Tianxia Magazine: Vierzig Jahre Ranglisten für den „Erfolg“ in Taiwan, nah am Kapitalstandort

Im Juni 1981 wurde eine Wirtschaftszeitschrift namens Tianxia auf dieser isolierten Insel unter martialischer Herrschaft gegründet; die erste Auflage von zehntausend Exemplaren war in zwei Tagen ausverkauft. Die Initiatoren waren der Wirtschaftswissenschaftler Gao Xijun und Yin Yunpeng, der früher Korrespondent für United International und The New York Times war. Nach vier Jahrzehnten ist sie zu einem der vertrauenswürdigsten Medien Taiwans geworden und auch zur „Definition des Erfolgs“ für die Top 200, Top 50 und glücklichen Städte. Die Quelle ihrer Glaubwürdigkeit und ihre Ranglistenmacht sind dieselbe Distanz.

Tianxia Magazine: Vierzig Jahre Ranglisten für den „Erfolg“ in Taiwan, nah am Kapitalstandort
Bild: Ramon Magsaysay Award Foundation · Fair use editorial commentary · Originalquelle

30-Sekunden-Überblick: Am 1. Juni 1981 wurde die Wirtschaftszeitschrift 《天下》 in Taiwan gegründet, einem Land, das sich gerade im Kriegsrecht befand und seine internationale Bühne verloren hatte; der Erstausgabe von zehntausend Exemplaren wurden innerhalb von zwei Tagen verkauft 1. Die Initiatoren waren der Ökonom Gao Xijun, der zusammen mit Wang Li-xing, Zhang Zuo-jin und Yin Yunpeng unter dem Gedanken des „Studenten für das Land“ zusammenarbeitete 2; Yin Yunpeng, die zuvor Korrespondentin für United International, The New York Times und Asia Wall Street Journal war, war die seelische Kraft der Zeitschrift und hielt sie nach der Spaltung im Jahr 1986 am Leben 3. Über vier Jahrzehnte entwickelte sie sich von einer Zeitschrift, die „Wirtschaft in eine Geschichte verwandelt, die jeder verstehen kann“, zu einem Schöpfer von Ranglisten für das taiwanische Geschäftsleben und die lokale Regierungsführung: Top 2000, Top 50, Vorzeigebetriebe, glückliche Städte – diese Rankings definierten stillschweigend für die Menschen in Taiwan, was „Erfolg“ bedeutet. Sie war eines der vertrauenswürdigsten Medien in den Reuters-Berichten 4 und erhielt den Ramon Magsaysay Award sowie den SOPA Lifetime Achievement Award. Doch ihre vertrauenswürdige Position lag genau dort, wo sie der Kapital- und Machtelite am nächsten stand. Diese Glaubwürdigkeit und die Macht, andere zu rangieren, stammten aus derselben Nähe.

„Wenn man jemanden schaden will, lässt man ihn ein Magazin gründen“

Yin Yunpeng sagte einmal mit einem bitteren Schmunzeln: „Wenn man jemanden schaden will, lässt man ihn ein Magazin gründen.“5

Die Person, die diesen Satz sagte, hatte 1968 in Cambridge Zhang Ailing besucht. Damals war sie eine arme Studentin, die in einer geliehenen rostroten Jeans bei Zhang Ailing wohnte6, und sie sprachen drei Stunden lang miteinander. „Nach mir gab es niemanden mehr, der Zhang Ailing interviewt hatte, aber sie nahm mein Interview an und wir sprachen drei Stunden lang; ich glaube, sie war mit diesem Interview recht zufrieden. Wir hielten über ein Jahrzehnt Kontakt, und als ich später Tianxia gründete, schickte sie mir eine Glückwunschkarte.“7 Yin Yunpeng reiste um die Welt und interviewte Menschen von Zhang Zhongwu aus dem taiwanesischen Halbleiterbereich bis zu literarischen Persönlichkeiten wie Zhang Ailing, doch am schwierigsten fand sie es mit der Zeitschrift, die sie selbst gründen wollte.

Derjenige, der tatsächlich aktiv die Leute für diese Zeitschrift geworben hatte, war Gao Xijun.

Taiwan im Jahr 1981 war eine Insel, die gerade von der internationalen Bühne gestoßen worden war. Nach dem Austritt aus den Vereinten Nationen im Jahr 1971 und dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen China und den USA Anfang 1979 wurden die Themen, über die man sprechen konnte, sehr eng gefasst, doch die Wirtschaft stand kurz vor dem Start. Genau in dieser kritischen Phase luden Gao Xijun, ein Doktorand der Ökonomie von der State University of Michigan und Dozent an der Wisconsin-Riverfront Campus in den USA, unter dem Gedanken des „Studenten, das Land zu retten“ (書生報國), Wang Lixing, Zhang Zuojin, den Chefredakteur der United Daily News, und Yin Yunpeng ein, um 1981 Tianxia gemeinsam zu gründen8.

📝 Kuratoren-Notiz
Ein Magazin, das „nur über Wirtschaft spricht und Politik meidet“, schien auf einer Insel, die nicht einmal politische Gespräche führen konnte, am sichersten und unpolitischsten. Wenn man es aber anders betrachtet, war dies eine der politischsten Entscheidungen dieser Zeit. Als Taiwan seinen UN-Sitz verlor, die diplomatischen Beziehungen zu den USA verlor und auf der diplomatischen Bühne fast als nicht existent galt, beschlossen eine Gruppe Studenten, mit der Sprache der „Wirtschaft“ eine eigene, beherrschbare Geschichte für diese Insel zu schreiben. Der Grund, warum dieses Magazin vierzig Jahre lang an einer „vertrauenswürdigsten“ Position bestehen konnte, lag genau darin, dass es von Anfang an einen Blickwinkel wählte, der sowohl weit weg von der Macht als auch nah an Taiwan war. Dieser Abstand war sein Ausgangspunkt.

Yin Yunpengs eigene Frage war noch direkter. Der Satz, der oft zitiert wird, lautet: „Warum hat Taiwan kein Wirtschafts- und Finanzmagazin, das jeder verstehen kann?“9 Diese Frage entstand aus ihrer Erfahrung als Korrespondentin für die Asia Wall Street Journal: Sie sah, dass gute Wirtschaftsnachrichten „trockene Wirtschaftsberichte gut schreiben“ konnten, sodass sie selbst für normale Leute verständlich waren. Sie wollte ein Magazin gründen, das „den Inhalt von The Economist und die Schreibweise von Time vereint“.

Yin Yunpeng hatte einen starken journalistischen Hintergrund: Sie reiste mit der Philadelphia Inquirer, der United Press International (UPI), der New York Times und der Asia Wall Street Journal3. Es war selten, dass eine taiwanesische Frau, die für die Asia Wall Street Journal schrieb und bei der New York Times gearbeitet hatte, sich um ein eigenes taiwanesisches Wirtschaftsmagazin kümmerte.

Am 1. Juni 1981 wurde Tianxia gegründet. Die erste Auflage von zehntausend Exemplaren war innerhalb von zwei Tagen verkauft, und es gab drei Nachdrucke im Monat1. In der Gründungsnummer fand ein Gespräch statt, bei dem Wang Yongqing von TSMC und der Wirtschaftswissenschaftler Wang Zuorong eingeladen wurden, um zu diskutieren, ob Taiwan „Entwicklung“ oder „Stabilität“ anstreben sollte10. Ein Magazin fragte in einer Zeit mit den wenigsten internationalen Stimmen nach der Frage, wohin sich Taiwan entwickeln sollte.

Intellektuelle dienen dem Land, und eine Falle mit Namen

Logo von Tianxia Magazine: Die Zeichen „Tianxia“ in Weiß auf schwarzem Hintergrund, deren Schriftstil vom Kalligrafie-Siegel Sun Yat-sen stammt
Das Logo von Tianxia, die Zeichen „Tianxia“, stammen aus dem Siegel „Tianxia wei gong“ (Die Welt ist für das Volk) von Sun Yat-sen. Logo: CommonWealth Magazine. Public Domain (PD-textlogo) via Wikimedia Commons.

Der Name „Tianxia“ stammt vom Siegel „Tianxia wei gong“ von Sun Yat-sen. Der englische Name Common Wealth birgt eine doppelte Bedeutung: Er bedeutet sowohl „Konföderation, Kooperation“ als auch „Reichtum gehört allen“11. Ein Magazin, das hauptsächlich private Kapital und Unternehmensreichtum berichtet, trägt einen Namen, der von „Gemeinwohl“ und „Tianxia“ spricht. Diese Spannung besteht schon immer.

Aber dieser Name „Tianxia“ ist auch mit einer Reihe von Marken verbunden, die in der Geschichte der taiwanesischen Medien leicht verwechselt werden.

Viele Leute glauben, dass „Tianxia Magazine“ und „Tianxia Culture“ das Gleiche sind. Das stimmt nicht. Tianxia Culture ist ein Verlag, der zur Yuanjian/Tianxia-Unternehmensgruppe gehört und zu Gao Xijun gehört. Tianxia Magazine hingegen gehört zur Tianxia Magazine Gruppe und zu Yin Yunpeng12. Beide heißen „Tianxia“, aber es handelt sich um zwei verschiedene Unternehmen. Die Trennung dieser beiden ist eine Geschichte der Spaltung.

💡 Wussten Sie?
Wenn Sie das nächste Mal ein Buch von „Tianxia Culture“ in einem Buchladen sehen, sei es eines der Bestseller aus dem Bereich Betriebswirtschaftslehre wie 《Von A nach A+》, dann stammt dieses vom Yuanjian-Konzern von Gao Xijun und nicht von der Tianxia Magazine Gruppe. Die beiden „Tianxias“ gehören zwei verschiedenen Chefs und gehen getrennte Wege – dies ist eine der häufigsten Verwechslungen im taiwanesischen Verlagswesen.

Vier Personen, fünf Jahre, zwei Wege

Gao Xijun spricht am Rednerpult, trägt einen dunklen Anzug, der Hintergrund ist eine Buchvorstellung
Gao Xijun, Vorstandsvorsitzender von Yuanjian/Tianxia Culture Group. Unter dem Gedanken des „Buchschreibenden für das Land“ gründete er Tianxia und leitete 1986 die Gründung von Yuanjian und der Veröffentlichung von Tianxia Culture. Foto: Präsidentenamt der Republik China, 2023. CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

Fünf Jahre nach der Gründung im Jahr 1986 spaltete sich das Gründerteam von Tianxia.

Der Grund für die Spaltung war die Richtung. Yin Yunpeng wollte den professionellen Nachrichtenjournalismus in Taiwan priorisieren. Gao Xijun strebte eine stärkere Unternehmensführung an und erweiterte sogar das Territorium auf den chinesischen Festland13. Die gleiche Gruppe von Intellektuellen sah zwei unterschiedliche Zukünfte in der Frage: „Ist diese Zeitschrift ein Nachrichtenorgan oder ein Wissensverlag für die chinesische Welt?“

Daher gingen Gao Xijun und Wang Lixing mit einem Teil der Leute aus und gründeten 1986 die Zeitschrift Yuanjian, zusammen mit dem Vorläufer des Verlags, der bereits 1982 gegründet worden war, was zur späteren Yuanjian/Tianxia Culture Group führte. Yin Yunpeng blieb zurück und bewahrte Tianxia Magazine.

📝 Notiz des Kurators
Bei einer typischen Unternehmensspaltung wird das Drehbuch oft als „Zerfall = Misserfolg“ angenommen. Die Spaltung bei Tianxia war genau das Gegenteil. Das später bekannte, „Taiwan-priorisierende, professionelle Nachrichtenmagazin“, dessen Reinheit entstand durch die Abspaltung: Der Weg der „Unternehmensführung + Expansion nach Kontinentaleasien“ wurde Yuanjian überlassen, und der verbleibende Weg wurde festgelegt und bewahrt. Mit anderen Worten ist ein Teil des guten Rufs von Tianxia auch deshalb so rein, weil die andere Hälfte gegangen ist. Wer eine Institution ist, wird oft erst klar, nachdem sich jemand getrennt hat.

Was die Anzahl der Gründer betrifft, gibt es unterschiedliche Ansichten in beiden Häusern. Tianxia Magazine nennt meist drei Gründer: Yin Yunpeng, Gao Xijun und Wang Lixing. Die offizielle Geschichte von Yuanjian und die Erinnerungen selbst von Gao Xijun zählen jedoch auch Chang Zuojin mit und nennen vier Personen. Chang Zuojin war damals Chefredakteur der United Daily News und stellvertretender Chefredakteur bei Tianxia, ein Kernbeteiligter14. Eine gemeinsame Herkunft wird durch zwei verschiedene Zahlen erinnert – dies ist selbst eine Fußnote zur Spaltung.

Wer sind die „Zweitausender“: Wie definiert ein Magazin „Erfolg“?

Vor Ort der Tianxia Economic Forum, Grand Hyatt Taipei, Bankettsaal; auf der Bühne Sprecher, im Publikum sitzende Vertreter aus Wirtschaft, Regierung und Wissenschaft
Das Tianxia Economic Forum (CWEF), Winterveranstaltung 2023 in Grand Hyatt Taipei. Tianxia lädt jedes Jahr Unternehmen, Regierungsvertreter und Akademiker in denselben Raum ein. Das Magazin, das sie berichtet, ist auch der Veranstalter dieser Zusammenkünfte – diese Einladungskraft ist eine weitere Seite seiner Nähe zur Macht. Foto: Jian Zhihong / Präsidentenamt der Republik China. CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

Wenn man nur diesen Teil betrachtet, ist Tianxia lediglich ein gut geführtes Wirtschaftsmagazin. Was es zu einer anderen Rolle gemacht hat, sind die Ranglisten.

Im Jahr 1986, dem Jahr der Spaltung, veröffentlichte Tianxia die erste große Unternehmensrangliste Taiwans, die „Tausender“ (一千大), welche die Fertigungsindustrie abdeckte und sich am US-Magazin Fortune 500 orientierte 15. Von diesem Jahr an hatte die taiwanesische Wirtschaft eine jährliche Leistungsübersicht, die ernsthaft durchgeblättert wurde. Ein bemerkenswerter Detail ist, dass der derzeit populärste Markenname „Zweitausender“ (兩千大) erst im Jahr 2013 feststand: Damals erweiterte Tianxia die Liste auf drei Kategorien – Fertigung, Dienstleistungen und Finanzen – insgesamt zweitausend Unternehmen 15. Von 1986 bis 2012 hieß es „Tausender“.

Es gab nicht nur eine Rangliste. Die Umfrage zu führenden Unternehmen wurde ab 1994 durchgeführt. Über mehr als dreißig Jahre hinweg fragte man die Top-zwölf, nicht insolventen Unternehmen aus verschiedenen Branchen mittels Fragebögen, die von Branchenführern und Analysten ausgefüllt wurden, wobei zehn Indikatoren bewertet wurden; TSMC und Uni-Supermarket standen lange an der Spitze 16. Die Untersuchung der „Top 50“ wurde dreimal durchgeführt: im Jahr 2000, 2020 und 2025. Bei der Ausgabe 2025 blieb Foxconn mit einem Umsatz von 7,39 Billionen an erster Stelle; TSMC stieg von 1,11 Billionen auf 2,97 Billionen und rückt auf Platz zwei, während acht Unternehmen innerhalb von fünf Jahren abfielen 17. Der Rektor der Chang Gung University, Tang Ming-che, beschrieb diese Liste als „eine Nvidia-Insel-Liste“, was bedeutet, dass die taiwanesische Unternehmensrangliste zunehmend durch eine KI-Lieferkette bestimmt werde 17.

✦ Von den „Tausendern“ zu den „Zweitausendern“, von den „führenden Unternehmen“ zu den „Top 50 Gruppen“ – in vierzig Jahren hat dieses Magazin definiert, was Erfolg für die gesamte Gesellschaft bedeutet.

Offizieller YouTube-Kanal von Tianxia Magazine: Die Untersuchung der Top 50 Gruppen im Jahr 2025. Eine Interpretation der „Nvidia-Insel“-Liste, die TSMC auf Platz zwei katapultierte – diese Ranglistenmacht funktioniert jedes Jahr so.

Die gängige Behauptung ist, dass Wirtschaftsmedien wie Tianxia als neutrale Schiedsrichter am Spielfeldrand agieren und Unternehmen gerecht bewerten. Diese Darstellung ist zwar elegant, aber sie lässt etwas außer Acht: Die Schiedsrichter und die Spieler befinden sich oft im selben Raum. Dieses Magazin entscheidet, wer welchen Platz belegt, welche Indikatoren verwendet werden und was „Erfolg“ ausmacht. Und die gelisteten Unternehmen sind die wichtigsten Kunden und Partner dieses Magazins für Werbung, Foren und Veranstaltungen. Es ist kein Schiedsrichter von außen; es ist der einflussreichste Punkterzähler im Spiel. Der Punkterzähler kann natürlich sehr professionell und glaubwürdig sein – was Tianxia meistens auch ist –, aber die Handlung des Punktesetzens selbst ist eine Form der Macht.

Der am meisten in Frage gestellte Bereich dieser Macht liegt nicht bei den Unternehmensranglisten, sondern bei den Stadtranglisten.

Die „Mutterziege“ klettert zu Baum, und eine Umfrage passt nicht

Tianxia führte ab 2003 große Themenstudien zu den „Kreis- und Stadtuntersuchungen“ durch. Ab 2004 wurden die „Zufriedenheit mit der Regierungsführung“ hinzugefügt, was später zur bekannten Rangliste „Glückliche Städte“ und „Zufriedenheit mit der Regierungsführung von Kreissäiten/Städten“ wurde. Die Methode bestand darin, öffentliche Meinungen und Expertenbewertungen gewichtet zu vermischen18. Jährlich veröffentlichte diese Liste, wobei manche lokale Führer glücklich waren und andere wütend.

Im Jahr 2017 gewann der Bürgermeister des Kreises Lianjiang, Liu Czing-ying, in Tianxia. Der Kommentator Lu Chih-syun attackierte heftig. Er bezweifelte, dass Tianxia die Ergebnisse durch die Hinzunahme der Zufriedenheit von „vier großen Vereinigungen“ jenseits der Umfrage verwässere und nannte dies ein „Trick des Mischmaschs“, fügte aber auch hinzu: „Wenn man dem ‚Umfrageergebnis‘ von 《Tianxia Magazine》 vertrauen könnte, dann könnten selbst Mutterziegen zu Baum klettern.“19 Dieser Satz ist harsch, aber er trifft einen wahren Punkt: Ist eine „objektive Rangliste“ noch objektiv, wenn sie subjektive Bewertungen vermischt?

Ein systematischerer Zweifel kam aus der akademischen Welt. Professor Liu Chia-wei von der Abteilung für öffentliche Verwaltung und Politikwissenschaft an der National University of Taipei kritisierte die Kreis- und Stadtuntersuchung im Jahr 2024 mit fünf methodologischen Punkten: Einige Städte hatten zu wenige Stichproben, wie bei Lianjiang County, wo der Stichprobenfehler bis zu sieben Komma vier neun Prozentpunkte betrug. Die unterstützenden Daten stimmten nicht mit den Ranglisten überein. Die Bewertungsaspekte waren nicht transparent genug. Die Vermischung subjektiver und objektiver Indikatoren führte zu Verzerrungen. Die Gesamtpunktzahl und die Einzelpunktezahlen wurden doppelt berechnet20. Im Jahr 2019 landete Han Kuo-yu bei der Zufriedenheit mit der Regierungsführung auf dem letzten Platz, was zur „Wäschewascherei“ von Han-Fans führte; Tianxia gab eine Erklärung zu den Untersuchungsmethoden und Zeitplänen heraus21.

📝 Notiz des Kurators
Das Paradoxon der Rangliste liegt hier: Tianxia kann diese Untersuchungen durchführen, und die Macher kümmern sich darum, gerade weil es glaubwürdig genug ist – eine Liste, der niemand vertraut, würde selbst nicht angeprangert werden. Die Glaubwürdigkeit verleiht ihrer Rangliste Gewicht, und das Gewicht lässt ihre Methodik verstärkt prüfen. Lu Chih-syun und Liu Chia-wei kritisieren nicht ein Magazin, das niemand liest; sie kritisieren es gerade, weil dieser Titel in den Nachrichten auftaucht, von Kreissäiten/Städten als Leistung angeführt wird und beeinflusst, wie Wähler einen Führer sehen. Ihre Glaubwürdigkeit untermauert ihre Rangliste; ihre Rangliste bringt wiederum ihre Glaubwürdigkeit an den gefährlichsten Punkt. Auf der gleichen Strecke liegt das Vertrauen auf der einen Seite und die Macht auf der anderen.

Neben der Rangliste hat Tianxia auch viele Dinge getan, die dem „Erfolg“ widersprechen. Die Sonderausgabe „Himmel weit und offen“ im Jahr 1996 verfolgte fünf Jugendliche im Alter von fünfzehn Jahren und beobachtete, wie sie zehn oder zwanzig Jahre später geworden waren22. „319 Kampung Maju“ im Jahr 2001 verteilte Millionen von Heimatpässen, um die Taiwanesen zu ermutigen, in ihre fremdsten Dörfer zu gehen23. „Lächeln Taiwan“ von 2005 bis 2006 machte dasselbe zu einer langfristigen Marke. Der „Hoffnungsleseplan“ des Tianxia Magazine Education Foundation lieferte Bücher an ländliche Gebiete und schulte Lehrer, finanziert durch Sponsoren wie TSMC und ASML24. Diese Dinge waren aufrichtig und hinterließen tatsächlich Spuren. Aber da das Geld für die Wohltätigkeit von den Unternehmen kam, die es rangierten, wurde diese „Distanz“ um einen Schritt enger. Hier gibt es keinen Skandal, sondern die Struktur des Alltagsbetriebs eines der vertrauenswürdigsten Medien.

Der zurückgezogene Artikel

Der Preis der Glaubwürdigkeit wurde im November 2015 am schärfsten sichtbar.

In diesem Jahr trafen Ma Ying-jeou und Xi Jinping in Singapur bei dem sogenannten „Ma-Xi-Treffen“. Huang Cheng-yi, ein Forscher des Institute of Humanities and Social Sciences der Academia Sinica, reichte einen Artikel an Independent Commentary @ Tianxia, der die „Impeachment des Präsidenten Ma durch den Gesetzgeber fordern“ befürwortete. Nach seiner Veröffentlichung wurde er entfernt 25.

Was danach geschah, war noch größer als der Rückzug des Manuskripts selbst. Huang Cheng-yi protestierte öffentlich; über ein Dutzend Kolumnisten wie Hao Ming-yi, He Mingxiu, Wu Jie-min und Zhang Juanfen drückten ihre Unzufriedenheit durch den Austritt aus Independent Commentary aus 26. Tianxia antwortete, dass der Rückzug auf die Berücksichtigung „pluraler Sichtweisen“ zurückzuführen sei. Der leitende Redakteur Ma Yue-lin verteidigte dies und erklärte im Wesentlichen, es sei eine dumme, schlechte und falsche Entscheidung, aber man dürfe nicht behaupten, Tianxia würde von Peking gesteuert oder dass Taipeh zu Peking geworden sei – Tianxia wolle nämlich gerade verhindern, dass Taipeh zu Peking wird, weshalb sie so vorsichtig sei 27. Der Soziologe Zeng Bo-wen schrieb einen Artikel, in dem er im Wesentlichen feststellte, dass der Erfolg von Independent Commentary vom Wort „unabhängig“ und nicht vom Label Tianxia käme. Tianxia habe die Logik einer Magazinredaktion auf eine Online-Diskussionsplattform angewandt 28.

📝 Notiz des Kurators
Der wirklich knifflige Punkt an dieser Sache ist, dass dieselbe Handlung in zwei Welten völlig gegensätzliche Bedeutungen hat. In der Welt der traditionellen Magazine hat der Chefredakteur die Befugnis zu entscheiden, was veröffentlicht und was nicht, das ist eine professionelle Gatekeeping-Funktion und eine Tugend; aber in der Welt der Online-Kommentarplattformen nehmen Autoren an, dass sie „hier frei sprechen können“, und ein nachträglicher Rückzug wird dann als Angriff auf die Meinungsfreiheit empfunden. Tianxia nutzte die Redaktionsdisziplin, mit der es am besten vertraut ist, um einen Raum zu kontrollieren, für den diese Logik nicht vorgesehen war. Ihre größte Stärke wurde in einem falschen Kontext zu ihrem größten Streitpunkt. Die Distanz entstand – je näher man an die redaktionelle Macht rückt, desto weiter kann man von dem Vertrauen der Autoren entfernt sein.

⚠️ Kontroverse Ansicht: Ob der Rückzug unter politischem Druck stand, ist bis heute unklar. Tianxia hat vehement bestritten, von Peking oder irgendeiner externen Kraft beeinflusst worden zu sein und es als einen internen redaktionellen Fehler abgetannt. Kritiker hingegen argumentieren, dass selbst ohne externe Anweisungen eine so vorsichtige Entscheidung bezüglich Themen zwischen den beiden Seiten (Taiwan/Festland) bereits auf eine Art Selbstzensur hindeute. Dieser Artikel zieht keinen Schluss für irgendeine Seite – aber er dokumentiert dieses Ereignis, weil es die schwierige Frage „Wie behandelt ein höchst vertrauenswürdiges Medium einen schärfsten politischen Artikel?“ allen vor Augen führt.

Es ist erwähnenswert, dass ähnliche redaktionelle Fehler später auftraten. Im Jahr 2023 wurde eine Kolumne des Künstlers Huang Zi-jiao geändert und gelöscht; Tianxia entschuldigte sich öffentlich und gab zu, „nicht nach internen Standards vorgegangen“ zu haben 29. Sobald die Macht des Gatekeepings in der Hand liegt, liegt auch das Potenzial für Fehler.

Die Übertragung der Anteile an den Herausgeber

Wäre die Geschichte beim Rückzug des Manuskripts enden geblieben, wäre es ein Fall gewesen, in dem „die Glaubwürdigkeit durch die eigene Macht selbst untergraben wird“. Aber sie blieb nicht dort; sie tat das Gegenteil.

Im Jahr 2021 übertrug Yin Yunpeng ihre Mehrheitsanteile an einen Treuhandfonds und ließ die Gewinne des Magazins weiter in das Magazin reinvestieren 30. Dies war eine strukturelle Maßnahme, um eine „redaktionelle Unabhängigkeit“ abzusichern – wenn der Herausgeber proaktiv seine Anteile in einen Trust sperrt, bedeutet dies, dass die Ausrichtung dieses Magazins schwieriger von irgendeinem einzelnen Aktionär oder kurzfristigem kommerziellem Interesse beeinflusst werden kann. Ein Medienunternehmen, dessen Nähe zum Kapital hinterfragt wurde, wählte es, mit einem System die Mauer zwischen Kapital und Redaktion noch dicker zu bauen.

Im selben Jahr feierte Tianxia sein vierzigjähriges Bestehen. Am 11. August kündigte die achtzigjährige Yin Yunpeng den Staffelstab ab 31. Sie übergab das Magazin nicht an ihre Familie, sondern an sechs professionelle Manager: Wu Yingchun, Zheng Yiyuan, Wu Wanyu, Ye Yun, Chen Yishan und He Qiyu, wobei Wu Wanyu über mehr als zehn Jahre lang Chefredakteurin war und der Kern des Inhalts ist 31. Yin Yunpeng selbst wechselte zum Vorstand des Bildungsfonds von Tianxia. Ihre Übergabeerklärung enthielt den Satz: „Alles hat seine Zeit; A time for all seasons. Nach vierzig Jahren mit Tianxia habe ich beschlossen, den Staffelstab abzugeben und die nächste Generation professioneller Manager leiten zu lassen, um eine neue Reise zu beginnen.“ 32

Die Journalistin, die vor vierzig Jahren die Frage „Warum gibt es in Taiwan kein Wirtschaftsmagazin, das jeder verstehen kann?“ gestellt hatte, gab das Magazin ab und kehrte zu der anderen Sache zurück, die ihr am wichtigsten war – dem Lesen und der Bildung.

Papierausgabe erlischt, Zeitschrift leuchtet weiter

Als Yin Yunpeng die Staffel übergab, schalteten die gedruckten Medien weltweit ab. Tianxia überlebte durch eine Reihe von Mitteln, die ihr wenig ähnelten.

Am 15. März 2017 führte Tianxia „All Access“ ein, die erste Paywall eines taiwanesischen Nachrichtenmediums – Leser konnten zunächst einige Artikel kostenlos lesen und mussten dann bezahlen. Dieses Vorgehen orientierte sich an der New York Times 33. Am Jahresende erreichte die Zahl der zahlenden Abonnenten zehntausend, wobei die Wiederabonnementsrate bei etwa neunzig Prozent lag 34. Dies war ein beispielloser Wurf in Taiwan: Damals glaubte die gesamte Branche noch fest daran, dass „Online-Inhalte kostenlos sein und durch Traffic Werbung verkaufen sollten“, aber Tianxia setzte genau das anders und wettete darauf, dass Leser bereit waren, für tiefgehende Inhalte zu bezahlen.

Die digitale Transformation der Gruppe umfasste zwei Meilensteine, die oft vermischt werden. Im Jahr 2017 übertrafen die digitalen Werbeeinnahmen von Tianxia zum ersten Mal die Printwerbung; das war eine Überlegenheit des „Werbeformats“ 35. Erst nach der Pandemie, etwa zwischen 2020 und 2022, übertrafen die gesamten digitalen Einnahmen und Abonnenten tatsächlich die gedruckten Zahlen. Dies wurde Tianxia erst in ihrem Transformationsbericht Anfang 2023 offiziell bekannt gegeben. Die Überlegenheit bei Werbung und die Einnahmeüberlegenheit lagen mehrere Jahre auseinander.

Auch die Gruppenpublikationen wuchsen, und sie gehörten alle zur Tianxia-Zeitschriftengruppe von Yin Yunpeng: Kangjian (Gesundheit) aus dem Jahr 1998 war das erste Gesundheitsmanagementmagazin der chinesischen Welt; Cheers Happy Worker (Glückliche Arbeiter) aus dem Jahr 2000; Parenting Tianxia (Eltern und Kinder) aus dem Jahr 2008; Independent Review @ Tianxia (Unabhängige Rezension @ Tianxia) aus dem Jahr 2013; Huan Ri Xian (Wechsellinie), initiiert von der erfahrenen Autorin Zhang Xiangyi im Jahr 2015, die globale Jugendtexte sammelte; und Smile Taiwan (Lächeln Taiwan), das seit 2016 vierteljährlich erscheint 36. Ein Wirtschaftsmagazin hatte ein ganzes Inhaltsecosystem hervorgebracht, das Gesundheit, Arbeitswelt, Bildung, junge Menschen im Ausland und lokale Reisen umfasste.

Dann kam der Abschaltprozess. Im Dezember 2024 erschien die letzte gedruckte Ausgabe von Parenting Tianxia, Ausgabe 133; im Jahr 2025 wurde sie zu „Parenting Tianxia Premium“ mit vollständiger Digitalisierung 37. Auch Ende 2024 veröffentlichte Tianxia den ersten ESG-Einflussbericht der taiwanesischen Medienbranche. Im Vorjahr war es das erste Nachrichtenunternehmen in Taiwan, das eine Kohlenstoffbilanz durchführte 38.

💡 Wussten Sie
Tianxia war das erste Nachrichtenmedium in Taiwan mit einer Paywall und später das erste Nachrichtenunternehmen in Taiwan, das eine Kohlenstoffbilanz erstellte und den ersten ESG-Einflussbericht veröffentlichte. Eine Zeitschrift, die vor über vier Jahrzehnten auf dieser Insel gegründet wurde und fragte „Wohin geht Taiwan?“, dient bis heute als Vorbild für die gesamte Medienbranche, wie der nächste Schritt aussehen muss.

Auch die Interviewbereiche dieser Zeitschrift schrumpften nicht mit dem Rückzug des Drucks. Im Jahr 2023 führte Tianxia ein Exklusivinterview mit Sam Altman, den Gründer von OpenAI, als die ganze Welt fragte, wohin die KI das Leben führen würde.

Tianxia Magazine offizieller Video-Kanal: Das Exklusivinterview von Tianxia mit Sam Altman im Jahr 2023. Obwohl der Druck erlosch, konnte diese Zeitschrift an der Spitze der globalen KI-Welle bleiben.

Yin Yunpeng erhielt 1987 den Maggsey-Preis – sie war die erste Person in Taiwan, die einen „Nachrichten“-Preis von Maggsey erhalten hatte 39. Ihr Dankeswort ist ein Meilenstein dieser Zeitschrift über vier Jahrzehnte: „Journalism, perhaps, is the best profession in the world, because a journalist is paid to learn, and life itself is a process of ceaseless learning.“ 40Im Jahr 2021 verlieh ihr die SOPA (Asian Excellence News Award) den Lebenswerkspreis, wobei die Jury Tianxia als „eine hoch angesehene und vertrauenswürdige Medienorganisation in Taiwan“ beschrieb 41. In einer Umfrage der Reuters lag das allgemeine Nachrichtenvertrauen in Taiwan lange Zeit nur bei zwei bis dreizig Prozent und war weltweit am unteren Ende, doch Tianxia erreichte im Bericht von 2022 mit fünfundsiebzig Prozent ein Niveau, das mit Commercial Weekly vergleichbar war 4.

Die gleiche Distanz

Zurück zu dem bitteren Lachen: „Um jemanden zu treffen, schicke ihn in die Zeitschrift.“

Nach über vier Jahrzehnten ist diese durch „Schaden“ entstandene Zeitschrift zu einem der vertrauenswürdigsten Medien Taiwans geworden. Sie definiert stillschweigend, was „Erfolg“ bedeutet – für Unternehmen, bewertet Städte und ganze Gesellschaften. Ihre Glaubwürdigkeit verleiht diesen Ranglisten Gewicht; das Gewicht dieser Ranglisten bringt sie an die Nähe von Kapital und Macht. Lu Chih-sün beschimpfte sie, Li Ka-wei bezweifelte sie, und der Entzug von Artikeln führte zum Weggang von über einem Dutzend Autoren – all dies geschah nicht, weil sie schlecht arbeitete, sondern gerade weil sie gut und vertrauenswürdig war, sodass jede ihrer Urteile ernst genommen wurde.

Yin Yunpeng hinterließ für diesen Widerspruch ihre eigene Antwort: Die Aktien an einen Treuhandfonds abgeben und die Gewinne der Zeitschrift wieder in die Zeitschrift reinvestieren, um das Kapital so weit wie möglich vom Redaktionsbüro fernzuhalten. Sie konnte diese Distanz nicht beseitigen – eine Zeitschrift, die das taiwanische Gewerbe berichten soll, ist zwangsläufig nah am Gewerbe –, aber sie konnte wählen, ob sie an dieser Distanz Mauern errichten oder nicht.

Wenn Sie beim nächsten Mal in einem Convenience Store oder im Nachrichtenscroll „Die Tausend Großen der Tianxia“ oder „Glücksstädte-Ranking“ sehen, denken Sie vielleicht einen Schritt weiter: Wer hat diese Rangliste erstellt, mit welcher Methode und für wen? Und dann noch einen Schritt weiter: Worauf beruht die „Vertrauenswürdigkeit“ einer Zeitschrift – auf der Nähe, die sie pflegt, oder darauf, wie hart sie diese Distanz verteidigt, um das Vertrauen nicht zu verlieren.

Als Yin Yunpeng in einem geliehenen rostroten Jeansrock bei Ts'ai Eileen interviewte, nahm sie Kontakt über ein Dutzend Jahre auf und erhielt sogar eine Glückwunschkarte von Ts'ai Eileen, als sie „Tianxia“ gründete. Das war die ursprüngliche Form der Zeitschrift – die reine Distanz zwischen einer Journalistin und einem Menschen, der ihr wichtig war. Nach vier Jahrzehnten hat diese Zeitschrift gelernt, die komplexere Distanz zu dem taiwanischen Kapital zu messen und zu bewahren. Sie ist noch nicht fertig.

Weiterführende Lektüre:

  • Reporter — Ein taiwanesisches Medium mit ähnlicher Tiefe wie Tianxia, das jedoch einen gegenteiligen Weg geht: gemeinnützig, werbefrei und finanziert durch Spenden von Fremden; der direkteste Kontrast zum Paywall-System und dem Unternehmensökosystem von Tianxia.
  • General Science — Ein neues taiwanesisches Medium, das in den 2010er Jahren entstand und ein anderes Geschäftsmodell nutzt: Wissenschaftskommunikation und Wissensdienstleistung zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Diskursraums.
  • PSBC — Ein anderer Weg für die öffentliche Medien Taiwans, der dieselbe schwierige Frage „Wem soll das Medium Rechenschaft ablegen?“ mit öffentlichem Budget anstatt Marktmechanismen behandelt.
  • Taiwan Media and Press Freedom — Die Entzugskontroverse von Tianxia, die Glaubwürdigkeitsranglisten und der Informationskrieg der VR China sind alle in den Kontext der allgemeinen Pressefreiheit Taiwans eingebettet.
  • Top 50 Companies of Taiwan — Die Unternehmen, die durch die Ranglisten „Tausend Große“ und „Top 50 Gruppen“ von Tianxia definiert werden, sind die Hauptakteure hinter dieser Liste.
  • Taiwanese Corporations: TSMC — Das Unternehmen, das jahrelang in den Spitzenpositionen der Tianxia-Ranglisten und der Top 50 Gruppen auftauchte, ist auch einer der wichtigsten Sponsoren ihres Bildungsfonds.

Bildquellen

Dieser Artikel verwendet 4 Bilder und 2 offizielle Videos (iframe des offiziellen Kanals von CommonWealth Magazine), die alle in public/article-images/society/ gecacht wurden, um Hotlinking zu vermeiden:

  • Porträt Yin Yunpeng (Hero) — Ramon Magsaysay Award Foundation, Fair use redaktioneller Kommentar (Dokumentation einer öffentlichen Person, dieser Artikel kommentiert CommonWealth Magazine und dessen Gründer).
  • Logo von CommonWealth Magazine — CommonWealth Magazine, Public Domain (PD-Textlogo; das Schriftzeichen „Tianxia“ ist ein Tuschebildnis von Sun Yat-sen, PD-China-abgelaufen) via Wikimedia Commons.
  • Gao Xijun hält Rede — Foto: Präsidentenamt der Republik China, 09.02.2023, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.
  • CWEF 2023 von CommonWealth Economy Forum — Foto: Jian Zhihong / Präsidentenamt der Republik China, 09.01.2023, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons.

Eingebettete Videos (YouTube iframe, offizieller Kanal von CommonWealth Magazine @cwvideo): Umfrage der Top 50 Konzerne 2025 (VEJ63JJRw0U), Exklusivinterview mit dem Gründer von OpenAI Altman im Jahr 2023 (rELm8mjzK3k).

Referenzen

  1. Diane Ying – Ramon Magsaysay Award — Die Seite des Gewinners des Ramon Magsaysay Awards im Jahr 1987, die englische Zitation erwähnt, dass „Tianxia“ im Juni 1981 gegründet wurde und in der ersten Auflage von zehntausend Exemplaren innerhalb von zwei Tagen ausverkauft war und eine Verkaufszahl von über neunzigtausend erreichte.↩2
  2. Offizielle Geschichte der Yuanjian/Tianxia Kulturunternehmen — Die offizielle Geschichtsseite beschreibt wortwörtlich: „Unter dem Gedanken des ‚Schüler, das Land zu dienen‘ lud Professor Gao Xijun Wang Lixing, Zhang Zuojin und Yin Yunpeng ein, um sie 1981 gemeinsam zu gründen“.↩
  3. Yin Yunpeng (Wikipedia) — Geboren im Jahr 1941 in Xi'an, Absolvent der Fakultät für ausländische Sprachen an der National Taiwan University und Master of Science in Journalismus an der University of Iowa; seine journalistischen Tätigkeiten waren bei The Philadelphia Inquiry, United Press International (UPI), The New York Times und Asia Wall Street Journal, nicht mit der Associated Press.↩2
  4. Reuters Institute Digital News Report – Taiwan 2022 — Das Vertrauen in Tianxia liegt bei 57 %, gestiegen von drittplatziert auf den ersten Platz und ist gleichauf mit Business Weekly als vertrauenswürdigstes; das allgemeine Nachrichtenvertrauen in Taiwan lag lange Zeit nur bei 27–33%.↩2
  5. Gründerin von Tianxia, Yin Yunpeng: Journalisten sind ein sehr wertvoller Beruf (Yahoo News / Tsai Wan-tsai Taiwan Contribution Award) — Yin Yunpeng hält eine Rede beim Tsai Wan-tsai Taiwan Contribution Award und beschreibt wortwörtlich: „Wenn man jemanden wichtig machen will, lässt man ihn die Zeitschrift leiten.“ (lachtend gesagt).↩
  6. Exklusives Interview mit Eileen Chang, Echo der chinesischen Welt (Tiantian Magazine) — Der Rückblick von Tianxia beschreibt wortgetreu: „Ihre Beziehung zu Tianxia begann, als Yin Yun-peng noch ein armer Student war und sie in einer orangefarbenen Jeans interviewte, die er geliehen hatte“ (Bestätigt durch Transkription von Renhe Books; Yin Yun-peng selbst beschreibt in seinem Interview mit Frau Eileen Chang keine Kleidung, dieser Detail stammt aus dem Rückblickartikel von Tianxia).↩
  7. Gründerin von Tianxia, Yin Yunpeng: Journalisten sind ein sehr wertvoller Beruf (Yahoo News / Tsai Wan-tsai Taiwan Contribution Award) — Yin Yunpeng erinnert wortwörtlich: „Nach mir gab es niemanden mehr, der Zhang Ailing interviewt hat, aber sie nahm mein Interview an und wir haben drei Stunden geredet … Wir standen über ein Jahrzehnt in Kontakt, und sogar als ich Tianxia gegründet habe, schickte sie mir eine Glückwunschkarte.“ (Wortwörtliche Überprüfung auf Chinesisch durch WebFetch).↩
  8. Gao Xijun: Zhang Zuojin, ein zeitgenössisches Vorbild (Yuanjian) — Gao Xijun berichtet selbst, dass er unter dem Gedanken des „Schüler, das Land zu dienen“ Zhang Zuojin, Wang Lixing und Yin Yunpeng einlud, die Möglichkeit der Gründung einer Zeitschrift zu diskutieren.↩
  9. Vortrag von Yin Yunpeng als Ehrendoktor an der National Taiwan University (Exzellenz-Nachrichtenpreis) — In seinem Vortrag erwähnt Yin Yunpeng die Motivation zur Publikation: „Warum gibt es in Taiwan keine Wirtschaftszeitschrift, die jeder verstehen kann“ und seine Inspiration durch das Asia Wall Street Journal.↩
  10. Tianxia Magazine 40 Jahre – 1981 — Bericht über den Gründungserfolg und ein Gespräch zwischen Wang Yongqing und Wang Zuorong über „Entwicklung vs. Stabilität“ (offizielle Seite).↩
  11. Tianxia Magazine (Wikipedia) — Der Name „Tianxia“ stammt von Sun Yat-sens kalligraphischem Werk „天下為公“ (Die Welt gehört dem Volk), wobei der englische Begriff Common Wealth sowohl die Bedeutung einer Allianz als auch „Reichtum für alle“ trägt.↩
  12. Unterscheidung zwischen Tianxia und Yuanjian (Sanli News) — Klarstellung des Namensfallen-Problems, dass „Tianxia Culture Publishing“ zur Yuanjian Group und „Tianxia Magazine Publishing“ zur Tianxia Group gehört.↩
  13. Offizielle Geschichte der Yuanjian/Tianxia Kulturunternehmen — Im Jahr 1986 gab es eine Spaltung der Richtung, wobei Gao Xijun und Wang Lixing „Yuanjian“ und Tianxia Culture Publishing gründeten, während Yin Yunpeng bei Tianxia Magazine blieb.↩
  14. Gao Xijun: Zhang Zuojin, ein zeitgenössisches Vorbild (Yuanjian) — Unterschied in der Anzahl der Gründer: Die offizielle Seite von Tianxia nennt drei Personen (Yin Yunpeng, Gao Xijun, Wang Lixing); die Yuanjian-Seite und Gao Xijun selbst nennen vier Personen, einschließlich des damaligen Vizepräses Zhang Zuojin.↩
  15. Tianxia Two Thousand Database — Die erste „Top 1000“-Rangliste für die Industrie im Jahr 1986 (vergleichbar mit Fortune 500); im Jahr 2013 erweitert auf drei Kategorien – Herstellung, Dienstleistungen und Finanzen – zu den „Zweitausend größten“, wobei der Markenname zu diesem Zeitpunkt festgelegt wurde.↩2
  16. Markenbewertungsstudie (Chunghuang Trans Tianxia) — Ab 1994 bewerten Branchenführer und Analysten die Top 12 nicht-insolvenzunternehmen in verschiedenen Branchen anhand von 10 Indikatoren.↩
  17. 50 Großunternehmen 2025 (CSR@Tianxia) — Die dritte Umfrage von 2025, bei der Hon Hai mit 7,39 Billionen an erster Stelle blieb, das TSMC-Konsortium auf Platz 2 stieg und acht Unternehmen den Rang verloren; Tang Ming-che beschrieb es als „eine Liste vom Nvidia-Insel“.↩2
  18. Umfrage zur Zufriedenheit mit der Regierungsführung von Bezirks- und Stadtvorstehern (Wikipedia) — Die Umfrage begann 2003 für Bezirke und Städte und 2004 für die Zufriedenheit mit der Regierungsführung, später entwickelte sie sich zu einem „Glücksstadt“-Ranking, das Bürger und Experten gewichtet.↩
  19. Lu Chi-chun kritisiert die Glücksstadt-Umfrage (Liberty Times) — Der Kommentator Lu Chi-chun kritisierte 2017 die Zufriedenheitsumfragen von Tianxia in Kombination mit den „vier großen Gesellschaften“ als eine „Trickerei, bei der Fische wie Vögel sind“, und sagte, dass man „die Umfrage von ‚Tianxia‘ nicht glauben könne, selbst Muttertiere könnten auf Bäume klettern“.↩
  20. Kritik an der Methodik der Bezirks- und Stadtumfragen durch Liu Jia-wei (Taiwan Fact Check Center) — Die Professorin Liu Jia-wei von der Abteilung für öffentliche Verwaltung an der National University of Taipei kritisierte 2024 in fünf Punkten: unzureichende Stichprobengröße, nicht übereinstimmende Belege, intransparente Ausrichtung, gemischte objektive Verzerrung und doppelte Berechnung von Gesamt- und Einzelposten.↩
  21. Tianxia reagiert auf die Kontroverse um Han Kuo-yu's Regierungszufriedenheit (Wind Media) — Die Kontroverse, die durch die schlechteste Platzierung von Han Kuo-yu bei der Zufriedenheitsumfrage im Jahr 2019 ausgelöst wurde, führte dazu, dass Tianxia eine Erklärung veröffentlichte, um die Umethodik und den Zeitplan zu erläutern.↩
  22. Tianxia Magazine „Weite Himmel“ Sonderausgabe zur Bildungsreform 1996 — Eine Sonderausgabe zur Bildungsreform von 1996, die die Lebenswege von fünf 15-jährigen Jugendlichen zehn und zwanzig Jahre später verfolgte (offizielle Seite).↩
  23. Smile Taiwan über — Im Jahr 2001 wurden Millionen von Gemeindepässen durch „319 Hometown Forward“ herausgegeben, die sich 2005-2006 zu der langfristigen Marke „Smile Taiwan“ entwickelten.↩
  24. Tianxia Magazine Educational Foundation Lesedienstplan — Ein Plan zur Spende von Büchern an ländliche Gebiete und zur Lehrerfortbildung, finanziert durch Sponsoren wie TSMC und ASML.↩
  25. Ma Shi-hui zieht Manuskript zurück, Huang Cheng-yi (ETtoday) — Im November 2015 wurde der Artikel von Huang Cheng-yi in „Independent Commentary @ Tianxia“ gelöscht, in dem er argumentierte, dass das Gesetzgebende Körperschaft Präsident Ma absetzen sollte.↩
  26. Autor zieht Manuskript zurück und sorgt für Diskussionen (Liberty Times) — Über 10 Kolumnisten wie Hao Ming-yi, He Ming-xiu, Wu Chieh-min und Chang Juan-fen protestierten durch den Rücktritt aus „Independent Commentary“.↩
  27. Ma Yue-lin verteidigt den Manuskriptrückzug (Liberty Times) — Die erfahrene Kolumnistin Ma Yue-lin verteidigte den Manuskriptrückzug und sagte im Wesentlichen, es sei eine falsche Wahl gewesen, aber man dürfe Tianxia nicht als von Peking gesteuert oder „Taipei wird zu Peking“ bezeichnen (Medienzusammenfassung, Weitergabe).↩
  28. Der Funke des Manuskriptrückzugs brennt weiter (Wind Media) — Der soziologische Forscher Zeng Bo-wen schrieb, dass der Erfolg von „Independent Commentary“ aus der „Unabhängigkeit“ und nicht aus „Tianxia“ stamme; Tianxia habe das Online-Medium mit Logik eines Magazins behandelt (Medienzusammenfassung, Weitergabe).↩
  29. Tianxia entschuldigt sich bei Huang Tzu-chiao (CNA) — Im Jahr 2023 wurde die Kolumne von Huang Tzu-chiao geändert, und Tianxia entschuldigte sich öffentlich und gab zu, „die internen Standards nicht eingehalten“ zu haben.↩
  30. Reuters Institute Digital News Report — Taiwan 2022 — Der Bericht beschreibt die strukturelle Maßnahme von Yin Yun-peng im Jahr 2021, bei der sie einen Großteil ihres Eigenkapitals in einen Treuhandfonds und Gewinnausschüttungen investierte, um die redaktionelle Unabhängigkeit zu gewährleisten.↩
  31. Yin Yun-peng übergibt: 6 Manager von Central News Agency (CNA) — Am 11. August 2021 wurden sechs professionelle Manager – Wu Ying-chun, Cheng Yi-yuan, Wu Wan-yu, Ye Yun, Chen Yi-shan und He Qi-yu – an die Nachfolger übergeben; es war keine familiäre Erbfolge.↩2
  32. Yin Yun-pengs Abschiedserklärung (Brain) — Die wortwörtliche Erklärung lautet: „Alles hat seine Zeit … Ich entscheide mich, den Staffelstab zu übergeben und die nächste Generation von professionellen Managern anführen zu lassen.“↩
  33. CommonWealth All Access Hintergrundgeschichte (Medium Official) — Am 15. März 2017 wurde „All Access“ veröffentlicht, die erste paywall in den taiwanesischen Nachrichtenmedien, nachempfunden der New York Times.↩
  34. All Access Paywall-Abonnentenbindung (INSIDE) — Am Ende von 2017 überschritten die zahlenden Abonnenten die zehntausend Marke, und die Wiederbeständigkeitsrate lag bei etwa neunzig Prozent (Interviewberichterstattung, Sekundärquelle).↩
  35. Tiantian Magazine digitale Transformation (INSIDE) — Im Jahr 2017 übertraf der Umsatz aus digitalen Anzeigen zum ersten Mal den Umsatz aus Printanzeigen (Anzeigentypüberschreitung); nach der Pandemie, etwa von 2020 bis 2022, übertrafen die Gesamtumsätze und Abonnentenzahlen im digitalen Bereich die des gedruckten Mediums; ein Transformationsbericht Anfang 2023 stellt fest, dass dies keine identischen Ereignisse sind.↩
  36. Huan Ri Xian Crossing (Wikipedia) — Geschichte der Publikationen von Tianxia Magazine: Kangjian (1998), Cheers (2000), Parent-Child World (2008), Independent Commentary @ Tianxia (2013), Huan Ri Xian (Initiierung durch Chang Xiang-yi im Juni 2015), Smile Taiwan (Saisonheft 2016).↩
  37. Parent-Child World gibt gedruckte Ausgabe einstellen (United News Network) — Am Ende Dezember 2024 wurde die letzte gedruckte Ausgabe von „Parent-Child World“ (Ausgabe 133) veröffentlicht; im Jahr 2025 wird es vollständig zu „Parent-Child World Premium“ digitalisiert.↩
  38. Tianxia veröffentlicht den ersten ESG-Einflussbericht der taiwanesischen Medienbranche (Telum Media) — Am Ende 2024 veröffentlichte Tianxia den ersten ESG-Einflussbericht der taiwanesischen Medienbranche; im Jahr 2023 wurde es das erste Nachrichtenunternehmen in Taiwan, das eine Kohlenstoffbilanz erstellt hat.↩
  39. Ramon Magsaysay Taiwan Preisträger (en-academic) — Yin Yun-peng erhielt 1987 den Ramon Magsaysay Award in den Kategorien Nachrichten, Literatur und Kreative Medien; er ist der erste Taiwaneser, der diesen Preis in der Kategorie „Nachrichten“ erhalten hat (Jiang Menglin erhielt bereits 1958 den Preis für staatlichen Dienst).↩
  40. Diane Ying — Ramon Magsaysay Award — Die wortgetreue englische Fassung des Dankesworts von Yin Yun-peng beim Ramon Magsaysay Award im Jahr 1987 lautet: „Journalism, perhaps, is the best profession in the world…“.↩
  41. SOPA Lifetime Achievement Award 2021 — Yin Yun-peng erhielt 2021 den SOPA Lifetime Achievement Award; die Jury bezeichnete Tianxia als eine „sehr respektierte und hochvertrauenswürdige Medienorganisation“ in Taiwan.↩
Über diesen Artikel Dieser Artikel wurde gemeinschaftlich sowie mit Unterstützung von AI verfasst und geprüft.
Schlagwörter
Medien Wirtschaftsmedien Tianxia Magazine Yin Yunpeng Pressefreiheit Verlag Medien und Nachrichten
Teilen

Weiterführende Literatur

Das könnte Sie auch interessieren

Kultur Regulärer Artikel

Human Magazine: Eine stille Revolution, initiiert durch Fotografie und Text – der Ursprung der Reportageliteratur in Taiwan

47 Ausgaben, vier Jahre, eine stille Revolution, die durch Fotografie und Text ausgelöst wurde – der Beginn der Reportageliteratur in Taiwan

閱讀全文
Geschichte In Entwicklung · Community-Beitrag

Taiwan Minbao: Wie eine Zeitung einer Insel selbst sprechen lehrt

Von der Gründung in Tokio, der populären chinesischen Sprache (Baihua), der Verbreitung auf der Insel und der Zensur durch die Gouvernatorstadt lässt sich verstehen, wie *Taiwan Minbao* unter kolonialen Einschränkungen Leser gewann, Nachrichten produzierte und politische Reformen, kulturelle Aufklärung sowie alltägliche gesellschaftliche Themen in einer Zeitung vereinte.

閱讀全文
Persönlichkeiten In Entwicklung · Community-Beitrag

He Feipeng

Ein Medienprofi, der dem Markt acht Jahre voraus war, sieben Jahre in Folge Verluste machte und schließlich Taiwans größten Verlags- und Mediengruppenkonzern aufbaute.

閱讀全文
Kultur Regulärer Artikel

Shopping Design: Das Magazin, das Sie zum Unterscheiden bringt – und sich selbst unterscheidet

„Shopping Design“, gegründet 2006 mit der ersten Ausgabe über Weiß, hat in zwanzig Jahren die Gestaltung vom Fachbegriff im Ausstellungsbereich zu einem alltäglichen Verb beim Einkaufen gemacht. Es lehrte Taiwan nicht nur das „Unterscheiden“ als Fähigkeit – sondern es erweiterte diese Fähigkeit auf jährliche Top-100-Listen, Quartalszeitschriften und Design-Festivals, bis hin zur Lizenz des Mutterkonzerns für „Magazinpublikation + Werbedienstleistungen“. Und so ist das Magazin, das Ihnen lehrt zu unterscheiden, am Ende selbst der Gegenstand Ihrer Unterscheidung.

閱讀全文