berühmt; 1985 gründete er die Zeitschrift *Renjian* (Mensch) und leitete 1988 die China-Einheitsliga. Nach einem Schlaganfall zog er nach Peking und starb dort im Jahr 2016.
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Lung Ying-tai: Daliao 1952, vom „Wildfeuer-Band“ (野火集) zur ersten Kulturministerin Taiwans – die öffentliche Intellektuelle
Lung Ying-tai wurde am 13. Februar 1952 im Kreis Daliao, Landkreis Kaohsiung (heute Bezirk Daliao, Kaohsiung), geboren; ihre Heimat ist Hengshan, Hunan, Vater Lung Huai-sheng war Hunaner, Mutter Ying Mei-chun stammte aus Chun'an, Zhejiang.[^1] Master of English and American Literature an der Kansas State University; zum Doktor existieren zwei Versionen nebeneinander (PhD Englisch Kansas State oder PhD Germanistik NYU), P0 Hinweis zur weiteren Verifikation.[^1] Im Dezember 1985 wurde „Wildfeuer-Band“ erstmals als Buch veröffentlicht – 21 Tage, 24 Nachauflagen, in 4 Monaten über 100.000 Exemplare.[^2] 2009 erschien „Das große Flussgroße Meer 1949“ (大江大海一九四九).[^3] 2012 nahm sie die Ernennung von Präsident Ma Ying-jeou an und wurde die erste Kulturministerin Taiwans, bis sie 2014 zurücktrat.[^4]
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Xi Murong: Die Symphonie von Steppe und Moderne
Autorin von „Qili Xiang“ und „Wu Yuan de Qingchun“, eine der einflussreichsten Dichterinnen der chinesischen Sprache, Mongolin
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Bai Hsiao-yong: „Taiwan People“ 1971, bis zur Jugend-Version der Peach Blossom Festival 20. Jahresrunde
1937 geboren in Guilin, Guangxi, Sohn von Bai Chongxi. 1956 TaiwUniversität Romanistik, mit Wang Wenxing und anderen gründete „Moderne Literatur“. 1971 14 Kurzgeschichten „Taiwan People“. 1983 „Illegitimer Sohn“. 2003 startete Jugendversion des Peach Blossom Festivals, April 2004 Premiere, 2024 20. Jahresrunde. 2003 Staatspreis für Literatur.
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Chu Tien-wen: Taipeh 1956 – vom „San-San-Journal“ zum Goldenen Löwen von Venedig für „Die Stadt der Trauer“
1956 in Taipeh geboren, Vater Chu Hsi-ning. Gründete 1977 mit Hu Lan-cheng u. a. das „San-San-Journal“. Langjährige Drehbuchautorin von Hou Hsiao-hsien; ihr repräsentatives Drehbuch „Die Stadt der Trauer“ gewann 1989 den Goldenen Löwen von Venedig. 1994 gewann „Aufzeichnungen der Verzweifelten“ den ersten Preis des China-Times-Literaturpreises. Zu ihren Drehbüchern gehören auch „Good Men, Good Women“ und „Goodbye South, Goodbye“.
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Huang Chun-ming: Luodong 1935, vom „Tag am Meer“ bis zu „Die große Spielzeugpuppe des Sohnes“ – Chronist der kleinen Leute
Geboren am 13. Februar 1935 in Luodong, Yilan. „Tag am Meer“ (1967) und „Die große Spielzeugpuppe des Sohnes“ (1969) stehen für das Kernthema der taiwanesischen Heimatliteratur: die Sorge um die kleinen Leute. 1977 die Nativismus-Debatte. Ausgezeichnet mit dem Wu-San-lien-Literaturpreis und dem Nationalen Literaturpreis. Zweiter Sohn Huang Kuo-chun (Schriftsteller) nahm sich am 20. Juni 2003 das Leben. Hou Hsiao-hsien brachte seine Werke 1983 auf die Leinwand. 2026 noch am Leben.
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Huang Zhennan: Ein lebendiger Quell der taiwanesischen Kulturgeschichte und Buchsammlung
Huang Zhennan ist ein Wissenschaftler, Sammler und Autor aus Taiwan, der auf seiner Seite „Huo Shui Lai Ce Fang“ die Geschichte und die alte Buchkultur Taiwans teilt. Er hat Bücher wie „Die witzigste Geschichte Taiwans“ verfasst.
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Li Ang: Lugang 1952 – mit „Der Frauenmörder“ die Wegbereiterin der taiwanesischen feministischen Literatur
1952 in Lugang, Changhua, geboren; bürgerlicher Name Shih Shu-tuan. 1983 erschien „Der Frauenmörder“ (殺夫) als Fortsetzungsroman in der Tageszeitung United Daily News und erschütterte die taiwanesische Literaturszene mit dem Thema häusliche Gewalt. 1991 folgte „Der Irrgarten“ (迷園). 2004 wurde sie zum Ritter des französischen Ordens für Kunst und Literatur ernannt. Ihre Werke wurden ins Englische, Französische, Deutsche und Japanische übersetzt – sie ist eine der international am stärksten beachteten taiwanesischen Schriftstellerinnen.
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Zhong Lihe: Zwischen Blut und Papier – der Chronist des heimatlichen Bodens
Der Hakka-Schriftsteller aus Meinung, Kaohsiung (1915–1960). Mit „Lishan-Farm“ (Langroman), „Heimatmensch“ (Kurzgeschichte, 1959) und „Armes Ehepaar“ schuf er realistische Bilder des Hakka-Dorfs und gilt als „Vater der taiwanesischen Heimatliteratur“ (umstrittener Titel). Er starb 1960 beim Korrigieren seiner Manuskripte an Blutsturz – der „im Blut niedergesunkene Schreibende“.
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Lin Yangmin: Autor von „Bù-tshinn Guân Tâi-uân" und ein 9000-Zeilen-Epos in taiwanesischer Sprache
1987 schrieb der 32-jährige Lin Yangmin (林央敏) „Bù-tshinn Guân Tâi-uân"; das Gedicht wurde später vertont und bei der Nationalfeier 2016 aufgeführt. 1991 gewann Hsu Ching-chun damit den Golden Melody Award für beste taiwanesische Sängerin; Lin erhielt gleichzeitig den Preis für beste Dialekt-Liedtexte, holte ihn aber nicht ab. Sein taiwanesisches Sprachenepos „Yan-zhi Lei" umfasst 9000 Zeilen und 110.000 Zeichen – das längste Gedicht in der taiwanesischen Literaturgeschichte. 1991 gründete er mit Lin Tsung-yuan, Huang Chin-lien und anderen die Fanshue Poetry Society, Taiwans erste Vereinigung, die das Schreiben in der Muttersprache propagierte.
歷史人物 16
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Charles W. Le Gendre: Vertragspartner und Verräter in einer Person
Im Jahr 1867 wurden 14 Menschen bei der Havarie des amerikanischen Handelsschiffes Rover auf der Halbinsel Hengchun von den Paiwan-Stämmen getötet. Der amerikanische Konsul Charles W. Le Gendre verhandelte achtmal mit Stammesführern und schloss ein Abkommen, das die Qing-Regierung nicht involvierte. Später nutzte er sein Wissen über Taiwan für Japan.
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Robert Swinhoe: Wenn ein Diplomat zum Naturforscher wird
1856 landete ein 19-jähriger britischer Übersetzer an der Westküste Taiwans und notierte dort den ersten Vogel, den er sah. Vier Jahre später veröffentlichte er 52 wissenschaftliche Aufsätze und brachte die Welt erstmals darauf auf, welche Lebewesen auf dieser Insel lebten. Mit 41 Jahren starb er in London – doch die Arten, die er benannte, leben bis heute in den taiwanesischen Wäldern.
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Mona Rudao: Der Anti-Japan-Held auf der 20-Dollar-Münze und die Welt ohne China und ohne Japan
2001 ließ die Zentralbank Taiwans das Gesicht des Widerstandshelden Mona Rudao auf die 20-Dollar-Münze prägen. Doch die Münzprägeanstalt fand in den einheimischen Geschichtsquellen kein einziges Foto von ihm – schließlich fischte man eines aus einer japanischen Zeitschrift. Vom Morgen des Sporttags von Wushe 1930 bis zu einem Skelett, das fast vierzig Jahre lang ein anthropologisches Präparat war: Drei Regime brauchten ihn auf je eigene Weise. Doch die Welt, die er wirklich verteidigte – mit Regenbogenbrücke, Gesichtstätowierung und Gaya –, in der gab es weder China noch Japan.
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Yoichi Hatta: Von der Wasserbau-Legende zum „beißenden Kanal“ – der Kolonialabdruck eines Technokraten
In den 1920er-Jahren errichtete der japanische Ingenieur Yoichi Hatta auf der Chianan-Ebene Taiwans den Wushantou-Stausee und den Chianan-Kanal. Dieses Weltklasse-Projekt brachte landwirtschaftliche Rekordernten, doch zugleich nannten es zahlreiche Bauern wegen seiner kolonial-ausbeuterischen Natur und der schweren Last für die Bauern den „beißenden Kanal“. Dieser Artikel untersucht eingehend Hattas Verdienste und Fehler, die Zweiseitigkeit seiner Management-Philosophie und den komplexen Abdruck, den diese Geschichte in der taiwanesischen Gesellschaft hinterlassen hat.
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Momofuku Ando (Wu Baifu): Von Pukou in Chiayi bis zum globalen Tisch – Die Legende der taiwanesischen Gene und japanischer Verpackung
Im Jahr 1961 kaufte Momofuku Ando die Patentansprüche von Chang Kuo-wen für Instantnudeln für 23 Millionen Yen. Dies war nicht nur ein Geschäftsvorfall, sondern ein internationaler Kampf um das Erfindungsrecht. Dieser Unternehmer aus Pukou in Chiayi verwandelte die Seele der traditionellen taiwanesischen „Garnelenstreifen"-Nudeln in ein nationales japanisches Lebensmittel und revolutionierte globale Essgewohnheiten mit den Cup Noodles. Der Artikel untersucht seinen Start als Unternehmer im japanisch besetzten Taiwan, seine Erkenntnisse nach dem Krieg und die Verstrickung seiner Identität und Familie zwischen beiden Ländern.
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Shao Youlian: Der Bewahrer nach dem Ruhm von Liu Mingchuan und die wahre Verankerung der Hauptstadt in Taipeh
War er ein Verbrecher, der das „Neue Regime“ beendete, oder war er der pragmatische Finanzwächter des Qing-Taiwan? Nach Liu Mingchuans Großprojekten vollendete Shao Youlian mit knappen Mitteln die Eisenbahn von Taipeh nach Hsinchu und verankerte die Provinzhauptstadt offiziell in Taipeh – eine Debatte über den konservativen Wandel, der als Rückschritt oder als realitätsnähere Regierungsführung gilt.
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Shen Baozhen: Eine Festung, ein Bergpfad und Taiwan, das die Qing-Dynastie gezwungen war anzusehen
Nach dem Mudan-Sha-Ereignis von 1874 erreichte Shen Baozhen mit Militärschiffen, Schulen und Vermessungstechniken Anping; er baute die Yuzaijincheng, etablierte den Hengchun County und forderte die Lockerung des Taiwan-Einreiseverbots, wodurch Taiwan in das Seeverteidigungs- und Verwaltungskonzept der Qing-Dynastie integriert wurde. Dabei wurden jedoch auch die Gebiete der indigenen Völker neu strukturiert.
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Chiang Wei-shu: Der Mediziner, der mit „Klinischen Vorlesungen“ die koloniale Pathologie diagnostizierte
Der Arzt Chiang Wei-shu veröffentlichte 1921 seine „Klinischen Vorlesungen“, in denen Taiwan als „geistig behindertes Kind der Weltkultur“ diagnostiziert wurde, dessen Krankheit Mangelernährung des Intellekts sei. Er gründete den Taiwan Cultural Association und die erste legale Partei, die Taiwan People's Party; er verbrachte über zehn Gefängnisaufenthalte und hinterließ das praktische Vermächtnis „Die Volksgenossen müssen sich vereinen, nur dann ist der Zusammenhalt stark“, ein wichtiger Grundstein des taiwanischen Demokratiegeistes.
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Liao Tianding: Der Kriminelle aus den Polizeiakten und der Räuberheld aus dem Taiwan-Dialektbuch
Liao Tianding, geboren 1883 in Qingshui, starb 1909 in Bali. Offizielle Akten verzeichnen Diebstahl und Mord, während die Volkskultur ihn durch Zeitungen, Dialektbücher, Tempel und Spiele zu einem Räuberhelden stilisiert hat.
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Liu Mingxuan: Die Glühbirne, die Taiwan erhellte – Der Modernisierungspionier zwischen Macht und Kontroverse
Vom Salzhandelskind zum ersten Gouverneur Taiwans: Liu Mingxuan, der in sechs Jahren in Taiwan nicht nur Eisenbahnen und Post, sondern auch die erste Glühbirne der Qing-Dynastie in Taipeh in Betrieb nahm. Seine strategische Entscheidung „Basis verlassen, Hilfe nach Shanghai“ und seine drastischen Reformen hinterließen jedoch tiefe Debatten und dunkle Schatten in der Geschichte.
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Tsai Pei-huo: Die Person, die Taiwâ-Sprache (Taiwanese Dialekt) zu einem öffentlichen Thema machte
Tsai Pei-huo war nicht nur eine Figur der japanischen Kolonialzeit mit einigen Büchern und Liedern. Aus seiner Rolle als Lehrer, Austauschstudent, Journalist und Teilnehmer gesellschaftlicher Bewegungen heraus, verschmolz er Bildung, die Niederschrift der Taiwâ-Sprache, kulturelle Erweckung und Forderungen nach Selbstverwaltung zu einem einzigen Problem: Wie konnten die Menschen auf Taiwan Lesekompetenz, Organisationsfähigkeit und Redefähigkeit erlangen? Dieser Artikel ordnet das Wissen eines öffentlichen Intellektuellen in den Kontext der Suche nach sprachlichen und politischen Zugängen innerhalb des Kolonialsystems, basierend auf überprüfbaren Personen-, Werk- und Kulturvereinsdaten sowie dem Petitionsverlauf des Taiwan-Parlaments.
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Shi Lang: Vom General der Zheng-Familie zum Hauptgeneral der Qing-Armee – er konnte Taiwans Verbleib nicht allein entscheiden
1683 besiegte Shi Lang in der Seeschlacht von Penghu die Zheng-Flotte als Anführer der Qing-Truppen; doch die Kontroversen um diesen General, der von Zheng Chenggongs Kommando zur Qing-Seite wechselte, beschränken sich nicht auf das Schlachtfeld – sie betreffen auch die Frage, ob Taiwan behalten werden sollte und wer das Recht hat, diese Geschichte zu schreiben.
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Du Congming
Taiwans erster Medizin-Doktor, erfand die schrittweise Entwöhnungsmethode und half in 17 Jahren 11.498 Menschen bei der Opium-Entwöhnung, Gründer der Kaohsiung Medical University
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Koxinga: Ein mixed-race Seefahrer, der Taiwans Schicksal bestimmte
Ein mixed-race Seefahrer, der Taiwans Schicksal bestimmte
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Lieber ausbrennen als verrosten: Mackay und sein geliebtes Formosa
Vom Ziehen von 20.000 Zähnen bis zur Gründung einer Mädchenschule: wie der kanadische Missionar Mackay zum „waschechten Taiwaner“ wurde und mit dreißig Lebensjahren die Geschichte von Medizin, Bildung und naturwissenschaftlicher Erforschung Nordtaiwans umschrieb.
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Zhu Yigui, der Entenmutter-König: Der erste Rebell, der sich in Taiwan zum König ausrief
Der Aufstieg von Zhu Yigui im Jahr 1721 wird von einem Entezüchter zu einem selbst erwachsenen König in seiner legendären Laufbahn nachgezeichnet und zeigt die weitreichenden Folgen dieses Aufstands für Taiwans Verwaltungspolitik in der Qing-Zeit.
電影與戲劇 13
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Edward Yang: Mit der kältesten Logik eines Ingenieurs die heißeste Einsamkeit des menschlichen Herzens gefilmt
In den frühen 1980ern trug Edward Yang bei der CMPC ein T-Shirt mit „Herzog, Bresson, Yang“ – neben zwei Meistern. Der frühere U-Boot-Ingenieur kehrte mit Anfang dreißig nach Taiwan zurück, wurde als erster Taiwaner mit dem Cannes-Regiepreis geehrt – doch „Yi Yi“ lief siebzehn Jahre nicht in taiwanesischen Kinos. Er filmte kühl, was wir am wenigsten ansehen wollen: unseren eigenen Hinterkopf.
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Ang Lee: Hinter zwei Oscars der Sohn, der sich nie richtig von seinem Vater verabschieden konnte
2006 stand Ang Lee auf der Oscar-Bühne und wurde der erste Asiate, der den Preis für die beste Regie gewann – und sprach auf Mandarin den Satz „Danke für eure Besorgnis“. Die Welt erinnert sich an den Stolz Taiwans und seine zwei goldenen Statuetten, doch sein ganzes Leben lang filmte er Unterdrückung, Angst – und den Vater, der seine Filme immer abgelehnt hatte und zwei Jahre zuvor plötzlich gestorben war. Vom arbeitslosen Schwiegersohn, der sechs Jahre lang zu Hause kochte, zum zweifachen Golden-Lion-Gewinner von Venedig: Sein wahrer Gegner war nie das Filmset, sondern das Selbst, das er nicht überwinden konnte.
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Tsai Ming-liang
Der 1957 in Sarawak, Malaysia, geborene Regisseur kam 1977 nach Taiwan, um Theater zu studieren. Mit „Rebels of the Neon God“ etablierte er 1992 seinen persönlichen Stil. 1994 gewann er mit „Vive L'Amour“ den Goldenen Löwen in Venedig und wurde nach Hou Hsiao-hsien und Zhang Yimou der dritte chinesische Regisseur, dem diese Auszeichnung zuteilwurde. Durch extrem lange Einstellungen, spärliche Dialoge und ein langsames Tempo thematisiert er die Einsamkeit und Entfremdung des Stadtmenschen und entwickelte von „Vive L'Amour“ bis zur Walker-Serie eine einzigartige Ästhetik des Slow Cinema.
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Hou Hsiao-hsien
Ein Regisseur, der Großaufnahmen ablehnt und doch die Welt eroberte – ein Bildrevolutionär gegen die Filmgrammatik
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Takeshi Kaneshiro: Vom unerkannten „Passanten“ zum Herzensbrecher Asiens, der nur eines will – von der Welt vergessen zu werden
Eine Straßeninterviews-Meldung von 2025 kennzeichnete ihn schlicht als „Passant“ – vielleicht der Augenblick, den Takeshi Kaneshiro sich am sehnlichsten gewünscht hatte. Vom Teenager, der mit 17 Werbespots drehte, um sich einen Motorroller zu kaufen, bis zum internationalen Superstar zwischen Taiwan, Japan und Hongkong übt er auf dem Gipfel des Showgeschäfts unablässig das „Verschwinden“.
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Lin Xinru: Vom „Ziwei“-Gesicht zur Regisseurin mit Kalkül
Nach der Rolle von Ziwei in „Houzhu Gege“ (1998), der Gründung ihres Studios (2009) und dem Golden Bell Award für „16 Summers“ (2015) sowie der Netflix-Produktion „Light the Night“ (2021): Sie wechselte nicht die Kamera, sondern übernahm die Verantwortung für jedes Detail.
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Barbie Hsu: Von der verspielten Schönheit zur unbeugsamen Königin des „zweimal gestorben, einmal schwer verletzt“
1994 Debüt als S.O.S, 2001 mit „Meteor Garden“ in ganz Asien berühmt, 2005 mit „Beauty King“ ihr Ästhetik-Label etabliert, im Februar 2025 im Alter von 48 Jahren verstorben. Sie kämpfte mit extremer Schönheitssuche gegen das Kontrollverlust des Lebens und hinterließ in der Ehekrise mit der Erklärung „zweimal gestorben, einmal schwer verletzt“ den schärfsten Querschnitt des Dilemmas zeitgenössischer Frauen.
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Niu Cheng-ze
Ein 1966 geborener Kinderstar aus einem Militärdorf, der mit „Der Clown“ im Alter von 11 Jahren in die Branche einstieg und später an Werken wie „A Time to Live“ von Hou Hsiao-hsien mitwirkte. Nach seinem Wechsel vom Schauspieler zum Regisseur bewies er sein Talent 2010 mit dem Erfolg von „Monga“. Doch während er auf dem Höhepunkt seines Ruhms stand, stürzte ihn ein Sexualdelikt im Jahr 2018 in jahrelange Rechtsstreitigkeiten und überschattete seine Karriere.
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Wei Te-sheng: Yongkang 1969 – vom Rekord-Einspielergebnis von „Cape No. 7“ zum taiwanesischen Epen-Regisseur im Hauptwettbewerb von Venedig
Geboren am 16. August 1969 in Yongkang, Landkreis Tainan (heute Bezirk Yongkang, Tainan). Abschluss in Elektrotechnik an der Fern-East-Fachhochschule. 2008 „Cape No. 7“ mit 530 Mio. NT$ Einspielergebnis (taiwanesischer Filmrekord). 2011 im Hauptwettbewerb der 68. Filmfestspiele von Venedig um den Goldenen Löwen; „Seediq Bale“ gewann den Golden Horse Award für den besten Spielfilm (48. Ausgabe). Derzeit in Vorbereitung: das Epen-Projekt „Taiwan-Trilogie“.
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Brigitte Lin: Von der Filmgöttin der Qiongyao-Ära zur Wuxia-Legende
Die 1954 in einem Taipeher Militärdorf Geborene wurde 1972 im Ximending vom Regisseur Sung Tsun-shou für die Hauptrolle in Qiongyaos «Fenster nach draussen» entdeckt und wurde mit ihrem reinen Image zur Göttin der Qiongyao-Filme; an der Seite von Chin Han und Chin Hsiang-lin bildete sie das klassische Leinwandpaar, das die gesamte chinesischsprachige Welt begeisterte, wobei Frisur und Kleidung zu Modeikonen wurden; 1992 schuf sie mit der in Rot tanzenden Figur der Dongfang Bubai einen Wuxia-Klassiker, der die literarische und die Kampfkunst-Ära überspannte.
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Chen Yu-hsun
Taiwanese Comedy-Regisseur aus einem Militärdorf, der mit fünf Spielfilmen eine eigene Grammatik für lokale Komödien etablierte und durch absurdes Humorvolle tiefgründige Lebensfragen mit menschlicher Wärme beleuchtet.
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Gwei Lun-mei
Die 1983 in einem Militärdorf in Taipeh geborene Schauspielerin wurde 2002 von einem Co-Regisseur entdeckt und debütierte als Meng Ke-rou in „Blue Gate Crossing“. Mit ihrem natürlichen und reinen Spiel hat sie ihren Weg als eine der profiliertesten Charakterdarstellerinnen des taiwanesischen Arthouse-Kinos eingeschlagen.
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Sylvia Chang: Von Chiayi über die Original-Interpretin von „Kindheit“ zur Regisseurin von „Love Education“
1953 in Chiayi geboren, startete Sylvia Chang mit 17 über „Tagträumer“ in die Schauspielkarriere. „Kindheit“ (Komposition: Lo Ta-yu, 1981) ist ihr Lied; „Der Preis der Liebe“ (Komposition: Jonathan Lee, 1992) ist ihr bekanntester Hit. 1986 gewann sie für „Mein bestes Jahr“ den Golden-Horse-Preis als beste Hauptdarstellerin; 2017 war sie für „Love Education“ als beste Regisseurin und für das beste Originaldrehbuch nominiert. Über fünfzig Jahre als Schauspielerin, Regisseurin und Sängerin.
音樂 13
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Teresa Teng: Das weiße Band von Happy Valley, die Plastiktüte Luft aus Kinmen, fünf Minuten Zeitverschiebung in Chiang Mai
Am 27. Mai 1989 in Happy Valley, Hongkong: Die 36-jährige Teresa Teng trat mit einem weißen Band mit der Aufschrift „Es lebe die Demokratie“ am Kopf und einem Schild mit der Aufschrift „Gegen Militärherrschaft“ auf der Brust auf und sang ein Lied, das sie noch nie gesungen hatte – „Mein Zuhause liegt jenseits des Berges“. Nach diesem Tag betrat sie das Festland nie wieder. Von Li-yun aus dem Armeedorf in Yunlin, über die „Soldatenliebling“, die fünfmal auf Kinmen die Truppen unterhielt, bis zur Ausländerin, die drei Jahre in Folge den Great Prize des japanischen Kabel-Rundfunks gewann: In 42 Jahren sang sie Sanftheit in eine politische Haltung hinein und fand schließlich in Chiang Mai den Beutel sauberer Luft nicht, den sie ihr Leben lang gesucht hatte.
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Jonathan Lee: Er schrieb die innersten Gedanken anderer in schlichter Sprache nieder – erst mit „Die Hügel“ fand er Worte für sich selbst
Jonathan Lee, 1958 in einem Gasladen in Beitou geboren, fürchtete, dorthin zurückkehren und Gas ausliefern zu müssen – so schrieb er ein Leben lang Lieder. In der Sprache der einfachen Leute verfasste er für eine Generation von Sängerinnen wie Sarah Chen, Winnie Hsin und Sandy Lam Songs über Liebe und die Härten des Lebens und wurde als der „Bai Juyi, der in Herzen blickt“ bezeichnet. Doch dieser Mann, der die Seelen anderer am besten verstand, fand erst in der Lebensmitte, mit 55 Jahren in „Die Hügel“ und mit 60 in „Ein neu geschriebenes altes Lied“, den Mut, sich selbst zu stellen. Während er „von den Liedern der Frauen lebte“, brachten ihm seine privaten Liebesentscheidungen den Ruf eines „Frauenhelden“ ein.
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Huang Da-Wei: Ein Lied, das er in ein paar Stunden schrieb, wollte er mit dem Rest seines Lebens vergessen
1979 in einem Gymnasium in Hawaii sah der 15-jährige Huang Da-Wei ein Heavy-Metal-Konzert und ging danach nach Hause, wo er sich selbst auf der Gitarre übte, die ihm sein Lehrer geschenkt hatte. Er sprach kaum Chinesisch und ließ sich von Yao Ruolong und Chen Jiali seine Gefühle in Songtexte übersetzen. Mit seiner rauen Stimme machte er sich im chinesischen Musikgeschäft einen Namen; das Lied ‚Du hast mich betrunken gemacht‘ schrieb er in ein paar Stunden, doch wollte er es mit dem Rest seines Lebens vergessen. Er nannte Zhang Xue Liang stets ‚Opa‘, obwohl er in der Hierarchie eigentlich ein Enkelsohn war – sein Leben lang versuchte er, sich von seiner Herkunft und einem ikonischen Lied zu definieren, doch die Welt erinnert sich nur an diese beiden Dinge.
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Lo Ta-yu: Der Mann, der Taiwans Entwurzelung besang, neunzehnmal umzog und immer noch nach dem Weg sucht
In den 1970er-Jahren versteckte sich ein Radiologiestudent im Seziersaal einer Medizinhochschule in Taichung und übte heimlich Gesang, denn „dort war das Echo sehr gut, und niemand würde wissen, dass ich singe“. Später schrieb er „Lukang, die kleine Stadt“, „Das Waisenkind Asiens“ und „Die Perle des Ostens“ und stellte für eine ganze Generation die Frage „Wer bin ich?“. Doch dieser Mann, der so viel Entwurzelung besang, zog selbst von Taipeh nach New York, Hongkong und Peking – in 29 Jahren neunzehnmal um. Mit siebzig sagte er über sich selbst nur: ein „bemerkenswerter Überlebender“.
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Chen Chien-nien: Der Goldmelodien-König vom Polizeirevier, der das Lied seines Grossonkels zum Ozean schrieb
Geboren 1967 im Puyuma-Dorf Nanwang in Taitung, diente Chen Chien-nien 30 Jahre als Polizist, bevor sein Debütalbum «Ocean» 2000 den Golden Melody Award für den besten männlichen Mandarin-Sänger gewann, wobei er Superstars wie Jacky Cheung besiegte; er zog sich dann nach Orchid Island zurück, wo er 17 Jahre lang diente und Musik schuf, die in der indigenen Landschaft verwurzelt ist.
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Lim Giong: Vom Bahnsteig von „Vorwärts“ zu den Goldenen Pferden – dreißig Jahre Flucht des taiwanesischen Rockrebellen
Am 7. Dezember 1990 verwandelte der 26-jährige Lin Chih-feng aus Changhua mit „Vorwärts“ (向前走) den taiwanesischsprachigen Song vom Klageton in Rock; drei Jahre später sang er fast nicht mehr. Von „Goodbye South, Goodbye“ bis „Der Killer“ (刺客聶隱娘): vier Goldene Pferde, ein Cannes-Soundtrack-Preis, der Nationale Kunstpreis 2018 – in dreißig Jahren faltete er seine Star-Identität zusammen und wurde zu dem Mann hinter Hou Hsiao-hsien und Jia Zhangke, der an den Synthesizern sitzt.
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A-mei: Die Puyuma-Sängerin, von „Schwestern“ 1996 zu fünf Shows im Taipeh Dome 2024
Geboren am 9. August 1972 im Landkreis Taitung (Puyuma), ist A-mei eine der erfolgreichsten Sängerinnen in der Geschichte der chinesischsprachigen Popmusik. 1996 verkaufte ihr Debüt „Schwestern“ 1,21 Mio. in Taiwan und 4 Mio. in Asien. 2015 spielte sie „Utopia“ zehnmal in Folge in der Taipeh Arena. Im Dezember 2024 füllte sie mit ASMeiR MAXXX fünfmal den Taipeh Dome, Produktionskosten 200 Mio., mit Heißluftballon. Karriere-Gesamtverkäufe über 50 Mio.
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Chen Sheng: Von Changhua ins Rennen, 1988 das erste Album, drei Jahrzehnte Silvester – Seine Karte im Musikgeschäft
Geboren am 29. Oktober 1958 in der County-Town Xizhou in Changhua, ist Chen Sheng einer der unverwechselbarsten Schöpfer der taiwanesischen Unabhängigen Musik. 1988 veröffentlichte er sein erstes persönliches Album "Der überfüllte Paradies", seit 1994 veranstaltet er jährlich Silvester-Konzerte und wurde zur traditionsreichsten Silvesterzeremonie der taiwanesischen Musikszene. Nach seiner Kehlkopfoperation 2020 kehrte er zurück auf die Bühne, und 2025 trat er beim 31. "Großen Wellen" auf.
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Deng Yuxian: Hakka 1906, Aprilregen – neununddreißig Jahre des Vaters der taiwanesischen Volkslieder
Geboren am 21. Juli 1906 in eine Hakka-Familie in Longtan, Taoyuan; bürgerlicher Name Deng Bingyan. Nach dem Abschluss der Lehrernormalschule wurde er 1933 von Columbia Records als Hauskomponist verpflichtet. Seine vier Hauptwerke „Aprilregen“ (Vier Jahreszeiten-Rot / Mondnacht-Kummer / Frühlingswind / Blume in der Regennacht) werden bis heute gesungen. 1939 wechselte er an die Qionglin-Volksschule in Hsinchu. Er starb am 11. Juni 1944 im Zhudong-Krankenhaus, 39 Jahre alt.
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JJ Lin: Singapur 1981, vom „Jiangnan“ zur JJ20-Krone des chinesischsprachigen Mandopop
Geboren am 27.03.1981 in Singapur. Mit 4 Jahren begann er Klavier zu lernen. 2003 Debütalbum „Musikreisender“ (1,2 Mio. in Asien). 2004 „Jiangnan“ / „Der zweite Himmel“ (1,8 Mio.). 2024/04 Herzerkrankung, benötigt tägliche Medikamente. JJ20-FINAL-LAP-Tour (2024–25, 40 Städte, 77 Shows, 2,6 Mio. Zuschauer). 2024/11 Biografie „Jenseits der Noten: JJ Lins 20 Jahre“.
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Wu Bai: Von Suantou-Dorf, Liujiao-Gemeinde, taiwanesischer Rock ohne Abschläge über dreißig Jahre
Bürgerlich Wu Chun-lin, 1968 im Dorf Suantou der Gemeinde Liujiao im Landkreis Chiayi geboren. 1992 gründete er „Wu Bai & China Blue“, 1995 setzte „Der Wald von Norwegen“ den taiwanesischen Rockstil. 2016 erschien „Nelkensamen“, 2017 gewann er den Golden Melody Award für das beste taiwanesische Album. 2025 erschien das neue Album „Der weiße Ausgangspunkt“, die ROCK STAR 2 Tour führte über beide Meerengen.
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Jody Chiang: Aus dem Schwefeldampf von Beitou zur Diva des taiwanesischen Hokkien-Pop – und ihr neunjähriger stiller Kampf
Vom Singen in den Kneipen Beitous mit 10 Jahren bis zur taiwanesischen Hokkien-Königin mit Millionenverkäufen: Jody Chiang schrieb mit ihrer Stimme den Status der Alltagskultur Taiwans neu – und gab auf dem Höhepunkt ihren Abschied von der Bühne wegen eines geheimen Kampfes gegen den Krebs bekannt.
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Jolin Tsai
Die Diva, die kein Genie ist – von einer Tanzlehrerin als „kein Talent zum Tanzen“ abgestempelt, wurde sie 25 Jahre später die meistausgezeichnete Sängerin-Tänzerin in der Geschichte der Golden Melody Awards.
政治人物 10
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Cheng Li-wen: Vom taiwanesischen Demokratiebewegungskämpfer zur Kriegsrechtsfreundin in Peking
Von der 19-jährigen Studentin, die 1988 am Universitätsportal von Taipeh für die taiwanesische Unabhängigkeit hungert, zur Vorsitzenden der Republik-China-Demokratischen Partei, die 2026 in Peking vor Xi Jinping sagt: „Beide Seiten der Taiwanstraße sind Chinesen.“ Was geschah auf diesem Weg?
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Hsiao Bi-khim: Vom „Kriegskater“ zur Vizepräsidentin Taiwans
Wie eine in Japan geborene, in Tai Nán aufgewachsene und in den USA ausgebildete Frau Taiwans wichtigste US-Diplologin wurde und schließlich Vizepräsidentin
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Han Kuo-yu: Vom Bürgermeister zum Parlamentspräsidenten – Eine ungewöhnliche politische Karriere
Der erste direkt gewählte Bürgermeister, der abgesetzt wurde, und vier Jahre später der Präsident des Gesetzgebungsorganes. Was für ein politischer Werdegang?
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Puma Shen: Er erforschte Chinas kognitiven Krieg. Dann markierte China ihn auf einer Satellitenkarte
2021 gründete Puma Shen die Kuma Academy (NT$600 Mio). 2024 zog er als DPP-Abgeordneter ins Parlament ein. 2025 eröffnete China als erstes Verfahren gegen einen gewählten taiwanesischen Politiker wegen „Staatszerstörung“; CCTV warnte „Du bist der Nächste“. 2026 veröffentlichte ein Weibo-Konto die Satellitenkoordinaten seiner Wohnung; die DPP nominierte ihn für das Bürgermeisteramt von Taipeh.
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Lu Hsiu-yen: Von 10.000 Flaschen „Guguan-Luft“ zur „Militärbeschaffung als Versicherung“ in Washington – die unbesiegbare Königin
Am 25.12.2018 liess sie 10.000 handgefüllte Glasflaschen mit „Guguan-Luft“ auf eigene Kosten an Amtseinführungsgäste verteilen und machte ihren Wahlslogan greifbar. Nach 8 ununterbrochenen Wahlsiegen, zwei Amtszeiten als Taichung-Bürgermeisterin und sechs Legislaturperioden als Abgeordnete bat sie 2025 Parteichef Chu Li-lun öffentlich, den Vorsitz zu übernehmen – sie lehnte mit den Worten ab: „Je schwieriger die Zeit, desto mehr bleibt die Mutter zu Hause.“ Doch der Umfrage vom April 2026 zeigt: Ihr Status als designierte Spitzenkandidatin für 2028 wurde von Chiang Wan-an mit 25 % zu 19,7 % überholt.
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Chi Lin-lien: Vom stellvertretenden Vorsitzenden, der Chiang Hsiao-yu (Han Kuo-yu) den Parteiausschluss forderte
Am 29. April 2026 hielt der 78-jährige stellvertretende Vorsitzende der KMT, Chi Lin-lien, in einer Parteivorstandssitzung fest: „Selbst wenn sie mich töten, würde ich nie glauben, dass Han Kuo-yu etwas tun würde, das der Partei Schaden zufügt. Wenn dies der Fall ist, würde Huang Fu-hsing sicherlich aufstehen, um Gerechtigkeit zu tun, und ich schlage vor, Han Kuo-yu den Parteiausschluss zu erteilen.“ Diese Äußerung löste eine Reaktion von Chen Shui-bian aus, der sagte: „Ich weiß nicht, wie er sich in den letzten 20 Jahren verändert hat.“
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Cho Jung-tai: Vom Parlamentsassistenten Chiahs Tse-hsien zum Koordinator der Nicht-Übersendung der Haushaltsaufteilungsgesetzes
31. Regierungschef der Republik China (Taiwan). 1987 begann er als Parlamentsassistent bei Chiahs Tse-hsien und war 38 Jahre lang Assistent, stellvertretender Sekretär und Sekretär verschiedener Personen; 2024 übernahm er nach Lai Ching-te die Regierung und musste mit einer Minderheitsregierung, Trumps Zöllen, 1,25 Billionen NT$ Rüstungshaushalt und einem erfolglosen Volksabstimmungsreferendum fertig werden. Im Dezember 2025 wurde er erstmals in der Verfassungsgeschichte zur Nicht-Übersendung des Haushaltsaufteilungsgesetzes verpflichtet.
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Hsu Chiao-hsin: Vom Frühstücksladen-Mädchen zur „800 Milliarden“-Kriegsabgeordneten – Die Verflüssigung des Flusses
Abgeordnete des 7. Wahlkreises von Taipeh. 1989 geboren in einer taiwanesischen Frühstücksfamilie, 2013 mit 24 Jahren jüngste ständige Komiteemitgliedschaft der Kuomintang, 2024 mit 89.727 Stimmen gegen Hsieh Shu-hua in das Parlament gewählt. 2025: Volksabstimmung über Amtsenthebung mit 62.000 Ja-Stimmen erreichte die gesetzliche Schwelle, wurde aber abgelehnt; 2026: Militärkaufteilnahme mit 800-Milliarden-Version und Konflikt mit der Parteizentrale (380 Milliarden + N), Parteivize Ji Lin empfiehlt: „Nicht liebeverspielt handeln.“
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Chiang Kai-shek (蔣中正)
Seine Statuen werden entfernt, doch das Fundament, das er gelegt hat – ob als Bauwerk oder Fessel bezeichnet – stützt jede Straße und jede Schule auf dieser Insel bis heute.
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Chen Hsing-yu: Von der bedrängten Präsidententochter zu Dr. Chen in der Tainan-Praxis
Von der Medienverfolgung 2009 in New York bis zur Eröffnung einer Zahnarztpraxis 2016 in Tainan: Wie holte Chen Hsing-yu ihr Leben unter den Blicken einer politischen Familie zurück in die Zahnmedizin?
教育與社會 10
- In Entwicklung · Community-Beitrag
Audrey Tang: Jede ihrer berühmten Entscheidungen war eine Ablehnung des Etiketts „Genie“
Mit 8 wird sie von Mitschülern bewusstlos getreten, mit 14 lehnt sie die Empfehlung für die Jianguo-Oberschule ab, mit 24 outet sie sich als transgender, will aber keine Sprecherin sein, und mit 35 ist ihre erste Bedingung beim Amtsantritt „kein Büro“. 2020 ändert sie mitten in der Nacht mit Chiang Ming-tsung Code im g0v-Slack für die Maskenkarte; am 2. Dezember 2025 nimmt sie in Stockholm den Right Livelihood Award entgegen – alle erwarten ihre persönliche Geschichte, doch sie betont auf der Bühne nur das Wort „wir“. Die Welt sieht sie als Genie; jede ihrer berühmten Entscheidungen war eine Ablehnung dieser Position.
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Liu An-ting: Vom Gründer zu Vorstand – Die Philosophie hinter „Lehre für Taiwan“ (TFT)
Nach zehn Jahren als Gründerin von TFT, die sich der Bildungsungleichheit widmete, übergibt Liu An-ting die Leitung an Lin Yan-xi und tritt in den Vorstand über. Ihr Lebenswerk ist nicht TFT selbst, sondern die Möglichkeit, dass es ohne sie weiterbesteht.
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Luo Guanwei: Il a obtenu un diplôme de médecin mais n'a jamais porté la blouse blanche, il parie sur quelque chose d'aussi difficile à prouver que le sauvetage
Il a obtenu son diplôme de médecin mais n'a jamais porté la blouse blanche ; il dirige la plateforme éducative uniforme de Jinyi pour combler les inégalités éducatives de Taïwan par l'auto-apprentissage en ligne. Mais la recherche mondiale est presque unanime : ces outils aident le plus ceux qui ne manquent pas d'opportunités au départ. Après douze ans, il n'y a aucune preuve indépendante que son pari se soit concrétisé, et sa manière de faire face à « l'incapacité de prouver » est plus mémorable que ce qu'il a abandonné.
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Yan Chang-shou: Vom Postboten zum Tourismus-Pionier – und dann gab er alles auf
Mit nur einem Highschool-Abschluss begann er mit 23 Jahren als Postbote bei American Express. Fünf Jahre später wurde er Generaldirektor. Nochmals fünf Jahre später Präsident der führenden Hotelkette Asiens, Erfinder des „Gast wird namentlich begrüßt, bevor er aussteigt“-Servicesystems. 600.000 verkaufte Bücher. Dann kündigte er mit 62, ging nach Taitung in die Provinz, um eine Schule zu gründen, verlor ein Jahr später eine Niere. Mit 78 baute er einen Kunstpark am Pazifik.
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Lü Jie: Von einer vermeideten Frage über den 228-Vorfall zur Geschichte Taiwans in 28 Kapiteln
Von der Gesprächsrunde im Fischladen zum Lehrstuhl für Nachhilfe: Lü Jie treibt den Kernstoff durch Geschichten voran, fordert aber auch die Schüler auf, Quellen, Fakten und historische Sichtweisen zu hinterfragen.
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Xu Meihua: Vom Anti-Ziguang bis zur Großabwahl – zehn Jahre eines anonymen Bürger-Codenamens
„Xu Meihua“ ist nicht ihr richtiger Name, sondern ein Codename, der an zwei entscheidenden Momenten in Taiwans Zivilgesellschaft auftauchte – 2015 als einer der „Vier Ritter“, der Chinas Ziguang-Halbleiterübernahme verhinderte, und 2025 als das gegenintuitive „Finanzierungszentrum“ der Großabwahl-Welle: ohne auch nur einen Cent anzufassen, steuerte sie über 20 Millionen an Bürgerspenden.
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Huang Guangxiong: Ein Mann, der auf einem Feld in Jiayi ein Institut für Bildungswissenschaften errichtete
1996 zog Huang Guangxiong von der Normaluniversität in Taipeh nach Jiayi und gründete am Nationalen Chung Cheng University das Institut für Bildungswissenschaften, das später zur Fakultät für Bildungswissenschaften ausgebaut wurde. Ein halbes Jahrhundert lang brachte er westliche Curriculierungstheorien nach Taiwan, übersetzte Klassiker der qualitativen Forschung, leitete die Planung des 9-jährigen Lehrplans und entwarf mit einer Gruppe von Gelehrten in drei Jahren ein moralisches Unterrichtsprogramm mit dem Kern „Respekt und Fürsorge“. 2021 starb er im Alter von 84 Jahren.
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Yang Shen-keng: Der Pädagoge mit der Philosophie, bei der er Studenten mit Sauerstoffflaschen zur Verteidigung begleitete
Am 13. Dezember 2020 nahm Yang Shen-keng Urlaub vom Taihuan University Hospital und ging mit zwei Sauerstoffflaschen zu einer Doktorprüfung an der Taiwan Normal University, begleitet von seiner Frau und seinem Sohn. Acht Monate später starb er dort; dies war seine letzte Prüfung als Prüfer. Der Philosoph der Universität Athen, der erste lebenslange Professor des Bildungsministeriums und ein Gewinner des Jin Ding Awards, legte mit 44 Jahren Lebenswerk das akademische Fundament der taiwanesischen Bildungstheorie.
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Yeh Bing-cheng
Professor für Elektrotechnik an der National Taiwan University (NTU), der aus Unzufriedenheit mit dem Auswendiglernen die gamifizierte Lernplattform PaGamO schuf und 2014 einen globalen Preis für Bildungsinnovation gewann.
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Huang Kuo-chen
Der Gründer von Pin Xue Tang setzt sich für die Förderung der Lesekompetenz in Taiwan ein und bemüht sich, das Dilemma „Prüfungswissen ohne Denken" zu überwinden.
流行人物 10
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Park Seong-eun
Vom Austauschgast zur offiziellen Verpflichtung bei Fubon: Mit schneller Anpassung und Bühnenstabilität wurde sie zur Vertreterin der neuen Generation unter den fünf koreanischen Stützen.
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Jin (Enoki)
Mit Erzählungen über ihr Leben in Taiwan baute sie millionenschwere Wirkung auf und machte aus „Koreaner in Taiwan“ einen Content-Typ, der nicht mehr nur eine Schlagzeile ist, sondern im Alltag angesehen werden kann.
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Ahn Ji-hyun
Von der professionellen Cheerleader-Szene in Korea zu den Wing Stars von Taiwan Steel bringt Ahn Ji-hyun internationale Auftrittserfahrung nach Kaohsiung; die Taipei-Dome-Phase im Mai 2026 wurde auch zu einem öffentlichen Zeitpunkt für ihre Verletzungsanpassungen und ihre Rolle am Spielfeldrand.
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Lee Ho-jung
Mit hoher Einsatzquote und hoher Wiedererkennbarkeit kehrte sie zu Fubon zurück – sie repräsentiert, wie koreanische Cheerleaderinnen in Taiwan vom „Gastauftritt“ zum „festen Bestandteil“ wurden.
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Byun Ha-yul
Von der koreanischen Repräsentantin der CTBC Brothers bis zum Verbleib über mehrere Spielzeiten: Abseits großer Beliebtheit räumte sie in öffentlichen Interviews offen ein, dass Gesundheitsthemen in der Familie ihre Stimmung beeinflussen – ein Blick auf die reale Druckseite der Cheer-Arbeit.
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Lee Ah-young
Eine der Vertreterinnen der „langfristig bleibenden“ koreanischen Cheerleaderinnen: Im Fubon-System wandelte sie hohe Sichtbarkeit in hohe Stabilität um und wurde zum doppelten Kern von Stadion und kommerziellem Content.
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Lee Da-hye
Vom Cheerleading in der koreanischen Liga bis zur führenden Repräsentantin der Stadion-Unterstützung im taiwanesischen Profibaseball: Sie verwandelte „Auswärts-Popularität“ in ein neues Muster langfristiger Entwicklung vor Ort im Korean-Wave-Kontext.
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Lee Ju-eun
Vom Hype der „AI-Göttin“ zur vollen Entwicklung in Taiwan: Ihr Weg hat die Vorstellung davon, wie koreanische Cheerleaderinnen in der CPBL bleiben können, neu geschrieben.
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Nam Min-jeong
Die koreanische Repräsentantin im Fubon-System, die über mehrere Saisons bestehen blieb, verwandelte kurzfristige Aufmerksamkeit in einen verlässlichen, planbaren Auftritt als professionelles Cheerleading-Beispiel.
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Park Min-seo
Unter dem Namen „Mingo“ trat sie den Wing Stars bei, übernahm in der Heimspielstruktur der TSG Hung-Ying sowohl die Rolle der Cheerleading-Show-Direktorin als auch die eines koreanischen ausländischen Teammitglieds und zeigt einen alternativen Weg zur „Institutionalisierung ausländischer Spieler“ im CPBL-Cheerleading.
科學與學術 10
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Wu Ta-yu: Der Academia-Sinica-Präsident, der Yang Chen-ning und Lee Tsung-dao zum Studium in die USA schickte – elf Jahre, die Taiwans Forschung legten
Theoretischer Physiker und Präsident der Academia Sinica; er förderte die beiden Nobelpreisträger Yang Chen-ning und Lee Tsung-dao und legte als Lehrer einer Generation das Fundament der taiwanesischen Wissenschaft.
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Hsu Cho-yun: Die chinesische Geschichte, mit zwei Fingern geschrieben – der Großonkel von Wang Leehom
Hsu Cho-yun, 1930 in Xiamen geboren, kam 1949 nach Taiwan und 1970 nach Pittsburgh. Der körperbehinderte Historiker tippte mit zwei Fingern fast 40 Bücher, Akademiemitglied der Academia Sinica und Tang-Preis-Träger 2024; die 50 Mio. NT$ spendete er komplett. Sein Großneffe ist Wang Leehom, sein Neffe Li Chien-fu. Er starb 2025 mit 95: „Im Moment meines letzten Atemzugs lerne ich noch.“
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Kjell N. Lindgren: Vom Geburtsort Taipeh zur Erdumlaufbahn – Der taiwanesische Arzt, der im All eine Pfeife blies
Kjell N. Lindgren, 1973 in Taipeh geboren, ist der erste taiwanesische Astronaut der NASA. Nach dem Abschluss der Militärakademie und einem falschen Asthma-Diagnose, die ihn vom Flugdienst ausschloss, widerlegte er die Diagnose nach elf Jahren erneut und wurde unter 3.565 Bewerbern als einer der neun Astronauten der 20. NASA-Klasse ausgewählt. Er verbrachte insgesamt 312 Tage in der Erdumlaufbahn. Im April 2026 kehrte er mit „Freedom 250“ nach Taiwan zurück und erklärte am Präsidentenpalast: „Meine Karriere als NASA-Astronaut begann in Taiwan.“
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Chen Wen-Yu: Ein Samen, der zum Botschafter der taiwanesischen Landwirtschaft wurde
Von den Versuchsanstalten in Fengshan bis zu den keimfreien Wassermelonen von "Nongyou Seedlings": Chen Wen-Yu machte Züchtung zu einer weichen Kraft Taiwans, die den Bauern ein besseres Leben verschaffte.
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Yin Haiguang: Der Philosoph, der den Liberalismus in Taiwan pflanzte, in Gangs 18 von Wenzhou
Yin Fusheng (殷福生), ein junger Mann aus Hubei, der im Jahr 1949 nach Taipeh kam und unter dem Pseudonym Yin Haiguang zu einem Hauptschriftsteller von *Free China* (自由中國) und Professor an der Philosophischen Fakultät der National Taiwan University wurde. Er nutzte die logische Empirie, um Studenten „geistige Immunität“ zu lehren, kritisierte in Kommentaren die dritte Amtszeit Chiang Kai-sheks und wurde in Gangs von Wenzhou interniert; er starb 1969 im Alter von 49 Jahren an Magentumor und hinterließ das vollständigste geistige Prototyp des taiwanischen Liberalismus.
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Yang Wei-chen: Vom Infinitesimalrechnung zum Muttersprachentalent – Der Mathematiker als Künstler
Yang Wei-chen, emeritus Professor der Mathematik an der Nationaluniversität Taiwans, ist bekannt für Kurzhausschuhe, Fahrrad und Unterricht in Taiwanesisch. Als Sohn des berühmten Malers Yang Chi-t’ung hat er seines Vaters Wunsch, Medizin zu studieren, verweigert, und 1997 für seine taiwanesische Unterrichtssprache eine „Verfassungsverletzung“-Debatte ausgelöst. Er war nicht nur ein Förderer der Mathematik-Olympiade, sondern auch ein entschlossener Widerstander im Chen Wen-chen-Fall, der sein Leben lang in Logik und kultureller Identität eine „Aufführung“ verkörpert hat.
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Chu Ching-wu: 1987 Durchbruch der Flüssigstickstoff-Temperatur, Mitentdecker des Hochtemperatur-Supraleiters Tc=93K
Geboren 1941 in Hunan, taiwanisch-amerikanischer Physiker. Im Januar 1987 entdeckte er gemeinsam mit Wu Maokun das Yttrium-Barium-Kupferoxid (YBCO) mit Tc=93K, durchbrach die Flüssigstickstoff-Temperaturschwelle (77K) und eröffnete das Zeitalter der Hochtemperatur-Supraleitung. 2001–2009 Präsident der Hong Kong University of Science and Technology. Im März 2026 veröffentlichte er in PNAS einen neuen Durchbruch mit Tc=151K, mit 85 Jahren noch aktiv in der Forschung.
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Chi-Huey Wong: Der Chemie-Autor, Gewinner des Wolf-Preises 2014, ehemaliger Leiter des Academia Sinica – am Nobelpreis vorbei durch den Haoding-Fall
Chi-Huey Wong ist einer der wichtigsten Wissenschaftler im Bereich der Glykochemie; nach dem Fall Haoding trat er als Chefdirektor der Academia Sinica zurück.
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Li Chang-yu: Von der Knochenanalyse zur Legende, aber ein „Blutfleck“ auf einem Handtuch führte zu dreißig Jahren Unschuld
Er baute einen forensischen Mythos auf knöchernen Überresten, wurde aber wegen eines „Blutflecks“ auf einem Tuch in zwei Jahrzehnten ungerecht verurteilt.
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Li Yuan-che: Taiwans erster Nobelpreisträger der Naturwissenschaften
1986 Nobelpreis für Chemie – mit der Kreuzmolekularstrahl-Technik eröffnete er ein neues Feld der chemischen Kinetik; der erste taiwanesische Naturwissenschaftler, der einen Nobelpreis erhielt
社會與公益 4
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Chen Shu-chu: Das Leben einer Gemüsehändlerin aus Taitung, die über fünfzig Jahre lang Millionen spendete
Geboren 1950, Gemüsehändlerin am Zentralmarkt von Taitung. Nach dem Tod ihrer Mutter bei einer schwierigen Geburt verließ sie mit 13 Jahren die Schule, um Gemüse zu verkaufen. Über fünf Jahrzehnte hinweg spendete sie Ersparnisse in Millionenhöhe an Schulen, Waisenhäuser und Krankenhäuser. 2010 wurde sie von TIME als eine der einflussreichsten Personen der Welt ausgezeichnet, empfohlen durch Regisseur Ang Lee.
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Chiang Chung-jen und Chiang Chung-yi: Nach der Trennung beginnt das Leben erst
1976 in Kaohsiung geboren, wurden Chiang Chung-jen und Chiang Chung-yi in der Kinderklinik des Nationalen Taiwan University Hospital großgezogen. 1979 führten 36 Mediziner der Nationalen Taiwan University Hospital in einem 12-stündigen Eingriff eine Trennungsoperation durch. Die wahre, lange Geschichte beginnt jedoch erst nach der Operation: Schmerzen, Prothesen, Arbeit, Familie und mediale Aufmerksamkeit – zwei Namen, die sich im Lauf von 40 Jahren zu eigenen Menschen entwickelten und Taiwan dazu zwangen, medizinische Durchbrüche und individuelle Autonomie neu zu überdenken.
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Zhuang Zhu-yu: Von der kostenlosen Mahlzeit für Hafenarbeiter bis zum Zehn-Dollar-Mittagessen, das sieben Häuser verkaufte
Im Jahr 1951 kochte Zhuang Zhu-yu in Kaohsiung am Hafen und versorgte die armen Arbeiter mit kostenloser Nahrung. Die Großmutter, die als „Schutzheilige der Armen“ bekannt wurde, bestand über fünfzig Jahre darauf, unbegrenzte Speisen für zehn Dollar anzubieten, selbst wenn sie sieben Häuser verkaufen musste, was zu einem Lebenswerk des „Sättigens“ wurde.
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Yang Yu-ren: Vom Schulabbrecher zum Gründer von „Old Shoes for Life“ in Afrika
Gründerin der internationalen christlichen Hilfsorganisation Old Shoes for Life, ausgezeichnet als eine der zehn herausragenden jungen Persönlichkeiten im Jahr 2017; sammelte mit einem Plakat hunderttausend gebrauchte Schuhe zur Hilfe für Kinder in Ostafrika.
藝術與創作 3
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Chi Po-lin
Ein Mann, dessen Beamtengehalt nicht für einen Helikopter reichte, drehte mit dem Geld aus der Verpfändung seines Hauses den erfolgreichsten Dokumentarfilm in der Geschichte des taiwanesischen Films.
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Li Mei-shu
Ein Maler, der 36 Jahre lang einen Tempel baute und die akademische Ästhetik in die Volksreligion trug
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Lin Hwai-min
Ein Schriftsteller erschuf die erste moderne Tanzkompanie der chinesischsprachigen Welt – und hielt sie über 50 Jahre am Leben.
Internet 2
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Tiěniú: „Jie Ge“ – Die zehnjährige Lebensgeschichte eines Anti-Gewalt-Botschafters
Wu Jiawei erlangte 2012 als unbekannter Teilnehmer beim staatlichen Anti-Sexismus-Werbespot „Wenn ich es gewusst hätte, dass auch Jungs Opfer von sexueller Gewalt werden“, eine unerwartete Berühmtheit; er lehnte die Rolle zunächst ab und dachte daran, Bagger zu fahren. Heute ist das Meme sein Lebensunterhalt geworden und hat „Jie Ge“ auf die Bühne des ersten taiwanesischen Meme-Musicals gebracht. Was ein Werbespot nicht lehren konnte, lehrte es ihn durch Memes über zehn Jahre lang.
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Ah-Han: Der Junge aus Hualien, der eine ganze Gasse allein spielte – und vom Gasse-Bewohnern wieder zurückschlugen
Der Hualiener Junge Zeng Wen-han, Absolvent der Animationstudiengänge der Nationalen Kunstakademie in Taipeh, spielte ab 2015 auf seinem YouTube-Kanal „Ah-Han po Videos“ die Rollen von Nünyang Jui-hsiao, Liao Li-hsiang, Liao Li-chu und der Buffet-Tante – die ganze taiwanesische Gasse. Bis die Werbung zum Mittagsfest 2022 entfernt wurde – seine Rolle der vietnamesischen Neueheitsfrau wurde von echten vietnamesischen Frauen protestiert.
文學與詩人 2
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Hsuan Hsien: Nach dem Schreiben von „Abgrund“ zog er den Stift ein und widmete seinen zweiten Lebenshälfte der Redaktion, wodurch er zu einer Seite der Poesthistorie wurde
Nachdem Hsuan Hsien (瘂弦) im Alter von 36 Jahren 1968 das Gedichtband „Abgrund“ veröffentlicht hatte, zog er den Stift ein. Von 1977 bis 1998 leitete er die Nebenrubrik der United Daily News und machte diesen Redaktionsschreibtisch zu einem wichtigen öffentlichen literarischen Raum in Taiwan nach dem Krieg. Er starb am 11. Oktober 2024 in Vancouver, Kanada, im Alter von 92 Jahren – seine 56 Jahre Schweigen sind länger als tausend Bände Poesie; der Refrain „Hallelujah, ich lebe noch“ wurde zu einem poetischen Symbol der Kriegsrechtszeit, das dem Zensurwesen entkam.
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Zheng Chou-yu: Der Sünder, der „Fehler“ schrieb, und sein letzter Wohnsitz in Kinmen
1955 schrieb der 22-jährige Zheng Chou-yu in „Traumterrasse“: „Mein zauderes Maultier ist ein schöner Fehler.“ Taiwanesische Leser lasen es 70 Jahre als Liebeslied. Doch im Alter räumte er ein, es sei ein Antikriegslied – die Mutter, die während des Krieges auf dem chinesischen Festland auf den Vater wartete. 2005 trat er von Yale in den Ruhestand zurück nach Taiwan und setzte seine Registrierung in Kinmen ein. Am 13. Juni 2025 starb er im Alter von 91 Jahren im Ausland an Herzversagen.
網路文化 2
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Jiu Jiu Shoes: Das Löschen des viralen Übersetzungsvideos war der Beginn der eigenen Identität als Wissensschaffender
2013 begann Hsieh Jen-chieh in einem Wohnheim der Nationalen Zentraluniversität damit, ausländische Memes zu übersetzen, löschte später seine erfolgreichsten alten Werke und entwickelte aus seiner Chemiestudium, Literaturrecherche, Drehbuchgestaltung und den Lebensbedingungen in Taichung eine nachhaltige taiwanesische Wissensproduktionsmethode.
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Dreifach C: Die drei Grad, die zu einem Millionen-Abonnenten-Weg geschnitten wurden
Die Geschichte von Xie Menghang (謝孟航), der vom Kosmetikerstudenten zum YouTuber mit Millionenabonnenten wurde und Meme, Challenges und Videoproduktion in ein kohärentes Schöpfungswerk integrierte.
音樂人 2
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Ko Chih-tang: Aufgewachsen über dem Meer, singt nur für diejenigen, die sich hinsetzen
2013 wurde ein Student von Klassenkameraden als Scherz zu einem Gesangswettbewerb angemeldet und gewann mit zwei selbstgeschriebenen Coldplay-Liedern den ersten Platz. Sein Name ist Ko Chih-tang. Mit seiner tiefen, als „Onkel-Stimme“ beschriebenen Stimme und seinem unhurried Tempo hat er sich in der taiwanischen Independent-Musikszene eine kleine, aber tiefe Nische geschaffen. Er ist über dem Meer aufgewachsen, hat in Mumbai mit einer kaputten Gitarre Songs geschrieben und vor einem hundert Jahre alten Gemischtwarenladen in Taichung für die Bewohner der gegenüberliegenden Straße gesungen. Chen Chien-chi produzierte in neun Jahren drei Alben für ihn, ohne jemals zu drängen; 2025 gewann er einen Golden Bell Award für „Gods Reply“, das er für eine Hakka-Fernsehserie umschrieb und sang.
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Mavis Fan: Von der „Gesundheitslied"-Hexe zur Frontsängerin von 100%, 30 Jahre ohne sich von einer Ära definieren zu lassen
1996 weckte Mavis Fan mit dem „Gesundheitslied" als 19-Jährige ganz Taiwan auf. 1998 rasierte sie sich den Kopf und kündigte mit „Darling" ein Programm an: „Mach deine eigene Musik"; 2001 wechselte sie zu Jazz, 2007 gründete sie die 100%-Band. 2025 ist sie 48 Jahre alt, „Passant" ist die erste neue Arbeit der Band nach 16 Jahren — 30 Jahre lang zerlegt sie stückweise die „Träume, die andere ihr gaben".
餐飲與職人 2
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André Chiang: Er wartete nie, bis eine Definition sich festsetzte, bevor er sich abwandte
1997 lud ein junger Chefkoch eines französischen Restaurants im Sherwood Taipei zwei französische Drei-Sterne-Köche zu einer zehntägigen Zusammenarbeit nach Taiwan ein und kaufte dann ein Flugticket, um ihnen nach Frankreich zu folgen. Vom zwei Jahre langen Kartoffelschälen in Südfrankreich über das Hochschieben seines Singapur-Restaurants auf Platz 14 der Weltrangliste – das er im Folgejahr freiwillig schloss – bis zum schwer zu buchenden RAW in Taipeh, von dem er sich im zehnten Jahr abwandte: André Chiangs unersetzlichster Zug ist es, das Licht auszuschalten und die nächste Frage zu stellen, sobald ihn ein Titel zu definieren droht: Was genau ist der Geschmack Taiwans?
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Wu Pao-chun: Ein Versprechen an die Kinder der Paiwan
Sohn einer Bauernfamilie aus Pingtung, mit Mittelschulabschluss, ohne Französischkenntnisse. Mit einem Litschi-Rosmarin-Brot gewann er in Paris die erste Goldmedaille für einen Brotmeister der Welt – und in dem Brot steckte ein Versprechen, das er vor zehn Jahren den Kindern der indigenen Völker gegeben hatte.
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Huangshan erzählt: Die Kleidung des Weltmeisters wurde nicht gesehen, er begann stattdessen, „einen tröstenden Satz“ zu verkaufen
Im Jahr 2014 ging der Sohn eines kleinen Imbissgeschäfts in Jinmen mit einem Militärdesign namens „Jinmen 1969“ auf die Modenschau der Londoner Abschlussmodewoche und gewann den internationalen ersten Preis – doch als er nach Taiwan zur Jobsuche kam, wurde er vom Personalchef wegen „keiner Berichterstattung“ als falscher Lebenslauf abgetan. Wütend begann er selbst Medienarbeit und wechselte zum Schreiben kurzer, heilender Sätze von nicht mehr als 28 Zeichen, die insgesamt über 300.000 Exemplare verkauften. Die Kleidung mit Kriegsgeschichte wurde ignoriert, also verkaufte er „einen tröstenden Satz“: Der Aufmerksamkeitsmarkt Taiwans kauft Sätze, die man in einem Blick lesen kann, nicht das, was man erschaffen hat.
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Yin Hsien-liang: Der wissenschaftliche Preis, den er stiftete, ist teurer als der Nobelpreis
Der Vorsitzende von Rons Group, Yin Hsien-liang, starb am frühen Morgen des 26. Mai 2026 um vier Uhr fünfundzwanzig in Taipei Veterans General Hospital im Alter von 76 Jahren. Von einem Teenager aus Jin De Junior High, der bei einer Schlägerei von Wang Kimping versorgt wurde, über den Schritt nach Peking im Jahr 1989, dessen Knöchel er mit Staub bedeckte, bis zur Gründung der Guanghua Management College und der Stiftung des Tang Prize im Jahr 2012 mit einem Treuhandfonds in Höhe von 3 Milliarden NTD. Jeder Preis beträgt 50 Millionen NTD, was mehr als ein Nobelpreis ist. Ein nachgestorbener taiwanesischer Geschäftsmann hinterließ eine Auszeichnung für die Welt, die teurer ist als der Nobelpreis.
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Wu Ming-yi: Taiwan mit dem Doppelblick wiederherstellen
Von der Schmetterlingszeitschrift zu Geschichten über gestohlene Fahrräder, von den verschwundenen Chuang-Hwa Malls bis zur Buchliste – wie der Professor für chinesische Literatur an der Dong Hwa University nutzt Naturkunde und Romane, damit die Welt gleichzeitig Insekten, Fahrräder und Kriegserinnerungen dieser Insel sehen kann. Internationale Übersetzungen und Medienpräsenz sind das Ergebnis eines Doppelblicks, nicht erst nach dem Finden von Auszeichnungen; die Staatsbürgerschaft ist nur eine Dicke.
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Che-Yu Wu: Vom Flipperautomaten zu den weißen Wänden Venedigs – der Uhrmacher, der mit 0 und 1 der Seele naht
Ein taiwanesischer Junge, der von Systemen fasziniert war, begann mit Flipperautomaten, Flash-Animationen und biologischen Simulatoren und gelangte bis zur Venedig-Biennale, Art Blocks und der Taipei-101-Trilogie-Ausstellung. Dazwischen erlebte er NFT-Erlöse in Milliardenhöhe, den FTX-Crash über Nacht und einen Neuanfang im Zeichen von Camus' Absurdismus. Er nennt sich selbst einen „alten Uhrmacher“, besteht darauf, im Zeitalter der KI-generierten Flut die Mechanismen selbst von Hand zu entwerfen, und widmet einen Teil seiner Zeit dem Schreiben von Markdown, um Taiwan im KI-Zeitalter eine echte SSOT (Single Source of Truth) zu hinterlassen.
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Tanya Chua: Wie ein Singapurer Taiwan zur Heimat gemacht hat – Die vierfache Golden Melody Award Gewinnerin
Von der Beschimpfung in einem singapurischen Barclub im Jahr 1996 bis zum Gewinn von vier Auszeichnungen beim Golden Melody Award im Jahr 2022: Tanya Chua hat sich über 26 Jahre zur einzigen Künstlerin des chinesischsprachigen Musikbetriebs entwickelt, die viermal den Titel gewinnen konnte. Sie wurde nicht in Taiwan geboren, doch der Golden Melody Award, ihr Wohnort, ihre Kollaborateure und ihre bekanntesten Lieder stammen alle aus Taiwan – eine lokale Identität einer ausländischen Künstlerin, die durch die Entscheidung im Jahr 2006 entstand, ihren Warner-Vertrag zu kündigen, nach Taipeh zu ziehen und das „Tianya Music Studio“ zu gründen.
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Au Sow Yee: Die malaysische Kuratorin, die ‚Nusantara‘ in den taiwanesischen Kunstkreis bringt
2003 kam sie von Kuala Lumpur nach Taipeh, um an der Nationalen Taiwan Kunstakademie zu studieren, und dachte zunächst, sie sei nur ein Passagier. Vierzehn Jahre später begann sie in Taipeh, ‚Nusantara‘ anstelle der kalten Kriegsbezeichnung ‚Südostasien‘ zu verwenden, und brachte die Selbstbezeichnung der malaysischen Welt in die taiwanesische kuratorische Debatte ein. Von der dreiteiligen fiktiven Toponymie ‚Kampong Glam‘ über das ‚Kris-Projekt‘ in die Sammlung des Nationalen Museum of Singapore bis 2024, als sie mit Chen Yu-ju zusammenarbeitete, um malaysische staatenlose Kinder zu interviewen – in einem NML-Interview sagte sie: ‚Gerade weil ich nicht anwesend war, entstand dieses Werk.‘
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Mona Neng: Zwei Arten von Blindheit, ein Gedichtband
Mona Neng, der erste veröffentlichte indigene Dichter Taiwans, wurde 1979 blind, 1989 veröffentlicht Chenxing das Buch „Die schöne Reiskolonne“. Der Satz „18 Millionen Menschen, die sich selbst bestimmen wollen / unsere Seufzer hören nicht“ bringt die Frage „wer ist Taiwankind“ in 30 Gedichten auf – 37 Jahre später bleibt die Frage unbeantwortet.
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Cheng Wen-chi: 12 Jahre, in denen die Kunstszene Taiwans nach Nusantara vorantrieb
Im Mai 2017 besuchte die malaysische Künstlerin Okui Lala Taipei und wurde die erste Gastkünstlerin des Projekts „Digitales Wüstenland“; sie zeigte ein Video mit ihrer Schwiegermutter, in dem sie auf Teochew spricht. Dies ist eine Momentaufnahme der Arbeit von Cheng Wen-chi, der 2011 „Digitales Wüstenland“ gründete – nach 12 Jahren wurden 56 Ausgaben, 384 Artikel und 10 Bände des „Archivs der Inselgruppen“ gesammelt. Er ersetzte „Südostasien“ durch „Inselgruppen“ und brachte die taiwanesische Kunstszene in den malaiischen Raum, stieß aber an eine Randperspektive-Grenze.
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Freddy Lim: Vom Frontsänger von ChthoniC zum parlamentarischen Raum, der taiwanesische Geschichte zu einer öffentlichen Stimme macht
Freddy Lim machte als Sänger der Metalband ChthoniC den Zwischenfall vom 28. Februar 1947, den Weißen Terror, den Aufstand von Wushe und taiwanesische Mythologie zu Black Metal. Er half, das Megaport Festival als einen kulturellen Raum im Süden zu gestalten. Musik, taiwanesisches Bewusstsein, kulturelle Praxis, institutionelle Politik, Lebensgeschichte der Familie und öffentliche Rollen nach dem Ausscheiden verbinden sich auf ihm zu einer Linie, die von der Bühne in Gesellschaft, Parlament und internationale Arenen führt.
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Chia Yung-chieh: Das taiwanesische Experiment, Prominenten-Sozialkapital immer wieder in öffentliche Mobilisierungskraft umzuwandeln
Vom Debüt 2000 im CTS-20-Uhr-Drama über die Beschaffung von 252 HFNC-Geräten für Frontspitäler durch eine 68,04-Millionen-Spendenaktion binnen zwei Tagen 2021, bis zur Übernahme des Vorsitzes von Taipei 101 als sechste Vorsitzende 2024 und der weltweiten Live-Übertragung von Alex Honnolds Free-Solo-Besteigung des 508 Meter hohen Taipei 101 am 25. Januar 2026 – Chia Yung-chieh geht einen in Taiwan beispiellosen Weg: Sie wandelt Prominenten-Sozialkapital immer wieder grenzüberschreitend in öffentliche Mobilisierungskraft um, wobei jeder Schritt von entsprechendem Skeptizismus begleitet wird, den sie mit der nächsten, noch größeren Mobilisierung beantwortet.
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Joeman: Vom E-Sport-Kommentator zum Millionen-Kanal – der langfristige Creator hinter der Kamera
Vom E-Sport-Kommentator und MSI-Produktmanager zum Kanalbetreiber mit Unboxings, Vergleichen, Reisen und Team-Formaten: Joemans Weg dokumentiert, wie taiwanesische YouTuber sich zwischen Reichweite, Arbeitsteilung, Vertrauen und öffentlicher Verantwortung neu justieren.
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Yoga Lin: Von der 25-Punkte-Perfektion von „Creep“ zur Erkenntnis, dass Perfektion nicht nötig ist – eine 17-jährige Reise
Am 6. Juli 2007 gewann Yoga Lin (林宥嘉) mit dem Radiohead-Song „Creep“ den ersten Preis der Show „Super Star Road“ (超級星光大道) mit vollen 25 Punkten. Nach drei erfolglosen Golden Melody Awards und sechs Jahren, die durch Reizdarmsyndrom unterbrochen wurden, sagte er 2024: „Ich war früher sehr anspruchsvoll und wollte immer das Beste geben.“ Was er in 17 Jahren gelernt hat, ist, dem Perfektionismus nicht hinterherzujagen.
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Du Pan Fangge: Drei Sprachen, ein „Ping'an-Xi“-Spektakel
Die franko-kantonische Dichterin und Nachfahrin der Opfer des 228-Ereignisses. Ihr Werk „Ping’an-Xi“ verwandelt Volksbräuche in eine Chronik des Überlebens unter dem Terrorregime – die schärfste Botschaft, die sie aus ihrer Muttersprache an ihre eigenen Leute richtete.
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Wang Fujui: Von 200 selbstgemachten Fanzine-Ausgaben zu 12-Kanal-Lautsprechern – Ein Dreißigjahres-Rückblick
1993 gründete der 24-jährige Wang Fujui mit Programmierergehältern einen selbständigen Experiment-Musik-Zine namens NOISE. 30 Jahre später installierte er 2020 im Kunstraum ein 12-Kanal-Tontechnik-Installationswerkzeug, inspiriert von Frequenzen in künstlichen Blutgefäßen nach einer schweren Erkrankung. Von DIY-Bruch zu museumstauglicher Sprache – wie ein Klangkünstler die Bedeutung von „Lärm“ transformierte.
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Der Blaue Taube: Die Distanz des weißen Kittels vor die Kamera bringen
Vom medizinischen YouTube-Kanal 2017 bis zur Impfaufklärung während der Pandemie: Wu Qi-ying bringt ärztliche Expertise, Performance und öffentliche Kommunikation an einen Tisch.
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Steve Chen
Er verließ Taiwan im Alter von acht Jahren, baute mit 27 Jahren in den USA eine Plattform auf, auf der alle Videos hochladen konnten, verkaufte sie 20 Monate später für 1,65 Milliarden US-Dollar, erhielt anschließend einen Hirnaneurysma, operierte sich zweimal offen, erlitt 15 Epilepsieanfälle und kehrte schließlich mit seiner Frau und seinen Kindern zurück.
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Ding Richang: Hinter dem Telegrafenanschluss – der unvollendete Blaupausen für die Verteidigung Taiwans
Ding Richang, der 1876 Taiwan während seiner Seereise verwaltete, integrierte Telegrafie, Eisenbahnen, Kohleabbau, Kolonialisierung, Beruhigung der indigenen Bevölkerung und Küstenschutz in einen einzigen Plan. Die Telegrafenleitung wurde 1877 fertiggestellt; die Eisenbahn und Schlachtschiffe blieben jedoch an Kosten, Systemen und Zeitplänen hängen. Dieser Text liest historische Akten, offizielle Dokumente, wissenschaftliche Studien und lokale Artefakte miteinander und erklärt, wie dieser Beamte der späten Qing-Dynastie systemische Probleme Taiwans erblickte und warum ein Plan nur einen kleinen Teil davon realisieren konnte.
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Huang Tu-shui: Eine moderne taiwanesische Skulptur kehrt aus dem Verschwinden zurück
Er lernte die westliche Skulptur in Tokio, doch im fremden Blick findet er Taiwan; ein Marmorwerk, das siebenzig Jahre verschwunden war, lässt diese Kunstgeschichte wieder lebendig werden.
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Mike Kuo (Guo Zheng-guang)
Er ist ein seniorer Wissenschaftler am Johnson Space Center der NASA in Houston, der sich auf das, was Astronauten essen und trinken, spezialisiert hat; in den Archiven seiner Heimat Taiwan wurde er jedoch einst auf eine „Terroristenliste“ gesetzt.
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Su Beng: Mit einem Knödelladen vierzig Jahre lang die taiwanesische Revolution finanziert
Su Beng, mit bürgerlichem Namen Shi Chao-hui, arbeitete einst in China als Untergrundagent für die Kommunistische Partei, wandte sich jedoch nach eigenen Beobachtungen der Tötungen während der Bodenreform davon ab. Zurück in Taiwan plante er ein Attentat auf Chiang Kai-shek, floh nach dessen Scheitern 1952 nach Japan. In Tokios Stadtteil Ikebukuro eröffnete er das Nudelrestaurant „Shin Chin-mi“, verkaufte tagsüber Knödel und schrieb nachts taiwanesische Geschichte – mit dem Einkommen aus diesem Laden finanzierte er vierzig Jahre lang die taiwanesische Unabhängigkeitsbewegung und verfasste das das taiwanesische Nationalbewusstsein weckende Werk „Vierhundert Jahre Geschichte des taiwanesischen Volkes“.
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Chen Cheng-po
Er eroberte mit Ölgemälden die Kaiserliche Kunstausstellung in Tokio – und wurde vor dem Bahnhof von Chiayi erschossen. Und was die Welt von ihm wissen ließ, war oft der Tod, nicht die Bilder.
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Chiang Wei-wen: Die „Taurus“-Kämpferin der Taiwan-Sprachbewegung
Wie ein Absolvent des Maschinenbaus zu einer der radikalsten Befürworterinnen der Taiwan-Sprachbewegung wurde; von dem Protest gegen Huang Chun-ming im Jahr 2011 bis zur Expertise für Vietnam – Chiang Wei-wen demonstriert mit ihrem Handeln den ultimativen Glauben an die Identität durch Sprache.
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Wang Shaudi: Die sanfte Revolution des Fernsehens in Taiwan mit einem Mann mittleren Alters
Von dem Sohn eines Generals zum rebellischen Jugendlichen, vom Rebell zu einer Patin der taiwanesischen Fernsehserien – Wang Shaudi bewies über vier Jahrzehnte, dass das Fernsehen eine soziale Bewegung sein kann.
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Yu Yonghe
1697: Ein Hangzhou Student voluntär in die malarialische Region Taiwan, um Schwefel zu sammeln; von Tainan nach Beitou, schreibt Taiwans früheste nördliche Reiseberichte
Kuratierte Einführung
Im selben Jahr hob Taiwan das seit achtunddreißig Jahren geltende Kriegsrecht auf.
Diese beiden Ereignisse scheinen unverbunden, teilen aber denselben Hintergrund: Eine über lange Zeit komprimierte Insel, die einmal Raum erhält, wächst mit einer überraschenden Geschwindigkeit. Die Geschichten der Persönlichkeiten Taiwans sind die wiederkehrende Dialektik dieser Kompression und Entfaltung.
Film und Theater
Als der erste Film der Neuen Taiwanischen Welle in Cannes gezeigt wurde, verließen einige Zuschauer den Saal, da die statischen Langzeitnaheinstellungen ihrem gewohnten Schnitttempo zu fremd waren. Doch die, die blieben, erkannten eine andere Möglichkeit: So langsam, so still und so ehrlich konnte Film sein.
Hou Hsiao-hsien und Yang De-chang definierten in den 1980er Jahren die Erzählgrammatik des chinesischsprachigen Kinos neu. Hous Film A City of Sadness brach die historischen Tabus der Kriegsrechtszeit und wurde der erste taiwanische Film, der den Goldenen Löwen in Venedig gewann. Yang De-changs A Brighter Summer Day sezierte in vier Stunden die geistige Verfassung der taiwanischen Gesellschaft während der Transformationsphase. Li An ging von seiner Vater-Sohn-Trilogie nach Hollywood über; zwei Oscars für die beste Regie bewiesen, dass chinesischsprachige Regisseure universelle Emotionen beherrschen können. Tsai Ming-liang extreme Kunstfilme genießen im europäischen Kunstzirkus einen einzigartigen Status und zwingen mit statischen Langzeitnaheinstellungen zur Konfrontation mit der Einsamkeit der Stadtbewohner.
Wei Te-sheng (魏德聖) Film Cape No. 7 gab dem taiwanischen Kinopublikum das Vertrauen zurück. Chi Po-lin (齊柏林) weckte mit seinem Luftaufnahmen-Dokumentarfilm See Taiwan das Umweltbewusstsein und filmte bis zu seinem letzten Augenblick für diese Insel.
(Li An) | Hou Hsiao-hsien | (Yang De-chang) | Tsai Ming-liang | Wei Te-sheng (魏德聖) | Chi Po-lin (齊柏林) | (Niu Cheng-ze) | (Chen Yu-hsun) | Brigitte Lin (林青霞) | (Gwei Lun-mei) | Sylvia Chang (張艾嘉)
Literatur
Taiwanische Literatur war nie nur eine ästhetische Frage. Als Pai Hsien-yung (白先勇) Taipei People schrieb, spiegelten die vertriebenen Wai-sheng-Gruppen in seinen Texten den Bruch der gesamten modernen chinesischen Geschichte wider. Als Huang Chun-ming (黃春明) die ländliche Heimat von Yilan beschrieb, widerstrahlte die Überlebensresilienz dieser kleinen Figuren den radikalen Wandel der taiwanischen Gesellschaft.
Zhong Li-he (鍾理和) wechselte von der japanischen zur chinesischen Schriftsprache; sein Leben war von Armut und Krankheit geprägt, doch er hörte nie auf zu schreiben und wurde als „der in Blut liegende Schreiber“ bezeichnet. Chen Ying-chen verbrachte sieben Jahre im Gefängnis wegen politischer Anklagen und widmete sich nach seiner Entlassung aus linker Perspektive den Unterschichten. Li Ang (李昂) erschütterte die Literaturszene mit The Woman Who Cut Her Husband durch weibliche Körperpolitik. Chu Tien-wen (朱天文) bewegte sich von Bi Bi bis Notes of a Madman; ihr Text ist so präzise wie ein Uhrwerk, und als Drehbuchautorin für Hou Hsiao-hsien schuf sie eine einzigartige Landschaft an der Schnittstelle von Literatur und Film.
Wu Ming-yi Roman The Bicycle Thief wurde für den Internationalen Booker Prize nominiert, erkundete das Verhältnis zwischen Mensch und Natur durch ökologisches Schreiben und wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt. Lung Ying-tai (龍應台) Essay-Sammlung Wild Fire entzündete 1985 die Flamme der gesellschaftlichen Kritik. Diese Stimmen beweisen: Gute Literatur ist nie unabhängig von der Realität.
Pai Hsien-yung (白先勇) | (Wu Ming-yi) | Lung Ying-tai (龍應台) | Ximurong (席慕蓉) | Chu Tien-wen (朱天文) | Li Ang (李昂) | Huang Chun-ming (黃春明) | Zhong Li-he (鍾理和) | (Chen Ying-chen) | (Huang Chen-nan)
Musik
In den 1930er Jahren schuf Deng Yu-xian (鄧雨賢) die Lieder Wang Chun Feng und Yu Ye Hua, die bis heute die tiefsten Melodien im kollektiven Gedächtnis der Taiwanesen bilden. Diese Lieder wurden in verschiedenen politischen Epochen mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen; das Schicksal eines Liedes spiegelt das Schicksal einer Insel wider.
Teresa Teng (鄧麗君) Stimme überquerte den Eisernen Vorhang des Kalten Krieges. In einer Ära, in der es noch keinen Austausch zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße gab, flossen ihre Kassetten von Taiwan nach Festlandchina. „Tagsüber hört man die alte Deng, abends die junge Deng“ – ihre kulturelle Durchschlagskraft übertraf die politische Propaganda. Lo Ta-yu und Jonathan Lee repräsentieren zwei Extreme der chinesischsprachigen Songwriter-Musik: Lo Ta-yu konfrontierte gesellschaftliche Widersprüche direkt mit Lukang Town und Children of Asia; Jonathan Lee sezierte die innere Welt des mittleren Alters mit Hills und A Song for Myself.
In den 2000er Jahren definierte Jay Chou (周杰倫) den Sound der chinesischsprachigen Popmusik neu und verschmolz R&B, Hip-Hop und chinesische Stilelemente. A-Mei (張惠妹) wurde dank ihrer indigenen Abstammung und ihrer explosiven Gesangstechnik zur Diva und sprach sich zudem für die Rechte der LGBTQ+-Community aus. Mayday wuchs von einer Underground-Band zur größten chinesischsprachigen Rockband Asiens. Wu Bai (伍佰) taiwanesischer Rock injizierte der lokalen Musik eine raue Lebenskraft.
Deng Yu-xian (鄧雨賢) | Teresa Teng (鄧麗君) | (Lo Ta-yu) | (Jonathan Lee) | Jay Chou (周杰倫) | A-Mei (張惠妹) | (Mayday) | Wu Bai (伍佰) | Jolin Tsai (蔡依林) | JJ Lin (林俊傑) | (Lu Guang-zhong) | (James Hsieh) | (Chen Sheng)
Kunst und Design
Lin Hwai-min (林懷民) gründete 1973 Cloud Gate, das erste moderne Tanzensemble der chinesischsprachigen Welt. In vierundsechzig Jahren verarbeitete Cloud Gate Tai Chi, Kalligrafie und Peking-Oper-Gesten in den modernen Tanz und schuf einen einzigartigen ostasiatischen Tanzvokabular. Die Open-Air-Aufführungen in den Reisfeldern von Chishang verwandelten modernen Tanz von einer Elitenkunst in eine öffentliche Kultur. Hsu Fang-yi begann bei Cloud Gate und wurde zur Spitzen-Tänzerin der internationalen Tanzszene in New York; die New York Times bezeichnete sie als „Inkarnation von Kraft und Schönheit“.
Stanley Kwan kollektive Improvisationstechnik machte Secret Love in Peach Blossom Land zu einem Klassiker des chinesischsprachigen Theaters; Like a Dream forderte mit seiner achtstündigen epischen Länge die zeitlichen Grenzen des Theaters heraus. Chu Tsung-ching brachte die Perkussion von einer Nischenmusik in den Mainstream und baute ein Lehrsystem in ganz Taiwan auf.
Im Bereich des visuellen Designs definierte Nie Yong-zhen mit einer minimalistischen und kraftvollen visuellen Sprache die Designästhetik Taiwans im 21. Jahrhundert. Xiao Qing-yang (蕭青陽) wurde fünfmal für einen Grammy nominiert und ließ die Welt taiwanische Kultur durch Albumcover kennenlernen. Fang Shu-chung Design erstreckt sich über Markenidentität und Kuratierung. Jimmy Liao Bilderbuchkreationen überschreiten die Grenze zwischen Kinder- und Erwachsenenlektüre und wurden in viele Sprachen übersetzt.
Im Bereich der neuen Medienkunst schafft Wu Zhe-yu mit Algorithmen digitale Lebewesen; seine Werke wurden auf der Biennale di Venezia und der Art Basel Miami ausgestellt, und er führte über zwanzigtausend Studierende in die Welt der interaktiven Kunstprogramme ein.
Lin Hwai-min (林懷民) | (Jimmy Liao) | (Nie Yong-zhen) | (Fang Shu-chung) | (Wu Zhe-yu) | (Chu Tsung-ching) | (Hsu Fang-yi) | Xiao Qing-yang (蕭青陽) | (Chen Chun-liang) | (Stanley Kwan) | (Li Kuo-hsiu) | Ming Hua Yuan (明華園)
Politik und Demokratie
Zheng Nan-rong (鄭南榕) opferte sich durch Selbstverbrennung für die hundertprozentige Meinungsfreiheit; der 7. April wurde zum „Tag der Meinungsfreiheit“. Shih Ming-te (施明德) führte die Bewegung um die Meili-Dao-Vorfälle an, verbrachte fünfundzwanzig Jahre im Gefängnis, und das Gerichtsverfahren wurde zum Megafon der Demokratiebewegung. Lin Yi-hsiung erlitt nach den Meili-Dao-Vorfällen ein Familienunglück und förderte später per Hungerstreik das Referendum über den vierten Atomreaktor und demonstrierte die Kraft des gewaltlosen Widerstands.
Lee Teng-hui (李登輝) vollendete in zwölf Jahren die „stille Revolution“ Taiwans: Abschaffung der Mobilisierungsklauseln, Öffnung der direkten Präsidentschaftswahl, Förderung der vollständigen Neuwahl des Parlaments. Die Förderung der Demokratisierung von innen aus einem autoritären System ist in der globalen Politikgeschichte äußerst selten. Tsai Ing-wen (蔡英文) ist die erste direkt gewählte weibliche Staatsoberhaupt der chinesischsprachigen Welt; während ihrer Amtszeit stand sie vor den Herausforderungen der Pandemie, der Beziehungen über die Taiwanstraße und der internationalen Lage. Chen Shui-bian und Ma Ying-jeou ermöglichten zwei friedliche Machtwchsel und festigten die Stabilität des taiwanischen demokratischen Systems.
Das Demokratieexperiment, das diese Menschen zu unterschiedlichen Preisen vorantrieben, machte eine kleine Insel zum einzigen demokratischen Leuchtturm der chinesischsprachigen Welt.
Tsai Ing-wen (蔡英文) | Lee Teng-hui (李登輝) | Shih Ming-te (施明德) | Zheng Nan-rong (鄭南榕) | (Chen Shui-bian) | (Ma Ying-jeou) | Lai Ching-te (賴清德) | (Annette Lu) | (Chen Jian-ren) | (Lin Yi-hsiung) | (Kao Chun-ming)
💼 Technologie und Unternehmen
Das Wunder Taiwans beruhte nicht auf natürlichen Ressourcen, sondern darauf, dass eine Gruppe von Menschen in der globalen Arbeitsteilung eine unersetzliche Position fand.
Morris Chang erfand das Modell der „spezialisierten Wafer-Fertigung“ – keine Chip-Designs, nur Fertigung – und definierte die globale Halbleiter-Worksteilung neu. Heute fertigt TSMC neunzig Prozent der fortschrittlichen Chips der Welt; die Spitzenprodukte von Apple, NVIDIA und AMD hängen von TSMC ab. Terry Gou (郭台銘) wuchs Foxconn von einem Formenhersteller zum weltweit größten Elektronikhersteller heran, mit einem Jahresumsatz von über sechs Billionen taiwanesischen Dollar. Shih Ching-weng stellte die Theorie der „Lächelkurve“ auf, die das Transformationsdenken der gesamten taiwanischen Industrie beeinflusste.
Yung Ching Wang (王永慶) baute aus einem kleinen Reisladen ein Petrochemie-Imperium auf und ist eine Verkörperung des taiwanischen Wirtschaftswunders. Jensen Huang (黃仁勳) wurde in Tainan geboren, emigrierte in die USA und gründete NVIDIA; heute ist er der zentrale Treiber der KI-Computing-Revolution. Er betonte mehrfach die strategische Partnerschaft zwischen TSMC und NVIDIA, die Taiwan eine unersetzliche Position in der KI-Wertschöpfungskette sichert.
Du Yi-jin gründete PTT, das taiwanische Internetkultur prägte, arbeitete später im Microsoft AI Research Lab in den USA und gründete nach seiner Rückkehr nach Taiwan das Taiwan AI Lab. Diese Menschen beweisen: Eine kleine Insel kann auch in der globalen Innovationslandschaft eine Schlüsselposition einnehmen.
(Morris Chang) | Terry Gou (郭台銘) | Jensen Huang (黃仁勳) | (Shih Ching-weng) | Lin Bai-li (林百里) | (Tong Zi-xian) | (Zhang Ming-zheng) | (Liu De-yin) | (Wei Zhe-jia) | Yung Ching Wang (王永慶) | (Hsu Wen-long) | (Yeh Kuo-yi) | (Jian Li-feng) | (Du Yi-jin)
🏃 Sport
Bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio erzielte die taiwanische Delegation ihre beste Leistung in der Geschichte. Kuo Hsing-chun (郭婞淳) gewann im Gewichtheben Gold mit drei olympischen Rekorde und schaffte es von den abgelegten Gebieten Taitungs an die Spitze der Welt. Die Geste des „Sheng Jiao“ (Glücksbaum) im letzten Ball des Badminton-Herrendoppel-Finals von Lin Yang Pei (Wang Chi-lin und Li Yang) wurde zum gemeinsamen Gedächtnis der gesamten Nation. Li Zhi-kai gewann im Reck mit dem Thomas-Schwung Silber – vom kleinen Jungen im Dokumentarfilm Rolling Boys zum Olympiasieger; dieser zwanzigjährige Bogen ist selbst ein Film.
Tai Tzu-ying (戴資穎) hielt die Nummer 1 im Weltranglist des Badmintons für zweihundertvierzehn Wochen. Chien-Ming Wang (王建民) Sinker ließ die Schlagmänner der New York Yankees ratlos zurück; der „Jian Zai“-Wirbelsturm ließ ganz Taiwan nachts aufstehen, um die MLB zu schauen. Su-Wei Hsieh (謝淑薇) gewann im Tennis-Doppel mehrfach Grand-Slam-Titel. Yang Chuan-kwang gewann 1960 bei den Olympischen Spielen in Rom die Silbermedaille im Zehnkampf und sicherte Taiwan frühe Sichtbarkeit in der internationalen Sportwelt.
Hinter jeder Medaille steht die körperliche Praxis der Frage „Was kann eine kleine Insel leisten?“. Diese Athleten beantworteten Fragen nach den Grenzen mit Geschwindigkeit, Kraft und Technik.
Kuo Hsing-chun (郭婞淳) | Tai Tzu-ying (戴資穎) | Chien-Ming Wang (王建民) | (Lin Yang Pei) | Yang Yung-wei (楊勇緯) | (Li Zhi-kai) | Su-Wei Hsieh (謝淑薇) | Chen Wei-yin (陳偉殷) | (Guo Hong-zhi) | (Yang Chuan-kwang) | (Ji Zheng) | (Lin Yi-jie) | (Lu Yan-hsun) | (Zhuang Zhi-yuan) | Hsu Shu-ching (許淑淨) | Yang Dai-kang (陽岱鋼) | (Zheng Zhao-cun) | (Zeng Ya-ni) | Jeremy Lin (林書豪)
Wissenschaft und Akademie
Lee Yuan-Tseh (李遠哲) erhielt 1986 den Nobelpreis für Chemie und ist der erste in Taiwan geborene Nobelpreisträger. Seine Kreuzmolekülstrahltechnik in der Reaktionskinetik lieferte ein entscheidendes Werkzeug für das Verständnis der mikroskopischen Mechanismen von Reaktionen. Wu Chi-huey erfand die „One-Pot-Synthese von Zuckermolekülen“ und gilt als der taiwanische Wissenschaftler mit den besten Chancen auf den Nobelpreis für Chemie.
Tai-yu Wu (吳大猷) wird als „Vater der chinesischen Physik“ bezeichnet; er förderte die beiden Nobelpreisträger Yang Chen-Ning und Tsung-Dao Lee und legte in Taiwan das Fundament der physikalischen Forschung. Ching-Wu Zhu ist ein Pionier der Hochtemperatur-Supraleitungsforschung. Du Tsung-ming war der erste medizinische Doktor Taiwans; er erwarb während der japanischen Kolonialzeit seinen Doktortitel an der Kaiserlichen Universität Kyoto und gründete die Kaohsiung Medical College. Hsu Cho-yun schrieb mit dem Blick eines Historikers über die Zivilisationen Chinas und der Welt und beschäftigte sich auch in seinen späten Jahren mit dem Schicksal Taiwans und der chinesischsprachigen Welt.
Diese Gelehrten beweisen: Investitionen in Grundlagenforschung blühen schließlich auf; akademischer Ruf ist die wertvollste Soft Power einer Gesellschaft.
Lee Yuan-Tseh (李遠哲) | (Wu Chi-huey) | Tai-yu Wu (吳大猷) | (Ching-Wu Zhu) | (Du Tsung-ming) | (Hsu Cho-yun) | Huang Kuo-chen (黃國珍)
🎓 Bildung und Gesellschaft
Audry Tang ist die erste transgeschlechtliche Ministerin der Welt und eine symbolische Figur der digitalen Governance in Taiwan. Digitale Demokratietplattformen wie vTaiwan und JOIN ermöglichen Bürgern die direkte Teilnahme an politischen Diskussionen; während der Pandemie zeigten die Masken-Karte und das Kontaktverfolgungssystem die Möglichkeiten der Verbindung von Technologie und Governance.
Yan Chang-shou engagierte sich für Bildung in abgelegenen Gebieten, förderte Bildungsexperimente in Taitung und vertrat die Ansicht, dass die taiwanische Bildung ganze Persönlichkeiten mit Denkvermögen und Kreativität fördern sollte, keine Prüfungsautomaten. Yeh Ping-cheng (葉丙成) entwickelte die gamifizierte Lernplattform PaGamO und gewann den Global Teaching Innovation Award. Lü Guan-wei gründete die Jyunyee Education Platform, dieses „taiwanische Khan Academy“, das sich dafür einsetzt, dass jedes Kind Lernressourcen erhält, die zu seinem eigenen Tempo passen.
Chen Shu-chu (陳樹菊) spendete über fünfzig Jahre mit ihrem bescheidenen Einkommen aus dem Gemüseverkauf mehr als zehn Millionen taiwanesischen Dollar; 2010 wurde sie vom TIME-Magazin zu einer der hundert einflussreichsten Personen der Welt gewählt. Als ein Journalist sie fragte, warum sie so viel Geld spende, sagte sie nur: „Geld ist nur nützlich, wenn man es den gibt, die es brauchen.“
(Audry Tang) | (Yan Chang-shou) | Yeh Ping-cheng (葉丙成) | Chen Shu-chu (陳樹菊) | (Lü Guan-wei) | Huang Kuo-chen (黃國珍)
Digital und Medien
Du Yi-jin gründete PTT – das größte Online-Forum Taiwans, das bis heute ein wichtiger Raum für die öffentliche Meinung ist. Er arbeitete später im Microsoft AI Research Lab und gründete nach seiner Rückkehr nach Taiwan das Taiwan AI Lab, um Open-Source-KI-Technologien zu fördern. PTT und die g0v-Community repräsentieren die Citizen-Tech-Kultur Taiwans und sind ein einzigartiges Vermögen der digitalen Demokratie dieser Insel.
Ray kam von der Tamkang High School mit dem Satz „My name is Ray, I'm from Taiwan“ in die USA zu Twitch und YouTube und brachte den taiwanischen Pass, Rindfleischnudeln und Bubble Tea in die internationalen Kanäle von GQ. He Fei-peng (何飛鵬) leitet die Citystate Media Group und ist ein wichtiger Treiber der taiwanischen Verlagsbranche. Diese Kreative und Medienleute dokumentieren mit neuen Medienformaten die Gesellschaft, beeinflussen die Öffentlichkeit und eröffnen neue Bereiche der taiwanischen Digitalkultur.
(Du Yi-jin) | (Ray) | He Fei-peng (何飛鵬) | (Yang You-ren) | Zhuge Liang (豬哥亮)
🍳 Gastronomie und Handwerker
Andre Chiang (江振誠) machte sich in einem französischen Michelin-Dreistern-Restaurant einen Namen, bevor er nach Singapur ging und Restaurant André eröffnete, das zu den 50 besten Restaurants Asiens gewählt wurde. 2018 gab er seine Michelin-Sterne zurück, kehrte nach Taiwan zurück und eröffnete das Restaurant RAW, in dem er den „taiwanesischen Geschmack“ mit lokalen Zutaten neu definierte. Seine Wahl – den internationalen Ruhm aufzugeben und nach Taiwan zurückzukehren – ist an sich eine kulturelle Deklaration: Die besten Zutaten und die tiefsten Inspirationen liegen auf dieser Insel.
Wu Bao-chun (吳寶春) gewann 2010 den World Bread Championship und beeindruckte die internationale Bäckerszene mit seinem Litchi-Rosen-Brot. Von der ländlichen Gegend Pingtungs zum Weltmeister ist seine Geschichte ein typisches Beispiel für den taiwanischen Handwerkergeist. Nach seiner Rückkehr nach Taiwan eröffnete er eine Bäckerei, beteiligte sich kontinuierlich an der Bäckerausbildung und förderte das technische Niveau der taiwanischen Bäckereiindustrie.
Andre Chiang (江振誠) | Wu Bao-chun (吳寶春)
Populäre Persönlichkeiten (internationale Highlights / Popkultur-Szenen)
In der Personenberichterstattung von Taiwan.md entspricht „Populäre Persönlichkeiten“ zwei Dingen: Erstens dem Populäre Persönlichkeiten-Tag in den tags eines Eintrags (für Konsistenz innerhalb der Website und der Toolchain); zweitens der gemeinsamen Szene dieser Gruppe – wie taiwanische Zuschauer Begeisterung in Warteschlangen, Fanunterstützung, Kollaborationen und Sponsoring als öffentlichen Text verwandeln.
Seit den 2020er Jahren findet diese Szene immer häufiger in den Gängen von Stadien, in den Warteschlangen von Bubble-Tea-Shops und vor den Kühlschränken der Convenience-Stores statt. Lee Da-hye (李多慧), Byun Ha-yul (邊荷律), Nam Min-jung (南珉貞) und Lee Ju-eun (李珠珢) machten koreanische Fanunterstützung zu einem Teil des Baseballinhalts; Jin Enoki (金針菇) und Muscle Mountain demonstrierten, wie „in Taiwan lebende koreanische Kreative“ den Alltag in langlebige, verfolgbare Werke verwandeln.
Der Hype um die koreanische Reality-Show Chef's Table brachte eine weitere Gruppe von Namen in die taiwanischen Vertriebskanäle und Sponsoring-Narrative: Baek Jong-won, Jung Ji-sun, Kim Do-yoon, Lee Mi-yeong, Choi Hyun-seok, Kim Tae-seong, Edward Lee, Lee Jun und Ahn Seong-jae. Sie leben vielleicht nicht alle in Taiwan, aber sie haben gemeinsam die Art und Weise verändert, wie taiwanische Zuschauer „Persönlichkeiten“ verstehen – nicht nur Biografien, sondern auch Zeitpläne, Speisekarten und Markenpartnerschaften.
Lee Ah-young (李雅英) | Park Sung-eun (朴星垠) | Ahn Ji-hyun (安芝儇) | Lee Ho-jung (李晧禎) | Park Min-seo (朴旻曙) | Byun Ha-yul (邊荷律) | Nam Min-jung (南珉貞) | Lee Ju-eun (李珠珢) | Jin Enoki (金針菇) | Lee Da-hye (李多慧) | (Muscle Mountain) | (Baek Jong-won) | (Jung Ji-sun) | (Kim Do-yoon) | (Lee Mi-yeong) | (Choi Hyun-seok) | (Kim Tae-seong) | (Edward Lee) | (Lee Jun) | (Ahn Seong-jae)
Die Geschichten dieser Persönlichkeiten sind keine Auszeichnungsliste der „Stolz Taiwans“.
Manche von ihnen bluteten und saßen im Gefängnis, manche lebten ein Leben lang in Armut, manche wählten im Zenit der Karriere das Aufgeben, manche hörten im tiefsten Tal nicht auf zu schreiben. Ihr gemeinsamer Punkt ist nicht, „für Taiwan Ruhm zu erlangen“ – diese Formulierung ist zu leicht – sondern dass sie jeweils auf ihre eigene Weise dieselbe Frage beantwortet haben: Was kann ein Mensch auf dieser von Großmächten umgebenen kleinen Insel leisten?
Die Antwort steht in ihren Werken, in den Urteilen, auf den Medaillen, auf den Spendenquittungen und in den Studios, die auch in der späten Nacht noch beleuchtet sind.
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Regisseur Li An
Bildquelle: Wikimedia Commons | CC BY 2.0 | Fotograf: Gage Skidmore