Taiwan Science Parks: Ein Wette auf Reis, die das Schicksal der Welt und den Todesstoß barg

In den 1970er Jahren errichtete He Yici (何宜慈) in Jinshan, Hsinchu, den ersten asiatischen Wissenschaftspark inmitten eines Reisfeldes. Vierundfünfzig Jahre später generieren die Parks in Hsinchu, Kaohsiung und Taichung einen Umsatz von über 5,8 Billionen TWD; die fortschrittlichsten Chips der Welt werden hier produziert. Doch dieser Schutzschild der Insel ist auch ihr größter Schwachpunkt – eine Dürre, ein Stromausfall oder ein geopolitisches Spiel können die globale Lieferkette in Atem halten.

Taiwan Science Parks: Ein Wette auf Reis, die das Schicksal der Welt und den Todesstoß barg
Bild: Peellden · CC BY-SA 3.0 · Originalquelle

30-Sekunden-Zusammenfassung: Im Jahr 1979 wurde ein Reisfeld im Osten von Hsinchu abgeebnet, um hier den ersten asiatischen Wissenschaftspark zu errichten. Vierundfünfzig Jahre später erzielen die Parks in Hsinchu, Kaohsiung und Taichung einen Umsatz von über 5,8 Billionen TWD; die fortschrittlichsten Chips der Welt werden hier produziert. Die 2-nm-Prozesse wurden bereits in Hsinchu und Kaohsiung eingeführt. Doch das, was auf diesem Land gesetzt wurde, geht weit über die Industrie hinaus: Es ist der Versuch einer ressourcenarmen Insel, durch ein riskantes Wagnis zu bestehen. Wenn man gewinnt, wird Taiwan zur Lebensader der Welt; gerade weil man gewonnen hat, wird es zum Zielscheibe der Welt.

Wichtige Zahlen: Gesamtumsatz der drei Parks im Jahr 2025: 5,80 Billionen TWD (jährliches Wachstum von 21,83 %), Beschäftigte: über 320.000; Kaohsiung Science Park hat ab 2023 Hsinchu als führenden Wertschöpfer überholt.


Ein Mann, der von IBM zurück zu den Reisfeldern kam

Im Winter 1979 wurde das Reisfeld in Jinshan im Osten von Hsinchu vom ersten Bagger umgebrochen; das Pro-Kopf-Einkommen Taiwans lag damals noch unter zweitausend US-Dollar, und „Halbleiter“ klang für die meisten Menschen wie eine fremde Sprache. Die kleinen Gruppe von Ingenieuren, die aus den USA zurückgekehrt war und bereit war, das Schicksal des Landes auf diesem Reisfeld zu setzen, gehörte dazu – darunter He Yici (何宜慈).

Geboren im Jahr 1921, absolvierte er die Xiamen Universität und promovierte in Elektrotechnik an der Stanford University. Anschließend arbeitete er fast zwanzig Jahre bei IBM. Im Jahr 1974 kehrte er auf Einladung des National Science Council nach Taiwan zurück und lehrte „Design and Application of Microprocessors“ an der Fakultät für Elektrotechnik der National Taiwan University, wobei er die Entwicklungen aus dem Silicon Valley nach Insel brachte. Im Jahr 1979 wurde er stellvertretender Direktor des National Science Council und Leiter des Vorbereitungsbüros für Wissenschafts- und Industrieparks; im darauffolgenden Jahr wurde er der erste Leiter des Hsinchu Science Park Administration 1. Die sogenannte „Replikation des Silicon Valley“ war in Wirklichkeit etwas Konkretes: Eine Gruppe von Menschen wie He Yici, die das Wissen aus dem Silicon Valley mitbrachten.

Der Standort wurde Hsinchu, weil Xu Xianxiu (徐賢修), der leitende Direktor des National Science Council, dies entschied. Sein Grund wurde in den offiziellen Aufzeichnungen zum 20-jährigen Jubiläum des Wissenschaftsparks Hsinchu festgehalten: „Hsinchu verfügt über Tsinghua und NTU sowie das Industrial Research Institute [工研院], was eine ähnliche Dynamik wie die gegenseitige Anregung zwischen Universitäten wie Stanford und Berkeley im Silicon Valley aufweist“ 2. Dies war eine bewusste Standortwahl – der Park wurde neben Universitäten und staatlichen Laboren gebaut, um sicherzustellen, dass Talente, Technologie und Unternehmer innerhalb von fünf Minuten Fahrzeit aufeinandertrafen.

Die Saat der Technologie wurde früher gesät. Im März 1976 schloss das Industrial Research Institute (工研院) einen Technologietransfervertrag mit RCA in den USA; eine Gruppe junger Ingenieure wurde zur Schulung nach Amerika geschickt. Im darauffolgenden Jahr baute das Industrial Research Institute in Hsinchu die erste Prototyp-IC-Fabrik Taiwans, die 3-Zoll-Wafer und einen 7,5-Mikrometer-Prozess verwendete 3. Dieses Labor wurde zur Wiege der taiwanesischen Halbleiterindustrie: Einige dieser Absolventen gründeten United Microelectronics Corporation (UMC) im Jahr 1980, das erste Halbleiterunternehmen Taiwans 4; andere wurden zu den ersten Gründern des Hsinchu Science Park. Am 15. Dezember 1980 wurde der Hsinchu Science Industrial Park offiziell eröffnet und von Chiang Ching-kuo (蔣經國) selbst eingeweiht 5. Die wenigen Firmen, die im ersten Jahr eintrafen, wurden als reine Showprojekte angesehen, die öffentliche Gelder verschwendeten.

Eingangstor des Industrial Research Institute (ITRI). Das ITRI baute 1977 die erste Prototyp-IC-Fabrik Taiwans; die Technologie und das Personal aus dem Technologietransfer von RCA waren die Quelle der ersten Gründer des Hsinchu Science Park.
Industrial Research Institute (ITRI). Im Vertrag mit RCA im Jahr 1976 wurde die erste Prototyp-Fabrik für 3-Zoll-Wafer errichtet, was zur Wiege der taiwanesischen Halbleiterindustrie wurde. Foto: briston, 2006 (Public Domain). Wikimedia Commons.

Der eigentliche Wendepunkt kam im Jahr 1987. In diesem Jahr gründete Morris Chang (張忠謀), der das Industrial Research Institute nach Taiwan zurückkehrte, TSMC in Hsinchu und tat etwas, das die Welt für unmöglich hielt: Er konzentrierte sich ausschließlich auf die Auftragsfertigung von Wafern und verzichtete auf eigene Chip-Designs. Diese Idee hatte eine frühere Wurzel: Im Jahr 1985 stellte der Regierungsberater Lee Kuo-ding (李國鼎), bekannt als „Vater der Technologie“, Morris Chang die Frage: „Wenn Taiwan ein neues Halbleiterunternehmen gründen wollte, wie sollte dieses Unternehmen aussehen?“ 6. Die Antwort von Morris Chang war Auftragsfertigung. Dreißig Jahre später sagte er offen über den Ursprung des Unternehmens: „Ich wollte nur überleben!“ 7. Damals glaubte niemand, dass ein reines Auftragsfertigungsmodell eine Firma ernähren konnte; TSMC entstand aus der Notwendigkeit, zuerst zu überleben.

Außenansicht des Verwaltungsgebäudes des Hsinchu Science Park Administration, das administrative Zentrum der Parkverwaltung
Hsinchu Science Park Administration. Dieses Modell, bei dem die Regierung eine Verwaltung einrichtet und Investoren zentral rekrutiert und Infrastruktur baut, wurde später von Kaohsiung Science Park und Taichung Science Park repliziert und ist zum gemeinsamen Governance-Prototyp der taiwanesischen Wissenschaftsparks geworden. Foto: Peellden, 2010. CC BY-SA via Wikimedia Commons.

📝 Kuratorische Anmerkungen
Wir neigen heute dazu, Hsinchu als eine Erfolgsgeschichte zu sehen, die durch „kluge staatliche Planung“ entstand, doch der Ursprung war eigentlich eine Reihe von riskanten Entscheidungen: Geld in Halbleiter investieren, die niemand verstand; den Park inmitten eines Reisfeldes bauen; an ein Auftragsfertigungsmodell glauben, das niemand für realistisch hielt. Der Wettecharakter lag darin, dass man zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht wusste, ob man gewinnen würde. Die Geschichte der taiwanesischen Wissenschaftsparks ist im Grunde eine große Wette, die gewonnen wurde – und wer gewinnt, vergisst am leichtesten, dass er ursprünglich auch verlieren konnte.

Der Park, in dem noch um elf Uhr Kaffee gekauft wird

Das Wachstum von Hsinchu gleicht einer komprimierten Evolutionsgeschichte. In den 1980er Jahren war es ein Trainingsgelände für Computerperipherie; Acer und Chunghwa montierten dort PCs, und taiwanesische Ingenieure lernten die Überlebensregel „billig, schnell, funktional“. In den 1990er Jahren explodierte die Halbleiterlieferkette hier: Von IC-Design bis zum Packaging und Test formte sich innerhalb von zehn Kilometern eine vollständige Industrie. Es gab keinen zweiten Ort auf der Welt, an dem ein Chip in so kurzer Zeit vom Design bis zum Versand hergestellt werden konnte.

Bis Ende 2024 verfügte Hsinchu über sechs Satellitenparks (Hsinchu, Zhunan, Tucheng, Longtan, Biomedizin, Yilan), die zusammen mehr als sechshundert Firmen und anderthalbhunderttausend Mitarbeiter beschäftigten und eine Entwicklungsfläche von über 1300 Hektar umfassten; der Halbleitersektor machte etwa zwei Drittel des Gesamtumsatzes aus 8. Aber diese Zahlen sagen nichts über die Atmosphäre des Parks aus. In einem Convenience Store in Hsinchu stehen Ingenieure um elf Uhr nachts Schlange, um Kaffee zu kaufen; das Speiseplan der Parkrestaurants ist nach „Versandgeschwindigkeit“ kategorisiert, und eine Mahlzeit in fünf Minuten wird als „Expressauftrag“ bezeichnet. Die Zeiteinheit hier ist nicht die Stunde, sondern der Waferlot (eine Charge Wafer).

Eingangspfeiler des Wissenschaftsparks Hsinchu auf Guangfu Road mit Parknamen eingraviert
Eingang von Hsinchu Science Park auf Guangfu Road. Von einer Wette in einer Kleinstadt entwickelte sich Hsinchu zu einem Technologiekomplex, der das gesamte Stadtbild neu gestaltete. Foto: T Gordon Cheng, 2025. CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Der Einfluss des Parks reicht weit über die Landkarte hinaus; er hat sogar die Werte der ganzen Insel verändert. Ein altes Witzchen in Taiwan besagt: „Erster Wunsch ist Elektrotechnik, zweiter Wunsch ist Informatik, dritter Wunsch... Überlegen, ob ich mich umschulen muss.“ Hinter diesem Witz steht die tiefgreifende gesellschaftliche Transformation durch den Wissenschaftspark über vierundfünfzig Jahre. Der Begriff „Technologie-Elite“ entstand Ende der 1990er Jahre und bezeichnete das Phänomen des schnellen Reichtums, den Mitarbeiter von Hsinchu durch Aktiendividenden erlangten, bis die Einführung der Kostenbuchung von Dividenden im Jahr 2008 den Glanz dieser „Eliten“ langsam verblasste 9. Dennoch bleibt der Park der erste Wunsch vieler Ingenieure in Taiwan: Ein leitender Ingenieur bei TSMC kann ein Jahreseinkommen von über drei Millionen TWD verdienen, der Preis dafür ist die ständige Bereitschaft und das Leben, das auf Waferlots berechnet wird.

Kaohsiung Science Park holt den ersten Platz ein

Zu Beginn der 1990er Jahre war Hsinchu voll ausgelastet; der Executive Yuan beschloss, einen zweiten Wissenschaftspark im Süden zu bauen. Der Standortprozess war ein Tauziehen zwischen Politik und Wissenschaft. Am Abstimmungstag am 14. Januar 1995 inspizierten neun Gutachter die Städte Xinyi in Tainan und Ratchuk in Kaohsiung; Xinyi gewann mit acht zu eins – der Grund war sehr praktisch: Tainan bot durch die National University of Science and Technology Talente, und das Gelände sei flach und leicht entwickelbar. Ratchuk wurde schließlich zum Satellitenpark des Kaohsiung Science Park (heutiger Kaohsiung Science Park) und diente als Trostpreis 10. Im Januar des Folgejahres begann der Bau des Kaohsiung Science Park in Tainan. Damals dachte niemand, dass dieses Zuckerrohrfeld dreißig Jahre später die Produktionsbasis für die fortschrittlichsten Chips der Welt werden würde.

Waferfabrik 18 von TSMC im Kaohsiung Science Park in Tainan, nah an einem Ackerland; das direkteste Bild des „Cleanroom aus dem Zuckerrohrfeld“
TSMC Waferfabrik 18 im Kaohsiung Science Park. Die Fabrik liegt direkt neben landwirtschaftlichen Flächen. Hier werden 3-nm-Prozesse produziert, und außerhalb der Mauern gibt es immer noch Ackerland von Tainan – ein realistischer Querschnitt aus dem Reisfeldwette vor vierundfünfzig Jahren. Foto: 4300streetcar, 2025. CC BY 4.0 via Wikimedia Commons.

Die erste Lebensphase des Kaohsiung Science Park war die der Displays. Chance Industrial (später in CG Spectrum integriert) und Nanmao Technology bauten hier Fabriken; TFT-LCD war einst das Markenzeichen des Parks. Doch die Gewinne aus dem Displaygeschäft glitten wie eine Rutsche ab, und der Kaohsiung Science Park brauchte einen neuen Motor – und dieser kam von TSMC. Als Hsinchu an seine Grenzen bei Land und Wasser stieß, verlagerte TSMC die fortschrittlichsten Prozesse nach Süden; Waferfabriken 14 und 18 wurden im Kaohsiung Science Park errichtet, wo 3-nm-Prozesse produziert werden und der größte Einsatz von EUV-Lithographiegeräten (die Milliarden kosten) in einem Reinraum zu finden ist.

Der heutige Kaohsiung Science Park ist längst nicht mehr nur „der aus Tainan“. Die Verwaltung hat sechs Parks unter sich: Der Tainan Science Park ist das Zentrum für fortschrittliche Prozesse, wo TSMC Waferfabriken 14 und 18 ansässig sind; die Satellitenparks in Kaohsiung (Kaohsiung, Qiaotou, Nanzi) übernehmen Halbleiter und Biomedizin; der Jiaoyi Science Park konzentriert sich auf das fortschrittliche Packaging von CoWoS und zieht die letzte Meile des AI-Chips von TSMC nach Süden; der südlichste Pingtung Science Park setzt auf Smart Farming und Weltraumtechnologie. Die Standortabstimmung vor dreißig Jahren, bei der Xinyi mit acht zu eins gewann, wette, ob ein Zuckerrohrfeld Technologie ernähren konnte; dreißig Jahre später ist die Technologie, die dieses Zuckerrohrfeld hervorgebracht hat, entlang des Hochgeschwindigkeitszugs nach Süden gewachsen und eine Industrieachse von Tainan bis Pingtung geschaffen.

Dann geschah etwas, was viele nicht bemerkten: Im Jahr 2023 übertraf der Kaohsiung Science Park mit einem Umsatz von über 158 Milliarden TWD zum ersten Mal Hsinchu und wurde zum Wertschöpfer unter den drei taiwanesischen Wissenschaftsparks 11. Dieser Umschwung war keinseitiger Erfolg des Kaohsiung Science Parks – in diesem Jahr erlebte Hsinchu einen Rückgang von fast 12 % bei den Umsätzen aufgrund der globalen Rezession, während sich der Kaohsiung Science Park durch die Einführung von 3-nm-Prozessen widerstandsfähig entwickelte. Während einer Ebbe und Flut verlagerte sich der Schwerpunkt der taiwanesischen Halbleiterfertigung leise nach Süden. Bis 2025 erreichten die drei Parks zusammen einen Umsatz von 5,80 Billionen TWD, wobei Kaohsiung Science Park 2,97 Billionen, Hsinchu Science Park 1,70 Billionen und Taichung Science Park 1,13 Billionen ausmachten 12, und die Kluft wuchs weiter.

Ein Park, der in zehn Monaten von Papier zu Realität wurde

Wenn Hsinchu eine Wette war und Kaohsiung das Überholen, dann ist das Schlüsselwort für Taichung Science Park „Geschwindigkeit“. Bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 enthielt Chen Shui-bian (陳水扁) in seinem Programm die „Drei Drittens“ – dritte Großstadt, dritter Wissenschaftspark und drittes internationales Flughafen. Nach dem Wahlsieg begann der Taichung Science Park mit der Planung, aber was ihn wirklich in Gang setzte, war nicht die Politik, sondern der Markt: Der Display-Gigant AUO (友達光電) brauchte dringend neue Fabriken; Hsinchu war gesättigt, und die Regierung versprach AUO einen neuen Park im Zentrum. In dem Moment, als AUO nickte, wurde der Taichung Science Park von einem Plan auf Papier zu einer Realität.

Von der Genehmigung durch den Executive Yuan im September 2002 bis zur Eröffnung für Firmen im Juli 2003 brauchte der Taichung Science Park weniger als zehn Monate 13. Im Oktober 2004 begann AUO mit der Massenproduktion in Taichung, und von der Fabrik bis zum Versand dauerte nur anderthalb Jahre. Diese Geschwindigkeit war zu dieser Zeit ein Rekord für die taiwanesischen Wissenschaftsparks. Heute hat der Taichung Science Park fünf Parks zwischen Taichung, Changhua, Yunlin, Nantou: Der Taichung Science Park ist das Hauptquartier mit Waferfabriken von TSMC; die zweite Phase konzentriert sich auf fortschrittlichere Prozesse; der Houli Science Park war aufgrund von Umweltstreitigkeiten jahrelang stagnierend und wurde schließlich zu einem Präzisionsmaschinenpark. Die Geschichte des Taichung Science Parks ist: „Zuerst wird die Bühne gebaut, dann entscheiden die Firmen, welche Vorstellung sie aufführen wollen.“

Die fünf Episoden des Dokumentarfilms „Siloisle. Frühling und Herbst“, produziert von DIGITIMES, dokumentieren den halben Jahrhundertweg der taiwanesischen Halbleiterindustrie vom Prototyp-Labor des Industrial Research Institute bis zum nationalen Schatz unter Verwendung der Fünf Jahreszeiten: „Qǐzhé (Erwachen), Jiǎnhóng (Regenbogen sehen), Xiùshēng (Blühen), Shǐshōu (Ernte beginnen), Yànxiāng (Schwan-Dorf).“

Drei Wasserfresser, eine Insel, die Wasser braucht

Wenn man die drei Parks zusammen betrachtet, sieht man einen ungesagten Wettbewerb: Hsinchu, Kaohsiung und Taichung konkurrieren um Talente, Land und Strom. Die drei Parks ziehen insgesamt über dreißigtausend Mitarbeiter an, fast so viele wie in einer mittelgroßen Stadt, aber die Zahl der Ingenieurabsolventen in Taiwan ist konstant. Die Expansion des Kaohsiung Science Park machte es für Hsinchu schwieriger, Personal zu finden; das Wachstum von Taichung ließ die Mieten steigen. Das Wort „Park“ war in Taiwan längst nicht nur ein Industrieschlagwort – es hat die Stadt umgestaltet: Hsinchu entwickelte sich vom Kleinstadtzentrum zum Bereich mit den höchsten Immobilienpreisen; im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete Hsinchu die höchsten Mietsteigerungen des ganzen Landes, und der Verkauf von Vorverkaufswohnungen in Baoshan erreichte innerhalb von fünf Jahren einen Anstieg von über fünfmal 14.

Die fragilere Seite ist das Wasser. Die Halbleiterfertigung benötigt große Mengen an Ultrareinwasser, und Taiwan ist eine Insel mit Wassermangel. Die große Dürre im Jahr 2021, die die schlimmste seit sechzig Jahren war, legte diese Verwundbarkeit der Welt offen: Im Februar desselben Jahres sank der Wasserstand des Baoshan-Reservoirs in Hsinchu auf 26 %, und das Water Resources Agency warnte, dass die Versorgung „in dreißig bis sechzig Tagen erschöpft“ sein würde. TSMC allein verbraucht täglich anderthalbhunderttausend Tonnen Wasser, was mehr als zwei Drittel des Wasserverbrauchs der Wissenschaftsparks ausmacht; schließlich mussten Wasserpumpen eingesetzt werden, um Notwasser zu transportieren, und die Versorgung wurde durch eine Kreislaufrate von 86,7 % knapp aufrechterhalten 15. Die Umweltverträglichkeitsprüfung für die dritte Erweiterung des Kaohsiung Science Park sah einen Anstieg des Wasserbedarfs von zwei hunderttausend Tonnen pro Tag auf zweihundertfünfzigtausend Tonnen vor, wobei diese vollständig aus landwirtschaftlichem Wasser stammen sollte – dies wurde zum größten Streitpunkt 16.

Cluster der Waferfabriken von TSMC im Kaohsiung Science Park
TSMC-Anlagen im Kaohsiung Science Park. Die Halbleiterfertigung benötigt große Mengen an Ultrareinwasser und stabile Stromversorgung; die drei Parks wie drei Wasserfresser, die das Schicksal der ganzen Insel mit einer so grundlegenden Sache wie „regnet es oder nicht“ verknüpfen. Foto: koika, 2006. CC BY-SA via Wikimedia Commons.

⚠️ Kontroverse Ansicht
Halbleiter benötigen nicht nur Wasser, sondern auch Strom. Das Ziel Taiwans für erneuerbare Energien im Jahr 2030 liegt bei 30 %, aber der Bau von Solarenergie und Windkraft hinkt dem Ziel hinterher; während der EU Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) im Jahr 2026 offiziell startet und über zweihundert taiwanesische Exportprodukte abdeckt 17. Ob die Wettbewerbsfähigkeit der taiwanesischen Chips durch ihre eigene Energieinfrastruktur gebremst wird, wenn das Engagement für Kohlenstoffneutralität des Parks auf die Realität unzureichender grüner Energie trifft, ist eine Frage ohne Antwort.

Dies ist der widersprüchliche Punkt der taiwanesischen Wissenschaftsparks: Drei Wasserfresser und Stromverbraucher laufen auf einer kleinen Insel, versorgen die Welt mit Chips, aber binden das Schicksal der ganzen Insel an grundlegendste Fragen wie „regnet es oder nicht“ und „genug Strom“.

Schutzschild oder Zielscheibe?

Im Jahr 2001 veröffentlichte der australische Journalist Craig Addison (克雷格.艾迪森) ein Buch, in dem er das Konzept des „Silberschilds“ (Silicon Shield) aufstellte: Wenn China militärisch gegen Taiwan vorgehen würde, käme die globale Chip-Lieferkette zum Erliegen – von KI über Autos bis zu Haushaltsgeräten; diese „gegenseitige wirtschaftliche Vernichtung“ zwingen die Nationen zur Intervention und zum Schutz Taiwans 18. Seit mehr als zwanzig Jahren ist der „Silberschild“ das am häufigsten genannte Schutzschild Taiwans – und sein Kern ist dieser Komplex, in dem weltweit fortschrittlichste Chipkapazitäten innerhalb eines 50-Kilometer-Radius um die drei Wissenschaftsparks konzentriert sind.

Doch im Jahr 2025 zeigt sich eine beunruhigende Wendung beim „Silberschild“. Der US-Handelsminister schlug das Konzept der „Chip-Fertigung zu gleichen Teilen“ vor, wobei argumentiert wurde, dass die USA genügend eigene Chipkapazitäten benötigen, um Taiwan zu schützen. Liu Peizhen (劉佩真), Direktor der Datenbank des Taiwan Institute of Economic Research, fasste dies zusammen: Die USA würden „die Definition des Silberschilds von einem rein taiwanesischen zu einer gemeinsamen Resilienz zwischen den USA und Taiwan ändern“ 19. Dieser Schild wird neu definiert, und die Definitionsmacht gleitet aus Taiwans Händen. Die taiwanesische Regierung lehnt die Vorstellung der „gleichen Teile“ entschieden ab; Vizepräsidentin Cheng Li-chun (鄭麗君) erklärte: „Es wurde nicht diskutiert und wird auch nicht akzeptiert“ 19.

Ob der Schutzschild zu einem Zielscheibe wird, ist auch ein Streitpunkt auf der Insel. Die optimistische Seite argumentiert, dass sich der Silberschild verbessert. Der Abgeordnete Chen Guan-ting (陳冠廷) sagt, der „Silberschild sei von ‚der Welt, die sich Sorgen macht, Taiwan hätte keine Chips‘ zu ‚die globalen Verbündeten können nicht ohne diesen Kernpartner Taiwan sein‘ gewandelt“, wobei der Schlüssel darin liege, dass Taiwan fortschrittlichste Prozesse und Prototypen entwickelt 20. Der ehemalige Forschungsleiter von TSMC, Yang Guanglei (楊光磊), gab eine komplexere Antwort: Er sagte einerseits, „Technologiediebstahl sei ein falsches Thema“, da die Technologie der Auslandswerke immer noch zu TSMC gehöre; andererseits räumte er ein, dass „der Silberschild-Effekt tatsächlich schwächer werden würde“, weil die Druck der Länder zur Lieferkettenresilienz TSMC irgendwann zwingen werde, im Ausland Fabriken zu bauen 20.

Der Kern dieser Debatte ist das Prinzip des „N minus eins“: TSMC behält die fortschrittlichsten Prozesse in Taiwan und exportiert nur die Nachfolgegenerationstechnologie ins Ausland. Wenn man die Zahlen der Anlagen betrachtet, hat Taiwan über vierzig Waferfabriken, während im Ausland nur einstellige Zahlen existieren; das Unternehmen sagt auch, dass zukünftige Erweiterungen das Verhältnis „eine im Ausland zu drei in Taiwan“ beibehalten werden. Befürworter sagen, dies zeige, dass die Forschungs- und Entscheidungszentren fest auf der Insel verankert sind; Skeptiker befürchten jedoch, dass das Gefühl der Dringlichkeit bei den USA und anderen Ländern schwinden wird, wenn Fabriken in Arizona, Kumamoto (Japan) und Dresden (Deutschland) gebaut werden. Die MIT Technology Review merkt an, dass die größte Angst Taiwans ist, dass der Ausbau im Ausland dazu führen könnte, dass die USA und andere Länder Taiwan „nicht mehr als wertvoll zum Schutz erachten“ 21.

Der Dokumentarfilm „Der Schöpfer – Die Wette des Jahrhunderts“ von Regisseurin Xiao Ju-zhen (蕭菊貞) interviewt über fünf Jahre hinweg mehr als achtzig Halbleiterveteranen und verwandelt diese „Wette des Jahrhunderts“ in ein Bild. Der Ausbau von TSMC in Arizona, Kumamoto und Dresden ist die Frage, die dieser Film dem Publikum stellt: Schwächt er den Silberschild ab oder drängt Taiwan in das Zentrum der globalen Arbeitsteilung?

✦ Derselbe Ingenieur kann gleichzeitig sagen, dass Technologiediebstahl ein falsches Thema sei, und eingestehen, dass der Silberschild schwächer wird. Das ist die realistische Situation Taiwans: technologisch immer noch führend, aber geopolitisch nicht in der Lage zu garantieren, dass diese Führung langfristige Sicherheit bringt.

Der Tontopf neben dem Reinraum

Während der Entwicklung des Kaohsiung Science Park wurden zahlreiche prähistorische Stätten ausgegraben. Archäologen fanden unter diesem Land Kulturen aus 5000 Jahren (Dànténkeng Culture), über dreitausend Jahren (Niuchouzi Culture) und Siedlungen der Siraya-Indianer von vor Jahrhunderten – insgesamt wurden in dem gesamten Kaohsiung Science Park 68 Stätten identifiziert, die sechs kulturelle Perioden umfassen. Im Oktober 2019 eröffnete das National Museum of Taiwan Ancient Culture (南科考古館) in Kaohsiung, entworfen vom Architekten Yao Renxi (姚仁喜), der wie ein schwarzer Würfel mit weißen Linien aussieht und wie ein Schachbrett blickt; die Querschnittsmuster der Wände sind absichtlich so gestaltet, dass sie archäologische Schichten zeigen, die geschichtet aufgebrochen wurden 22.

Dies ist wahrscheinlich die surrealste Szene der Welt: Das Museum für prähistorische Tontöpfe aus 5000 Jahren liegt neben dem Reinraum mit 3-nm-Chips. Auf demselben Land liegen zwei Zeiten übereinander – eine, die in Waferlots gemessen wird und so schnell ist wie Minuten; eine andere, die in Jahrtausenden gemessen wird und so langsam ist, dass sie durch C14 datiert werden muss. Die taiwanesischen Wissenschaftsparks stapeln nicht nur Industrie, sondern auch die Zeit selbst.

Außenansicht des Kaohsiung Science Park Museum für prähistorische Kultur, entworfen vom Architekten Yao Renxi, ein schwarzer Würfelbau im Kaohsiung Science Park
Kaohsiung Science Park Museum für prähistorische Kultur, entworfen von Yao Renxi, eröffnet 2019. Bei der Entwicklung wurden 68 prähistorische Stätten wie Dànténkeng, Niuchouzi und Siraya ausgegraben – Waferfabriken und Tontöpfe aus 5000 Jahren sind auf demselben Land verbunden. Foto: Pbdragonwang, 2019. CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Wir kehren zu dem Reisfeld von 1979 zurück, das abgeebnet wurde. Damals konnte niemand garantieren, dass diese Wette gewinnen würde: Die Technologie war geliehen, das Modell ungetestet und der Standort lag auf landwirtschaftlichem Grund. Vierundfünfzig Jahre später hat diese Insel die weltweit am meisten benötigte Chipkapazität hervorgebracht – der Marktwert von TSMC erreichte einmal fast das gesamte Bruttoinlandsprodukt Taiwans; die Steuern, die es zahlt, entsprechen einem beträchtlichen Anteil des Verteidigungsbudgets 23. Der stärkste Schutzschild Taiwans ist gewachsen, aber diese Einzigartigkeit macht es auch zu der Karte, nach der jeder am Tisch der Großmächte greifen möchte.

Das Reisfeld von vor vierundfünfzig Jahren setzte auf das Überleben; nachdem man gewonnen hatte, wurde die Insel zur Lebensader und zum Zielscheibe der Welt. Die nächste Wette – über Wasser, Strom, Talente und den neu definierten Schild – hat begonnen, und dieses Mal sitzt nicht nur Taiwan am Spieltisch.


Weiterführende Lektüre:

  • Halbleiterindustrie — Fünfzig Jahre Materialrevolution vom Technologietransfer von RCA bis Galliumnitrid und Quantenpackaging; wie die Chips im Park zur fortschrittlichsten der Welt wurden.
  • Die Top 50 Unternehmen Taiwans — Der nationale Schatz stützt eine Bilanz und einen Einpunktversagen; die andere Seite der Konzentrationsrate des Wissenschaftsparks.
  • Der Schöpfer: Die Wette des Jahrhunderts — Dokumentarfilm von Xiao Ju-zhen, 2025; fünf Jahre lang wurden über achtzig Halbleiterveteranen interviewt und diese „Wette des Jahrhunderts“ in Bildern festgehalten.

Bildquellen

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Referenzen

  1. Biografie von Dr. He Yici – He Yici Technology Development Education Foundation — Die Stiftung dokumentiert das Leben von He Yici (1921–2003), seine Zeit an der Xiamen Universität, als promovierter Elektrotechniker in Stanford und bei IBM, seinen Rücktritt nach Taiwan 1974, seine Tätigkeit als stellvertretender Direktor des National Science Council und Leiter des Vorbereitungsbüros für Wissenschafts- und Industrieparks im Jahr 1979 und seine Ernennung zum ersten Leiter des Hsinchu Science Park im Jahr 1980.↩
  2. Sonderausgabe zum 20-jährigen Jubiläum des Hsinchu Science Park: Der Lenker des Wissenschaftsparks — Die offizielle Sonderausgabe der Hsinchu Science Park Administration, die die Entscheidung von Xu Xianxiu (徐賢修), dem leitenden Direktor des National Science Council, dokumentiert, den Park nach Hsinchu zu gründen. Der Originaltext vergleicht die gegenseitige Anregung zwischen Tsinghua und NTU in Hsinchu mit Stanford und Berkeley im Silicon Valley.↩
  3. Historisches Material des Industrial Research Institute (ITRI) zu seinem 50-jährigen Jubiläum: Der Beginn der Halbleiter — Offizielle Dokumente des Industrial Research Institute, die den Technologietransfervertrag mit RCA im März 1976 und die Entsendung von Mitarbeitern zur Schulung in die USA sowie die Errichtung der ersten Prototyp-IC-Fabrik Taiwans mit 3-Zoll-Wafern und einem 7,5-Mikrometer-Prozess im Jahr 1977 dokumentieren.↩
  4. Meilenstein UMC – Offizielle Website von UMC — Die Seite mit den Meilensteinen von United Microelectronics Corporation (UMC), die deren Gründung im Mai 1980 durch eine Joint Venture zwischen dem Industrial Research Institute, der Bank of Taiwan und China Development Bank dokumentiert, als das erste Halbleiterunternehmen Taiwans.↩
  5. Hsinchu Science Park – Wikipedia — Ein Index und eine Primärquelle, die die Geschichte der Gründung des Hsinchu Science Industrial Park enthalten (Gesetz zur Einrichtung von Wissenschafts- und Industrieparks vom Legislativrat 1979 verabschiedet und vom Präsidenten bekannt gegeben; Gründung der Administration im September 1980 und Einweihung am 15. Dezember 1980).↩
  6. Hsinchu 40 Jahre: Lee Kuo-ding und die taiwanesische Halbleiterindustrie – Tianxia Magazine — Dokumentiert die entscheidende Frage, die der Regierungsberater Lee Kuo-ding (李國鼎), bekannt als „Vater der Technologie“, im Jahr 1985 an Morris Chang (張忠謀) stellte: „Wenn Taiwan ein neues Halbleiterunternehmen gründen wollte, wie sollte dieses Unternehmen aussehen?“, und seine politische Rolle bei der Förderung des Industrial Research Institute und des Hsinchu Science Park.↩
  7. Morris Chang spricht über die Gründung von TSMC – Jinzhoukan — Enthält ein Interview mit dem Gründer von TSMC, Morris Chang (張忠謀), in dem er seine Anfänge beschreibt und wörtlich zitiert: „Ich wollte nur überleben“, was den Kontext der Entstehung des reinen Auftragsfertigungsmodells unter dem Gesichtspunkt des „Überlebens zuerst“ rekonstruiert.↩
  8. Hsinchu Science Park Administration — Die offizielle Website der Hsinchu Science Park Administration, die statistische Daten über die sechs Satellitenparks (Hsinchu, Zhunan, Tucheng, Longtan, Biomedizin, Yilan), die Anzahl der Firmen, Mitarbeiter und Entwicklungsfläche sowie die Industriestruktur bereitstellt.↩
  9. Aktiendividenden als Kostenfaktor und die Technologie-Elite – Tianxia Magazine — Untersucht das Phänomen der „Technologie-Eliten“, das Ende der 1990er Jahre durch den Reichtum der Mitarbeiter von Hsinchu durch Aktiendividenden entstand, und die Auswirkungen der Einführung der Kostenbuchung von Dividenden im Jahr 2008 auf die Gehaltsstruktur und Anziehungskraft des Hochtechnologiewesens.↩
  10. Geschichte der Gründung des Kaohsiung Science Park – Kaohsiung Science Park Administration — Die offizielle Geschichte der Kaohsiung Science Park Administration, die die Abstimmung am 14. Januar 1995 dokumentiert, bei der Xinyi mit acht zu eins gegen Ratchuk gewann, und den Beginn des Baus des Tainan Science Park im Januar 1996.↩
  11. Kaohsiung Science Park überholt Hsinchu im Umsatz im Jahr 2023 – IEK Industry Information Network — Analyse des Industrial Research Institute's Institute of Industrial Science and Technology, die dokumentiert, dass der Kaohsiung Science Park mit einem Umsatz von 1 Billion 585 Milliarden TWD im Jahr 2023 zum ersten Mal Hsinchu (1 Billion 420 Milliarden TWD) überholte. Der kaohsiungische Aufschwung wurde durch die Einführung von 3-nm-Prozessen getragen, während Hsinchu mit einem Rückgang von fast 12 % aufgrund der globalen Rezession zu vergleichen ist.↩
  12. Wissenschaftsparks: Umsatz 5,80 Billionen TWD im Jahr 2025, Wachstum 21,83 % – National Science and Technology Council — Die offizielle Pressemitteilung des National Science and Technology Council, die den Gesamtumsatz der drei Wissenschaftsparks für 2025 mit 5,80 Billionen TWD bekannt gibt, wobei Hsinchu 1,70 Billionen, Taichung 1,13 Billionen und Kaohsiung 2,97 Billionen ausmachten (jährliches Wachstum von 34,26 %).↩
  13. Taichung Science Park – Wikipedia — Ein Index und eine Primärquelle, die den Zeitplan von der Genehmigung durch den Executive Yuan im September 2002 bis zur Eröffnung für Firmen im Juli 2003 enthalten, die Ansiedlung von AUO und die Massenproduktion im Jahr 2004 sowie die Anordnung der fünf Parks in Taichung, Houli, Huhu, Erlin und Chungking.↩
  14. Fachkräftemangel und Kinderlosigkeit in Taiwan – View Magazine — Berichtet über den Fachkräftemangel von etwa 34.000 Menschen in der taiwanesischen Halbleiterindustrie, den Druck der Kinderlosigkeit (nur 135.000 Geburten im Jahr 2023) und die strukturellen Herausforderungen, bei denen die Expansion des Wissenschaftsparks zu steigenden Immobilienpreisen und Mieten in Hsinchu führte.↩
  15. Krise des Wassermangels: Sechzig Tage ohne Wasser im Wissenschaftspark – TechNews — Berichtet über die große Dürre im Jahr 2021, bei der der Wasserstand des Baoshan-Reservoirs in Hsinchu auf 26 % sank, das Water Resources Agency eine Warnung für dreißig bis sechzig Tage gab und TSMC täglich anderthalbhunderttausend Tonnen Wasser verbrauchte; die Reaktion umfasste den Einsatz von Wasserpumpen und eine Kreislaufrate von 86,7 %.↩
  16. Streit um Wasserverbrauch bei der dritten Erweiterung des Kaohsiung Science Park – Environmental Information Center — Berichtet über den Streit in der Umweltverträglichkeitsprüfung für die dritte Erweiterung des Kaohsiung Science Park, bei dem der Wasserbedarf von zwei hunderttausend auf zweihundertfünfzigtausend Tonnen pro Tag anstieg und vollständig aus landwirtschaftlichem Wasser stammen sollte, was zu Kritik von Umweltschutzgruppen führte.↩
  17. Wie taiwanische Unternehmen mit dem CBAM-Mechanismus umgehen – Ernst & Young Taiwan — Analysiert die Auswirkungen des EU Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), der 2026 offiziell startet und über zweihundert taiwanesische Exportprodukte abdeckt, sowie die Auswirkungen des Nachholens bei der Erneuerbaren Energieinfrastruktur auf das Kohlenstoffneutralitätsengagement der Halbleiterindustrie.↩
  18. Silberschild – Wikipedia — Enthält das Konzept des „Silberschilds“ (Silicon Shield), wie es 2001 vom australischen Journalisten Craig Addison (克雷格.艾迪森) vorgestellt wurde, und erklärt die Schlüsselstellung der taiwanesischen Halbleiter in der globalen Lieferkette, die eine Abschreckung im Sinne einer „gegenseitigen wirtschaftlichen Vernichtung“ erzeugt.↩
  19. Die Definition des Silberschilds wandelt sich von rein taiwanesisch zu einer gemeinsamen Resilienz zwischen den USA und Taiwan – TechNews — Berichtet über die Debatte um die Neudefinition des „Silberschilds“ durch das Konzept der „Chip-Fertigung zu gleichen Teilen“ des US-Handelsministeriums im Jahr 2025. Es zitiert Liu Peizhen (劉佩真) vom Taiwan Institute of Economic Research, der analysierte, dass die USA die Definition von einem rein taiwanesischen zu einer gemeinsamen Resilienz zwischen den USA und Taiwan ändern würden, sowie die offizielle Antwort der Vizepräsidentin Cheng Li-chun (鄭麗君): „Es wurde nicht diskutiert und wird auch nicht akzeptiert“.↩2
  20. Ist der Silberschild eine Verbesserung oder Verwässerung? – United News Agency — Berichtet über die Pro- und Kontra-Debatte um den Silberschild im Kontext des Ausbaus von TSMC im Ausland. Es zitiert den Aufwertungsansatz des Abgeordneten Chen Guan-ting (陳冠廷), der argumentiert, dass „globale Verbündete nicht ohne diesen Kernpartner Taiwan sein können“, und die zweifache Sichtweise von Yang Guanglei (楊光磊) vom ehemaligen Forschungsleiter von TSMC, der zwar sagt, „Technologiediebstahl sei ein falsches Thema“, aber auch eingesteht, dass „der Silberschild-Effekt tatsächlich schwächer werden würde“.↩2
  21. Taiwaner Silberschild, TSMC und die Chipfertigung Chinas – MIT Technology Review — Ein Bericht der MIT Technology Review aus dem Jahr 2025, der die Bedenken bezüglich der Verwässerung des „Silberschilds“ durch den Ausbau von TSMC im Ausland analysiert. Er stellt fest, dass Taiwan befürchtet, dass der Aufbau von Fabriken in den USA und anderen Ländern das Gefühl der Dringlichkeit bei diesen Ländern mindern könnte, Taiwan zu schützen, und fasst die Verhältnisse zwischen taiwanesischen und ausländischen Waferfabriken sowie das N-1-Prozessexportprinzip zusammen.↩
  22. Kaohsiung Science Park Museum für prähistorische Kultur – Wikipedia — Enthält die Geschichte des Kaohsiung Science Park Museums für prähistorische Kultur, das 68 prähistorische Stätten (einschließlich der Dànténkeng Culture aus 5000 Jahren, Niuchouzi Culture und Siraya-Indianer-Siedlungen) dokumentiert, sowie die Architektur des Museums, entworfen vom Architekten Yao Renxi (姚仁喜), das im Oktober 2019 eröffnet wurde.↩
  23. Analyse von Marktwert und wirtschaftlichem Beitrag von TSMC – Economic Daily — Zitiert eine Analyse von Kuang Liang International, die den Marktwert von TSMC im Verhältnis zum Wert der taiwanesischen Aktien und zur Größe des Bruttoinlandsprodukts Taiwans darlegt. Es wird erwähnt, dass seine Steuern, Dividenden und Börsenabgaben einem beträchtlichen Anteil des Verteidigungsbudgets entsprechen.↩
Über diesen Artikel Dieser Artikel wurde gemeinschaftlich sowie mit Unterstützung von AI verfasst und geprüft.
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Wissenschaftspark Hsinchu Science Park Taichung Science Park Kaohsiung Science Park Halbleiter Industriekomplex TSMC Silberschild
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