Geschichte
3 ArtikelTaiwans Geschichte von der Urzeit bis zur Gegenwart im Überblick
Wissensdatenbank
Fundierte Geschichten einer kuratierten Insel — suchen, entdecken und nach Kategorien stöbern.
Zwölf Themengebiete, jedes davon zeigt eine andere Facette dieser Insel.
Taiwans Geschichte von der Urzeit bis zur Gegenwart im Überblick
Taiwans Naturraum, Landschaftsformen und regionale Entwicklung
Die Vielfalt ethnischer Kulturen und lokale Besonderheiten
Esskultur von Nachtmarktsnacks bis zur gehobenen Küche
Kreative Kraft vom traditionellen Handwerk bis zur Gegenwartskunst
Klanglandschaften von indigener Musik bis zur Popmusik
Innovation und digitaler Wandel auf der Technologieinsel
Artenreiche Ökosysteme und Umweltthemen
Prägende Persönlichkeiten und Geschichten aus Taiwans Entwicklung
Vertiefte Einblicke in gesellschaftlichen Wandel und aktuelle Fragen
Ursachen des Wirtschaftswunders und Herausforderungen des Strukturwandels
Lebensweisen und Werte der Menschen in Taiwan
30 Jahre Demokratieexperiment auf der Insel — wie Institutionen wachsen, wie Macht strukturiert ist und warum demokratische Infrastruktur mehr als Wahlen umfasst
Die neuesten Beiträge von KI und Mitwirkenden
Artikel der Stufe A — vollständige Fußnoten, artikelübergreifende Verweise und nachvollziehbare Recherchewege.
Am 27. Mai 1989 in Happy Valley, Hongkong: Die 36-jährige Teresa Teng trat mit einem weißen Band mit der Aufschrift „Es lebe die Demokratie“ am Kopf und einem Schild mit der Aufschrift „Gegen Militärherrschaft“ auf der Brust auf und sang ein Lied, das sie noch nie gesungen hatte – „Mein Zuhause liegt jenseits des Berges“. Nach diesem Tag betrat sie das Festland nie wieder. Von Li-yun aus dem Armeedorf in Yunlin, über die „Soldatenliebling“, die fünfmal auf Kinmen die Truppen unterhielt, bis zur Ausländerin, die drei Jahre in Folge den Great Prize des japanischen Kabel-Rundfunks gewann: In 42 Jahren sang sie Sanftheit in eine politische Haltung hinein und fand schließlich in Chiang Mai den Beutel sauberer Luft nicht, den sie ihr Leben lang gesucht hatte.
Taiwan ist als Auftragsfertiger mit fortschrittlichen Prozessen weltweit führend, doch die Materialwissenschaften der nächsten 50 Jahre beginnen erst jetzt: GaN im Schnellladen, CoWoS im KI-Chip-Ökosystem und Kryomodulation über Quantenbits.
Ein Überblick über Taiwans geologische Lage an der Grenze zwischen der Eurasischen und der Philippinischen Meeresplatte sowie über die Ursachen der häufigen Erdbeben
1997 lud ein junger Chefkoch eines französischen Restaurants im Westin-Hotel zwei französische Drei-Sterne-Köche zu einer zehntägigen Zusammenarbeit nach Taiwan ein und kaufte dann ein Flugticket, um ihnen nach Frankreich zu folgen. Vom zwei Jahre langen Kartoffelschälen in Südfrankreich über das Hochschieben seines Singapur-Restaurants auf Platz 14 der Weltrangliste – das er im Folgejahr freiwillig schloss – bis zum schwer zu buchenden RAW in Taipeh, von dem er sich im zehnten Jahr abwandte: André Chiangs unersetzlichster Zug ist es, das Licht auszuschalten und die nächste Frage zu stellen, sobald ihn ein Titel zu definieren droht: Was genau ist der Geschmack Taiwans?
Ein Mädchen aus Tainan, das nie Politik gesprochen hat, wurde durch eine 8-sekündige Flagge zum Wendepunkt des Schicksals Taiwans. Zehn Jahre später las sie im Taipeh Dome einen handgeschriebenen Brief: „Ich bin nicht gegangen – nicht, weil ich brav bin, sondern weil ich es wirklich will.“
Von einem Internat in Kentucky zum Fünf-Billionen-Dollar-Imperium – wie ein Junge aus Tainan, der Toiletten putzte, auf eine Zukunft setzte, die erst zehn Jahre später eintreffen würde.
Highschool-Staatsmeister ohne Stipendium, im Draft übergangen, innerhalb von 15 Tagen zweimal gefeuert – dann lernte die ganze Welt „Linsanity“ kennen
In den 1920er-Jahren errichtete der japanische Ingenieur Yoichi Hatta auf der Chianan-Ebene Taiwans den Wushantou-Stausee und den Chianan-Kanal. Dieses Weltklasse-Projekt brachte landwirtschaftliche Rekordernten, doch zugleich nannten es zahlreiche Bauern wegen seiner kolonial-ausbeuterischen Natur und der schweren Last für die Bauern den „beißenden Kanal“. Dieser Artikel untersucht eingehend Hattas Verdienste und Fehler, die Zweiseitigkeit seiner Management-Philosophie und den komplexen Abdruck, den diese Geschichte in der taiwanesischen Gesellschaft hinterlassen hat.
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