30-Sekunden-Überblick: Nach 1951 wurde die Zahl der Zeitungen in Taiwan langfristig auf etwa 31 begrenzt. Am 1. Januar 1988 wurde das Zeitungsverbot aufgehoben, das Lizenzverfahren durch ein Anzeigeverfahren ersetzt, und Zeitungsseitenzahl, Druckort sowie Neugründungen waren nicht mehr durch dieselbe制度 gefesselt. Ende 1990 erreichten die registrierten Zeitungen zeitweise 313, doch der freie Wettbewerb brachte auch Werbeschlachten, Eigentümerkonzentration und neue Probleme der journalistischen Verantwortung mit sich. Dieser Artikel fragt tatsächlich: Nachdem die politische Kontrolle abgezogen war, wer übernahm den öffentlichen Raum?
Am 1. Januar 1988 hob Taiwan das Zeitungsverbot auf. An jenem Tag waren Zeitungen nicht mehr seitenzahlbeschränkt, und neue Zeitungsverlage mussten keine seltene Lizenz mehr vorab erwerben.1
Statt diese Geschichte als „ab jetzt Freiheit“ zu schreiben, lohnt sich der Blick auf folgendes Bild: Ein Markt, der einst nur 31 legale Zeitungen kannte, musste plötzlich Hunderte von Markteintrittswilligen bewältigen.2

Bildunterschrift: Zeitungen sind nicht nur Nachrichtenträger, sondern auch die Papier Spuren, die das System hinterlassen hat. Das Bild zeigt die Erstausgabe der Taiwan Nichinichi Shinpō von 1898. Bildquelle: Wikimedia Commons: Taiwan daily newspaper, Originalbild-URL: Wikimedia Commons upload, Public Domain Mark. Auf Nutzerwunsch direkt eingebettet, nicht heruntergeladen.
Eine Zeitung braucht erst einmal mehrere Genehmigungen
In der frühen Nachkriegszeit gab es in Taiwan nicht von Anfang an keine Zeitungen. Nach 1945 tauchten sowohl privatwirtschaftliche als auch partei-, regierungs- und militärnahe Zeitungen auf; Minbao (民報) und Renmin Daobao (人民導報) kritisierten die Regierung zeitweise und dienten als Kanäle, über die die Bevölkerung Informationen erhielt und Unmut äußerte. Diese kurze Öffnung wurde bald durch den Zwischenfall vom 28. Februar und die nachfolgenden Säuberungen unterbrochen.3
1949 erließ die Regierung die „Verwaltungsvorschriften für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher während der Kriegsrechtsperiode in der Provinz Taiwan“. Diese Vorschriften setzten das Kriegsrechtssystem in der täglichen Verwaltung von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern um und wurden zur konkreten Rechtsgrundlage der Publikationskontrolle. Die im Nationalarchiv erhaltenen Akten zeigen, dass sie tatsächlich zur Steuerung von Nachrichten und Publikationen herangezogen wurden.4
Ab den 1950er Jahren formierte sich die Zeitungslenkung allmählich zu einem Alltagsregelwerk. Die Lizenzbeschränkung erschwerte Neugründungen, die Seitenzahlbegrenzung limitierte den Umfang pro Ausgabe, die Druckortbindung fesselte die Zeitung an den registrierten Druckort, und die Papierzuteilung unterwarf Papierversorgung und Auflage der Zuteilung. Ob eine Zeitung erscheinen konnte, hing nicht nur von der Redaktion ab, sondern auch davon, ob sie jene wenigen Verwaltungsgenehmigungen besaß.5
Genau hier liegt der am leichtesten übersehene Kern des „Zeitungsverbots“. Es brauchte nicht jeden Tag eine Schere, um einen Artikel zu streichen. Solange neue Zeitungen nicht hereinkamen, bestehende Zeitungen nicht wagten, die Linie zu überschreiten, und Papier, Seitenzahl und Druckerei zu Verwaltungsfragen wurden, schrumpfte der Nachrichtenmarkt von selbst.
📝 Kuratorennotiz: Die effektivste Kontrolle autoritärer Systeme besteht nicht immer darin, einen bestimmten Satz zu streichen, sondern darin, die Zahl derer, die sprechen dürfen, dauerhaft auf jene wenigen zu beschränken.
31 ist keine natürlich gewachsene Zahl
Zwischen 1951 und 1988 blieb die taiwanesische Zeitungslandschaft langfristig bei etwa 31 Blättern. Diese Zahl sieht aus wie eine Marktpräferenz, war tatsächlich aber das Ergebnis institutioneller Selektion. Die Forscherin Lin Li-yun (林麗雲) weist darauf hin, dass die Zeitungsstruktur vor der Aufhebung des Verbots unter dem gemeinsamen Einfluss langfristiger autoritärer Herrschaft, Schutz durch die Kontrollbehörden und Ressourcenakkumulation der Bestandsverlage stand.6
In einem solchen Markt konnten Lianhe Bao (聯合報, United Daily News) und Zhongguo Shibao (中國時報, China Times) zu den führenden Privatzeitungen werden, nicht nur weil ihre Inhalte bei Lesern ankamen, sondern weil sie in der Verbotsära bereits über Kapital, Vertriebsnetze und Betriebserfahrung verfügten. Das System, das Neueinsteiger blockierte, verwandelte den Vorsprung der Erstarriver in einen jahrzehntelangen Zinseszinseffekt.
Der Vorläufer von Lianhe Bao war die 1951 aus dem Zusammenschluss von Quanmin Ribao (全民日報), Minzu Bao (民族報) und Jingji Shibao (經濟時報) entstandene Gemeinschaftsausgabe. Nach der offiziellen Umbenennung 1957 erweiterte sie ihr Lesepublikum durch Gesellschaftsnachrichten und Kommentare und überschritt 1958 eine Auflage von 75.000 Exemplaren.3
Der Vorläufer von Zhongguo Shibao war die 1950 gegründete Zhengxin Xinwen (徵信新聞). Sie startete mit Wirtschaftsnachrichten und Preisnotierungen, wandelte sich später zur Generalinterest-Zeitung und baute mit Beilagen, Kulturseiten und Zeitkommentaren ihren eigenen Leserstamm auf.3
Die Geschichte dieser beiden Blätter zeigt: Das Zeitungsverbot bedeutete nicht nur „weniger Zeitungen“. Es verteilte neu, wer Leser akkumulieren konnte, wer Journalisten halten konnte, wer an Papier kam, und wer am Tag der Aufhebung sofort expandieren konnte.
Die Aufhebung war kein Lichtschalter
Nach der Aufhebung des Kriegsrechts am 15. Juli 1987 wurde die Aufhebung des Zeitungsverbots zur nächsten politischen und administrativen Aufgabe. Vor der Öffnung 1988 lud das Nachrichtenamt Verlage, Wissenschaftler und Volksvertreter ein, um über Schriftgröße, Papier, Preis und Druckort zu diskutieren. Die damalige politische Entscheidung war, zuerst das Lizenzsystem abzubauen und den Verlagen dann den Wettbewerb auf dem Markt zu überlassen, während viele Details der nachgelagerten administrativen und marktlichen Einigung überlassen blieben.7
Das 2008 abgehaltene Symposium „20 Jahre Aufhebung des Zeitungsverbots“ bewahrte die Erinnerungen der damaligen Nachrichtenamtsleitung und Branchenvertreter. Die Diskussionsteilnehmer erwähnten, dass der Übergang vom Prinzip „eine Zeitung, eine Lizenz, eine Druckerei, drei große Seiten, zwölf Seiten“ zum Anzeigeverfahren schrittweise die Beschränkungen bei Seitenzahl, Druckereizahl und Verkaufspreis aufhob.7
Dieser Wendepunkt gleicht dem plötzlichen Öffnen eines lange geschlossenen Bahnhofs. Was die Menschen zuerst sahen, war der Menschenstrom, nicht neue Verkehrsregeln.
| Zeitpunkt | System- oder Marktveränderung | Was sich dadurch änderte |
|---|---|---|
| 1952–1987 | Zeitungszahl langfristig bei 31 | Neugründungen kaum registrierbar, Bestandsverlage häuften Kapital und Vertriebsnetze an |
| 1. Jan. 1988 | Zeitungsverbot aufgehoben, Übergang zu Anzeige- und Wettbewerbsphase | Neugründungen beantragbar, Seiten- und Druckbeschränkungen schrittweise gelockert |
| Ende 1988 | Zeitungszahl auf 126 gestiegen | Medienangebot wuchs rasant, Werbung und Leser wurden zum Wettbewerbsfokus |
| 1990er Jahre | Abendzeitungen, Gratisverteilung und Prämienwerbung expandierten | Zeitungen rückten näher an Massenkonsumgüter, wurden aber auch kapital- und vertriebsabhängiger |
Diese Zeitlinie zeigt: Die Aufhebung des Zeitungsverbots war kein in einem Moment vollzogener „Freiheitsschalter“. Zuerst lockerten sich die Verwaltungsbeschränkungen, dann schnellte die Registrierungszahl hoch, darauf folgte die Neuverteilung von Druck, Vertrieb, Werbung und Arbeitsmarkt. Die englischsprachige Taipei Times fasst zusammen: 1988 wurden 95 neue Zeitungen gegründet, die Gesamtzahl stieg von 31 auf 126 zum Jahresende. Dieser Zuwachs war keine bloße Sortimentserweiterung, er trieb auch Seiten- und Werbeausweitung an. Der Artikel zitiert Forschungsergebnisse, wonach Zhongguo Shibao 1988 einen Werbeeinnahmenzuwachs von etwa 63 % verzeichnete – ein Beleg dafür, dass der post-verbots Wettbewerb schnell in einen Branchenwettkampf um Leser, Werbung und Vertriebskanäle umschlug.8
Ende 1990 erreichten die in Taiwan genehmigten und registrierten Zeitungen 313, tatsächlich täglich erscheinende lagen bei etwa 50 bis 60. Diese beiden Zahlen widersprechen sich nicht: Die erste misst die Registrierungsskala, die zweite den Markt, der täglich wirklich Zeitungen in Leserhände bringt. Die Aufhebung ließ die Stimmenvielfalt wachsen, zwang aber gleichzeitig jedes Blatt, in einem begrenzten Pool aus Lesern, Werbung und Vertriebskanälen ums Überleben zu kämpfen.3
Die frühesten neuen Zeitungen wurden mehrheitlich noch von bestehenden Medienorganisationen oder branchenkundigen Personen gegründet. Zur ersten Welle nach der Aufhebung gehörten Zili Zaobao (自立早報), Lianhe Wanbao (聯合晚報) und Zhongshi Wanbao (中時晚報) – ein Spiegelbild dafür, dass das neue System zwar den Markteintritt öffnete, Zeitungen aber weiterhin kapitalintensive Industrien blieben, die Druckereien, Vertriebsnetze und Werbekunden benötigten.8
📝 Kuratorennotiz: Die erste Nebenwirkung der Freiheit ist oft nicht Chaos, sondern die gleichzeitige Erkenntnis aller, dass sie nun konkurrieren müssen.
Von politischer Kontrolle zur Marktkontrolle
Vor der Zeitungsöffnung war der öffentliche Diskurs in Taiwan nicht vollständig verschwunden, er verlagerte sich nur oft außerhalb der Zeitungen. Ab den 1970er Jahren übernahmen die außeparteilichen Zeitschriften (黨外雜誌) die Rolle, Nachrichtentabus zu brechen. Sie diskutierten Demokratie, taiwanesische Geschichte, lokale Gesellschaft und Menschenrechte und bildeten einen Untergrundstrom, der Meinungen auch ohne formale Zeitungsregistrierung transportieren konnte.9
Diese Geschichte ist wichtig, weil sie zeigt: Der Bedarf an Meinungsäußerung bestand in der Gesellschaft bereits. Nach 1988 erhielten diese Bedürfnisse vergleichsweise legale, stabile und nachhaltige Publikationskanäle. Die Erfahrung der außeparteilichen Zeitschriften hinterließ auch eine weitere Mahnung: Medienfreiheit hängt nicht nur davon ab, ob Gesetze Neugründungen erlauben, sondern auch davon, ob Redakteure, Journalisten und Leser in der Lage sind, Verbote, ökonomischen Druck und politische Vergeltung auszuhalten.9
Nach der Aufhebung verschob sich das Problem von „kann man eine Zeitung machen“ weiter zu „wer kann sie langfristig betreiben“.
Die erste offensichtliche Veränderung nach der Aufhebung war, dass neue Zeitungen schneller in den Markt eintreten konnten. Lianhe Bao und Zhongguo Shibao gründeten 1988 jeweils Abendausgaben; Abendzeitungen begannen, lebhaftere Layouts und horizontales Satzspiegel zu nutzen, andere Blätter zogen nach.3
Darauf folgten die Werbeschlachten. Zeitungen verschenkten Gold, Autos, Häuser; Leser wählten nicht mehr nur nach Nachrichteninhalt, sondern verglichen, welche Prämie größer war. Ziyou Shibao (自由時報, Liberty Times) drang in den 1990er Jahren mit Gratisverteilung und Niedrigpreisstrategie in die Großstädte vor und zeigte, dass Neueinsteiger nicht zwingend den traditionellen Verlagspfad brauchten, um zu expandieren.3
Diese Wettbewerbe machten Zeitungen dicker, schneller, aufmerksamkeitsstärker – und deckten ein weiteres Problem auf. Das Systemdesign der Aufhebung adressierte hauptsächlich „wer darf eine Zeitung machen“, ließ aber Eigentümerkonzentration, politische Einmischung der Eigentümer, journalistische Arbeitsrechte und Medienverantwortung unberührt. Lin Li-yuns Forschung bezeichnet die Aufhebung daher als ein „historisches Experiment“: Die alte Struktur verschwand nicht, sie wurde lediglich in ein freies Wettbewerbsumfeld entlassen und verformte sich dort weiter.6
Nach der Abschaffung des Verlagsgesetzes 1999 trat der alte Publikationskontrollrahmen weiter zurück. Der Raum für Pressefreiheit wuchs, aber berufliche Selbstdisziplin, Verantwortung und Marktregeln wuchsen nicht automatisch nach. Die Aufzeichnungen des Symposiums 2008 thematisieren wiederholt: Medien sehen sich nicht mehr nur staatlicher Kontrolle ausgesetzt, sondern auch der Kontrolle durch Eigentümer, Werbung und Markt.7
Was die Freiheit hinterließ, was der Markt mitnahm
Als Guanghua (光華雜誌) 1999 die Entwicklung der Pressefreiheit in Taiwan zurückblickte, wertete sie die Aufhebung des Zeitungsverbots als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Pressefreiheit, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass Publikationen in der frühen Nach-Kriegsrechts-Phase noch durch politische Ideologie und das Verlagsgesetz beschränkt blieben. Das erinnert daran: 1988 war nur ein Ausgangspunkt; Recht, Medien und Gesellschaft mussten die Regeln gemeinsam neu schreiben.10
Eine Pressemitteilung des Präsidialamts 2008 dokumentierte die Geschichte aus einem anderen Winkel: Nach dem 1. Januar 1988 waren Zeitungen nicht mehr seitenzahlbeschränkt, und taiwanesische Zeitungen wiesen bald Dutzende, teils über hundert Seiten auf. Diese „Verdickung“ war sowohl sichtbares Ergebnis der Liberalisierung als auch der Druck, mit mehr Inhalt und Werbung im Wettbewerb zu bestehen.11
Die englischsprachige Taiwan Panorama blickte zwanzig Jahre später zurück und ordnete diese Geschichte in einen für internationale Leser verständlichen Pressefreiheitskontext ein. Ihr Wert liegt nicht darin, Taiwan ein Urteil zu sprechen, sondern Leser daran zu erinnern: Die Aufhebung des Zeitungsverbots war ein Systemtransformationsereignis, nicht bloß eine Branchenmeldung.12
Heute sind Printzeitungen nicht mehr der einzige Nachrichteneingang für die Mehrheit. Das Verschwinden von Print, der Aufstieg von Netzplattformen und die Konzentration von Medienbesitz schieben die Fragen in die nächste Phase. Die damals angestrebte Stimmenvielfalt muss heute nicht nur fragen „darf man publizieren“, sondern „wer hat die Ressourcen, gesehen zu werden“, „wer kann langfristig verifizieren“ und „wer ist bereit, für Fehler geradezustehen“.
Also brachte 1988 Taiwan nicht direkt ins Licht. Es übergab einen ursprünglich vom Staat zugeteilten öffentlichen Raum an mehr Menschen – und an den Markt. Nach der Übergabe erst begannen alle, sich den wirklich schwierigen Fragen zu stellen: Wie verhindert man, dass Freiheit von neuer Macht erneut monopolisiert wird.
Weiterführende Literatur
- Kriegsrechtsperiode — Der politische und rechtliche Hintergrund, auf dem das Zeitungsverbot beruhte.
- Weißer Terror in Taiwan — Wie Publikation, Gedanke und politische Fälle miteinander verknüpft waren.
- Taiwans Medien und Pressefreiheit — Medienstruktur und gegenwärtige Dilemmata nach der Aufhebung des Zeitungsverbots.
Quellen
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- Präsidialamt: Präsident nimmt an der Eröffnungsfeier der 41. Jahrestagung der World Chinese Language Newspaper Association teil — Offizielle Pressemitteilung 2008, dokumentiert explizit den 1. Januar 1988 als Aufhebung des Zeitungsverbots und die Aufhebung der Seitenzahlbeschränkung als Systemwende.↩
- Archiv-Lehrnetz: Zeitungsverbot — Lehrseite der Archivverwaltung des Nationalen Entwicklungsrats, erläutert das System von Lizenzbeschränkung, Seitenzahlbegrenzung, Druckortbindung und Vertriebsverbot unter dem Zeitungsverbot.↩
- StoryStudio: Alles verboten! Im Zeitalter der „fünf Zeitungsverbote“ hoben sie die Pressefreiheit für die Menschen — Historischer Bericht mit Fokus auf Nachkriegszeitungswesen, Nach-228-Säuberungen, die fünf Verbotsarten und den Markt nach der Aufhebung.↩23456
- Archiv-Lehrnetz: Kriegsrechtsbezogene Kontrollvorschriften – Behandlung — Fallseite des Nationalarchivs, dokumentiert Rechtsgrundlage und Aktenzeichen der 1949 erlassenen Verwaltungsvorschriften für Nachrichten, Zeitschriften und Bücher.↩
- Archiv-Lehrnetz: Verwaltungsvorschriften für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher – Publikationskontrolle und Prüfung — Lehrseite des Nationalarchivs, liefert Systemdetails und historischen Kontext der 1954er Vorschriften.↩
- Lin Li-yun: Wandel und Herausforderung: Taiwans Zeitungswesen nach der Aufhebung — Wissenschaftlicher Aufsatz in Journal of Journalism Studies Nr. 95, analysiert den Aufhebungsprozess 1988, Bestandsstrukturen und die durch Großverlage verursachten Folgeprobleme, mit englischem Abstract.↩2
- Stiftung Exzellenz-Journalismus-Preis: Vollprotokoll des Symposiums „20 Jahre Aufhebung des Zeitungsverbots“ 2008 — Enthält die vollständigen Reden von Nachrichtenamt, Branchenvertretern und Wissenschaftlern, bewahrt Erstquellen zum Übergang vom Lizenz- zum Anzeigeverfahren und zur Verantwortungsdebatte nach der Aufhebung.↩23
- Taipei Times: Taiwan in Time: Unleashing the media free-for-all — Englische Geschichtskolumne, listet detailliert 31 Zeitungen 1952–1987, Anstieg auf 126 Ende 1988, sowie die frühesten Neugründungen und Marktfolgen nach der Aufhebung.↩2
- The New Messenger Magazine: Taiwans Nachrichtenmedien vor der Öffnung des Zeitungsverbots — Wang Zhao-wen blickt zurück auf Nachkriegszeitungen, außeparteiliche Zeitschriften, Kirchenmedien und die Aufhebung 1988, zeigt den demokratiebewegten Publikationsstrom jenseits formaler Zeitungen.↩2
- Guanghua Magazine: Der steinige Weg zur Pressefreiheit – die Vierte Gewalt in Taiwan — Artikel der Guanghua 1999, Rückblick aus Perspektive der Vierten Gewalt auf Aufhebung des Kriegsrechts, Zeitungsverbots und unerledigte Aufgaben der Pressefreiheit.↩
- Guanghua Magazine: Frühling kommt, Frühling geht – 20 Jahre Aufhebung des Zeitungsverbots — Special 2008, fasst Zeitungszahl, Seitenumfang, Werbeschlachten und Marktwendepunkte nach der Aufhebung zusammen.↩
- Taiwan Panorama: Twenty Years On from the End of the Newspaper Ban — Englischer Guanghua-Artikel, ordnet die Aufhebung 1988 in den internationalen Kontext von Taiwans Pressefreiheit und Branchenwandel ein.↩